Coronavirus – Informationen für Schulen im Aargau

Grüner Virus

Die Zahl der Neuinfektionen, der Hospitalisierungen und der Todesfälle ist seit anfangs April schweizweit rückläufig. Der Bundesrat hat etappenweise die beschlossenen Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus gelockert. Der Präsenzunterricht wurde wieder aufgenommen. Es gelten weiterhin Abstands- und Hygienemassnahmen.

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz nicht mehr als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz sondern als besondere Lage ein. Die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung hat er schrittweise gelockert. Die Anweisungen und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sowie des Kantonsärztlichen Diensts ist weiterhin Folge zu leisten. Der Regierungsrat und die mit dem Thema Coronavirus befassten Stellen des Kantons analysieren die Entwicklung der Lage fortlaufend.

Wiederaufnahme Präsenzunterricht seit 6. Juni

Seit dem 6. Juni ist Präsenzunterricht in Mittel-, Berufs- und Hochschulen (Sekundarstufe II, Tertiärstufe und Weiterbildung) wieder erlaubt. Wie der Unterricht vor Ort wieder aufgenommen wird, entscheiden die Kantone oder die Bildungsinstitutionen. Diese können den Unterricht flexibel gestalten und die Möglichkeiten von Fernunterricht weiter nutzen.

Schuljahr 2020/21

Für das neue Schuljahr 2020/21 gilt: Der Unterricht findet wieder als Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund statt. Die Schulen sorgen im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür, dass die Abstandsregeln des Bundes vollständig oder so gut wie möglich eingehalten werden. Die Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln sind weiterhin einzuhalten.

Präsenzunterricht ab Schuljahr 2020/21

Im Kanton Aargau erfolgt die Aufnahme des Unterrichts auf der Sekundarstufe II und an den Höheren Fachschulen, gestützt auf den Grundsätzen der EDK, entlang den folgenden Prinzipien:

  • Der Unterricht findet wieder als Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund statt. Die Schulen sorgen im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür, dass die Abstandsregeln des Bundes vollständig oder so gut wie möglich eingehalten werden.
  • Die Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln sind weiterhin einzuhalten.
  • Besondere Schutzmassnahmen, wie die Montage von Plexiglas-Trennscheiben oder das Tragen von Masken, sind aktuell nicht vorgegeben, können aber situativ verwendet werden. Sollte sich die Lage in den nächsten Wochen verändern, ist ein Maskenobligatorium nicht ausgeschlossen. In diesem Fall erfolgen weitere Weisungen.
  • Alle rechtlichen Rahmenvorgaben, die durch die Notlage übersteuert, aber nie ausser Kraft gesetzt worden waren, sowie alle Reglemente, wie Absenzenreglemente, Hausordnungen etc. gelten wieder wie vor dem Verbot des Präsenzunterrichts am 16. März 2020.

EDK-Grundsätze (25.06.20)

Weisung COVID-19 – Präsenzunterricht an den Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II und den Höheren Fachschulen ab Schuljahr 2020/21 (29.06.20) (PDF, 3 Seiten, 234 KB)

Weitere Massnahmen Bund und Kanton Aargau

Der Bundesrat hat am 1. Juli weitere Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie erlassen und dazu folgende Verordnungen angepasst oder erlassen:

  • Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage) vom 19. Juni 2020 (Stand am 6. Juli 2020)
  • Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) im Bereich des internationalen Personenverkehrs (Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs) vom 2. Juli 2020

Aktuelle Verordnungen BAG

Die beschlossenen Massnahmen betreffen die Schulen (Bildungseinrichtungen) auf Beginn des Schuljahrs 2020/21 wie folgt:

Gesichtsmasken

Im Unterricht gilt keine Maskenpflicht. Kann der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden, können erwachsene Personen als Schutzmassnahme eine Maske tragen, beispielsweise wenn keine Schutzscheibe oder kein Gesichtsvisier zur Anwendung kommen kann. Schulen können für bestimmte Situationen eine Maskenpflicht für erwachsene Personen erlassen, beispielsweise bei einer Ansammlung im Rahmen eines schulischen Anlasses und anderen Veranstaltungen.

Quarantäne nach Einreise aus Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen sich direkt in eine zehntägige Quarantäne begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen dem Kantonsärztlichen Dienst über folgende Webseite melden.

Meldepflicht für Einreisende aus Gebieten und Staaten mit erhöhtem Infektionsrisiko

Fällt die Quarantäne in die Unterrichtszeit nach Beginn des neuen Schuljahrs, erhalten Lehrpersonen für diese Zeit keinen Lohn. Es muss unbezahlter Urlaub bezogen werden. Für die ausfallende Lehrperson kann eine Stellvertretung eingesetzt werden. Schülerinnen und Schüler haben in dieser Zeit keinen Anspruch auf eigens für sie erteilten Fernunterricht.

Die Liste der Länder oder Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko wird vom Bund laufend aktualisiert:

Staaten und Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko

Sektorenunterteilung bei Veranstaltungen: Neu 100 statt 300 Personen

Der Aargauer Kantonsärztliche Dienst hat zudem am 8. Juli eine gegenüber der Regelung des Bundes einschränkende Allgemeinverfügung über die "maximal zulässige Personenanzahl in Bar- und Clubbetrieben sowie Sektorenunterteilung bei Veranstaltungen" erlassen. Sie gilt bis 16. August 2020.

Zur Medienmitteilung

Für Schulen bedeutet dies:

Bei Schulanlässen und -veranstaltungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern, bei welchen weder die Massnahmen betreffend Hygiene und Abstand noch andere Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske eingehalten werden können, müssen Sektoren mit maximal 100 Personen gebildet werden. Ebenso gilt dabei weiterhin die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.

Coronavirus-Tests

Coronavirus-Tests und Contact-Tracing stoppen Infektionsketten. Damit ein annähernd "normales" Leben stattfinden kann, sollen sich alle Menschen mit Krankheitssymptomen sofort auf das neue Coronavirus testen lassen – auch bei leichten Symptomen. Die Eltern bzw. das Schulpersonal sind im akuten Fall auf diese Regel hinzuweisen.

Plakat A3 Coronavirus-Tests und Contact-Tracing stoppen Infektionsketten

Häufige Fragen und Antworten

Häufige Fragen und Antworten

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung
Quarantäne
Personaleinsatz
Lohnfortzahlung
Anlässe

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung

Eine Person (Schüler, Schülerin, Lehrperson, Schulpersonal) hat Krankheitssymptome wie Husten (trockener Reizhusten), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit und/oder Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen. Was ist zu tun? (16.06.2020)

Schülerinnen und Schüler mit Symptomen

Folgendes ist bei Schülerinnen und Schülern mit Symptomen zu beachten:

  • Es gilt der Grundsatz, dass Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben.
    BAG-Anweisungen zur Isolation
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kontakt auf mit dem Hausarzt und befolgen dessen Anweisungen. Der Hausarzt entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf COVID-19 hinweisen.
  • Falls eine Schülerin oder ein Schüler wegen Symptomen nach Hause geschickt wird, empfiehlt die Lehrperson die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt. Der Hausarzt gibt Anweisungen und entscheidet, ob ein Test gemacht wird. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf COVID-19 hinweisen.
  • Es gilt das Testergebnis zuhause abzuwarten, je nach Ergebnis ist das Vorgehen anders.
  • Die Schule kann keine Testung verfügen.
  • Die Schülerin oder der Schüler informiert die Lehrperson über die Anweisungen des Hausarztes, resp. über das Ergebnis einer allfälligen Testung.

Lehrpersonen / schulisches Personal mit Symptomen

Folgendes ist bei Lehrpersonen und anderem schulischen Personal mit Symptomen zu beachten:

  • Die Person meldet sich bei der Schule krank, bleibt zu Hause und vermeidet möglichst den Kontakt zu andern Personen.
    BAG-Anweisungen zur Isolation
  • Sie nimmt Kontakt mit ihrer Hausärztin / ihrem Hausarzt auf und befolgt deren Anweisungen. Diese entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf COVID-19 hinweisen.

Informationsweg

Es gilt folgender Informationsweg:

  1. Die Schülerin oder der Schüler informiert die Lehrperson über die Krankheit.
  2. Die Lehrperson informiert die Schulleitung.
  3. Die Schulleitung informiert das Departement BKS, wenn eine Person an COVID-19 erkrankt ist. Das weitere Vorgehen wird besprochen.

Was ist zu tun, wenn eine Person (Schüler, Schülerin, Lehrperson, Schulpersonal) an COVID-19 erkrankt? (09.07.2020)

Erkrankt eine Person an COVID-19 (positiv getestet), oder verfügt das Contact Tracing Center CONTI eine Quarantäne, ist die Schulleitung, resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums, umgehend zu informieren. Die Schulleitung resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums orientiert das Departement Bildung, Kultur und Sport (Mittelschulen: Bettina Diem / Berufsfachschulen und Höhere Fachschulen: Sandro Schneider / überbetriebliche Kurszentren: Matthias Kunz) über positiv getestete Personen unter dem Personal oder den Lernenden.

Die erkrankte Person begibt sich in Isolation und wird durch das Contact Tracing Center CONTI kontaktiert. Es werden die weiteren Kontaktpersonen bestimmt und wenn angezeigt eine Quarantäne angeordnet.

www.ag.ch/conti

Quarantäne

Welche Personen müssen wann in Quarantäne? (Stand: 09.07.2020)

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die mit einer am Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt standen, müssen in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst für zehn Tage in Quarantäne. Das Miteinander der Schülerinnen und Schüler im schulischen Setting wird nicht als enger Kontakt definiert. Wenn gehäufte Fälle in einem schulischen Setting vorkommen, entscheidet der Kantonsärztliche Dienst oder das CONTI über die notwendigen Massnahmen.

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die aus einem Land mit erhöhtem Anste-ckungsrisiko in die Schweiz einreisen, begeben sich ebenfalls in eine zehntägige Quarantäne und melden ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen über diesen Link dem Kantonsärztlichen Dienst..

BAG-Anweisungen zur Quarantäne

Welche Reisenden sind bei der Einreise in die Schweiz von der Quarantäne betroffen? (09.07.2020)

Seit dem 6. Juli 2020 sind alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko einreisen, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in die Schweiz für 10 Tage unter Quarantäne zu stellen. Die Liste der Staaten oder Gebiete mit hohem Infektionsrisiko ist in der Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs zu finden. Diese Liste wird regelmässig aktualisiert.

Liste der Staaten und Gebiete

Müssen sich auch Schülerinnen und Schüler unter Quarantäne stellen lassen? (Stand: 09.07.2020)

Ja. Schülerinnen und Schüler, die in engem Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten erwachsenen Person standen (das Miteinander der Schülerinnen und Schüler im schulischen Setting wird nicht als enger Kontakt definiert) oder die aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen ebenfalls unter Quarantäne gestellt werden.

Personaleinsatz (betrifft nur kantonale Schulen)

Können Stellvertretungen für Lehrpersonen in Quarantäne eingesetzt werden? (Stand: 09.07.2020)

Ja. Im Falle einer vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne kann die Schule eine Stellvertretung gemäss § 32 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP) (SAR 411.210) einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Quarantäne behördlich angeordnet ist oder ob sie aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko erfolgt.

Was ist bei Abwesenheitsmeldungen im Zusammenhang mit Lehrpersonen, für die eine Stellvertretung beantragt wird, in ALSA zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Für die Abwesenheitsmeldung ist die spezifische Abwesenheitsart "Abwesenheit COVID-19" zu verwenden. Der Abwesenheitsmeldung ist das notwendige Arztzeugnis (im Krankheitsfall) oder die schriftliche Bestätigung des Kantonsärztlichen Diensts (im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne) anzufügen.

Wie ist mit Personen zu verfahren, die Angst vor einer Ansteckung geltend machen? (Stand: 09.07.2020)

Alle Personen sind verpflichtet, regulär zur Arbeit zu erscheinen. Ausgenommen sind Personen, die durch eine Erkrankung arbeitsunfähig sind oder sich in Quarantäne befinden.

Können bei grösseren Personalausfällen Überstunden angeordnet werden? (Stand: 12.03.2020)

Lehrpersonen können auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und über die Jahresarbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es die Aufgabe erfordert und soweit es im Hinblick auf Gesundheit und familienrechtliche Verpflichtungen zumutbar ist.

Lohnfortzahlung

Erhalten Lehrpersonen Lohn, wenn sie in Quarantäne sind? (Stand: 09.07.2020)

Behördlich angeordnete Quarantäne

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne – die Lehrperson hat sich über längere Zeit, ohne genügend Abstand und unwissentlich in der Nähe einer infizierten Person befunden – wird die betroffene Lehrperson vom Kantonsärztlichen Dienst (CONTI) in Quarantäne geschickt. Die Lehrperson informiert die Schulleitung und steht, solange sie gesund ist, für Aufträge der Schulleitung, die von zu Hause aus erledigt werden können, zur Verfügung. Die Lohnfortzahlung bleibt bestehen, da es sich um eine durch die Behörden angeordnete Abwesenheit handelt. . Die behördlich angeordnete Quarantäne wird vom Kantonsärztlichen Dienst schriftlich bestätigt.

Selbstverschuldete Quarantäne

Im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne – die Lehrperson ist trotz Warnung des Bundesrats in ein Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko gereist und musste sich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben – muss die Lehrperson unbezahlten Urlaub beziehen, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leistet sie keine Arbeit und erhält auch keinen Lohn.

www.bsv.admin.ch

Medienmitteilung Bund

Die Lehrperson befindet sich zuhause in Isolation oder Quarantäne. Ist sie somit arbeitsunfähig? (Stand: 09.07.2020)

Sind keine Krankheitssymptome vorhanden (angeordnete Quarantäne), können die betroffenen Lehrpersonen trotzdem Arbeitsleistungen (zum Beispiel Aufträge der Schulleitung, die zu Hause erledigt werden können) erbringen. Falls Krankheitssymptome vorhanden sind, ist die betroffene Lehrperson arbeitsunfähig infolge Krankheit. In beiden Fällen ist die Lohnfortzahlung gewährleistet.

Lehrpersonen, die aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland in Quarantäne müssen, beziehen unbezahlten Urlaub, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leisten sie keine Arbeit, erhalten gleichzeitig aber auch keinen Lohn.

Haben Lehrpersonen einen Lohnanspruch, wenn sie nach ihren Ferien nicht zurück in die Schweiz reisen beziehungsweise den Arbeitsort nicht erreichen können? (Stand: 04.07.2020)

Der Arbeitgeber ist nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren oder eine Rückreise verunmöglicht ist.

Haben Lehrpersonen Anspruch auf Lohn, wenn auf Grund einer Massnahme (gestützt auf das Epidemiengesetz) eine Schule geschlossen werden muss? (Stand: 19.03.2020)

Die Lohnfortzahlung bleibt in diesem Fall unverändert bestehen.

Die Lehrperson kann auf Grund ihrer Treuepflicht unter Umständen dazu verpflichtet werden, die "verpassten" Arbeitszeiten nachzuholen. Wenn immer möglich ist die Arbeitsleistung zu erbringen (zum Beispiel durch Aufbereiten von Unterrichtsmaterialien/Aufgabenstellungen oder Aufträge durch die Schulleitung).

Anlässe

Welche Veranstaltungen und Anlässe dürfen stattfinden? (09.07.2020)

Schulreisen, Exkursionen oder Klassenlager können stattfinden. Es wird empfohlen, individuelle Verkehrsmittel (Velo, private Reiseunternehmen oder Anreise zu Fuss) zu nutzen.

Schulanlässe und -veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln beziehungsweise der besonderen Bestimmungen für Veranstaltungen möglich. Diese beinhalten die Möglichkeit zur Rückverfolgung sämtlicher teilnehmenden Personen. Das bedeutet, dass von den Teilnehmenden an Schulanlässen Vorname, Nachname, Wohnort und Telefonnummer zu erfassen und nach vierzehn Tagen wieder zu löschen sind.

Bei Schulanlässen und -veranstaltungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern, bei welchen weder die Massnahmen betreffend Hygiene und Abstand noch andere Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske eingehalten werden können, müssen Sektoren mit maximal 100 Personen gebildet werden. Ebenso gilt dabei weiterhin die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.

Was muss bei der Abgabe und Konsumation von Esswaren und Getränken im Rahmen von schulischen Anlässen beachtet werden? (Stand: 09.07.2020)

Die Umsetzung der bekannten Abstands- und Hygieneregeln ist auch bei der Abgabe und Konsumation von Esswaren und Getränken zu gewährleisten. Ferner sind folgende Punkte zu beachten:

  • keine Selbstbedienung bei der Ausgabe von Essen, Getränken und Besteck
  • möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebene Essen und das bedienende Personal (zum Bei-spiel Plexiglasscheiben)
  • Besonderes Augenmerk auf die Hygieneregeln im Umgang mit Bargeld

Wie soll mit Koordinationssitzungen, Besprechungen und Arbeitsgruppen innerhalb des Schulteams umgegangen werden? (Stand: 09.07.2020)

Wenn Besprechungen mit physischer Präsenz durchgeführt werden, sind die Räumlichkeiten so einzurichten, dass wenn möglich der Mindestabstand von 1.5 Metern zwischen den erwachsenen Personen eingehalten werden kann. Bei entsprechender Infrastruktur (USB-Speakerphones) ist es auch möglich, Besprechungen "hybrid" durchzuführen.

Wie soll mit schulinternen Veranstaltungen / Weiterbildungen umgegangen werden? (09.07.2020)

Die Veranstaltungsverantwortlichen entscheiden über die Durchführung. Sie stellen sicher, dass die Vorgaben des BAG (wenn möglich Abstand von mindestens 1.5 Metern, Hygienevorschriften, Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden) eingehalten werden.

Dieser Inhalt richtet sich an

Schuladministration, Schulleitung,