Coronavirus

Grüner Virus

Schulen finden hier alle Informationen rund um die Coronavirus-Pandemie, die geltenden Weisungen, Massnahmen und Verhaltensregeln.

Das Schuljahr 2021/2022 wird unabhängig von allfälligen Massnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung der Pandemie in allen Kantonen als reguläres Schuljahr anerkannt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind weiterhin umzusetzen.

Anpassungen und Regelungen für Schulstart ab 10. Januar

Maskentragpflicht

Per 4. Dezember 2021 hat der Regierungsrat als Sofortmassnahme eine erneute allgemeine Maskentragpflicht für die Schulen beschlossen.

Verkürzung Isolations- und Quarantänedauer

Der Bundesrat hat beschlossen, die Isolations- und Quarantänedauer per 13. Januar 2022 auf fünf Tage zu verkürzen. Um eine Isolation beenden zu können, muss eine Person weiterhin 48 Stunden ohne Symptome sein. Von der Quarantäne grundsätzlich befreit sind Personen, die ihre letzte Impfdosis vor weniger als vier Monaten erhalten haben oder vor weniger als vier Monaten genesen sind.

Testpflicht für Erwachsene mit Maskendispens

Erwachsene Personen, die mit einem ärztlichen Attest belegen, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können, und die zudem kein gültiges Covid-19-Zertifikat haben, sind verpflichtet, sich wöchentlich mittels PCR-Test testen zu lassen. Die Testkosten gehen zulasten des Schulträgers.

Meldepflicht

Die Schulleitung meldet neu Fälle von an COVID-19 erkrankten Personen (positiv getestet) direkt via Webformular an das "Team Testen" im DGS.

Empfehlung auf Schul- und Klassenlager zu verzichten

Aufgrund der Coronavirus-Lage empfiehlt der Regierungsrat den Schulen und weiteren Organisationen, auf die Durchführung von Lagern insbesondere in Unterkünften mit Mehrbettzimmern bis auf Weiteres zu verzichten. Falls trotzdem Lager durchgeführt werden, haben sämtliche Teilnehmenden von Lagern unmittelbar vor der Abreise ein gültiges Covid-19-Zertifikat oder ein aktuelles, von einer Fachperson ausgestelltes negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorzuweisen.

Medienmitteilung Kanton Aargau: Repetitives Testen wird auf Gesundheits- und Betreuungswesen fokussiert (05.01.22)

Weisung Sekundarstufe II und üK: Schulstart Januar 2022 (05.01.2022) (PDF, 285 KB) (öffnet in einem neuen Fenster)

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Schutzmassnahmen

Es gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sowie die Weisungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen. Diese Massnahmen richten sich nach den entsprechenden Verordnungen des Bundesrats. Die Schulen sind für die Umsetzung der Schutzmassnahmen verantwortlich. Sie bezeichnen hierfür eine Ansprechperson.

Kaskadenprinzip

Generell gilt für die Umsetzung der Schutzmassnahmen an den Schulen das Kaskadenprinzip:

  1. Einhalten der Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln
  2. Einhalten der Abstandsregeln
  3. Einsatz von Barrieremassnahmen (Masken, Trennvorrichtungen)
  4. Sicherstellen der Nachverfolgbarkeit von Ansteckungsketten (Kontaktdaten)

Die Stufen 1-3 der Kaskade sind Massnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung. Die Stufe 4 dient der Verhinderung der Weiterverbreitung. Das Ziel der Schutzmassnahmen ist, Ansteckungen weitgehend zu verhindern. Im Falle einer Ansteckung ermöglicht die Nachverfolgbarkeit eine Eindämmung oder Unterbrechung der Ansteckungen.

Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln

Jede Person beachtet die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu Hygiene und Verhalten in der Covid-19-Epidemie. Die Schulen stellen sicher, dass in allen Räumlichkeiten die dafür notwendigen Materialien zur Verfügung stehen und dass ausreichend gelüftet werden kann.

Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler respektive die Lernenden durch die Lehrpersonen und das weitere Schulpersonal auf die Einhaltung der Regeln aufmerksam gemacht werden.

Abstandsregeln und Maskenpflicht

In allen Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) gilt eine Maskentragpflicht.

Ausgenommen ist die Maskentragpflicht

  • in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert (bspw. beim Instrumentalunterricht mit Blasinstrumenten oder bei Referaten und Präsentationen), sofern der Mindestabstand eingehalten wird oder der Schutz durch andere Schutzmassnahmen gewährleistet wird;
  • für Personen, die mit einem Attest belegen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können. Wann immer möglich, sind in diesen Fällen die Abstandsregeln einzuhalten sowie der Schutz durch eine Schutzscheibe beziehungsweise Schutzvorrichtung zu gewährleisten. Beim Einsatz von Schutzscheiben ist darauf zu achten, dass der Raum weiterhin effizient gelüftet werden kann. Zudem sind Personen mit einer bescheinigten Maskentragdispens verpflichtet, entweder einen Nachweis zu erbringen, dass sie über ein gültiges Covid-19-Impfzertifikat oder ein gültiges Covid-19-Genesungszertifikat verfügen oder sich wöchentlich mittels molekularbiologischer Analyse testen zu lassen (PCR-Test). Allfällige Testkosten gehen dabei zulasten des Schulträgers;
  • für Personen, die alleine in geschlossenen Räumen arbeiten.

Sportunterricht wird unter Anwendung einer geeigneten Unterrichtsgestaltung durchgeführt, wobei in Innenräumen eine Maskentragpflicht gilt und Körperkontakt zu vermeiden, respektive auf entsprechende Sportarten zu verzichten ist.

Für Proben und Auftritte von Chören sowie Gruppengesangsunterricht gilt in Innenräumen eine Maskentragpflicht. Im Einzelgesangsunterricht sowie im Einzel- und Gruppeninstrumentalunterricht kann – wo nötig – auf das Tragen von Masken verzichtet werden, sofern der Mindestabstand eingehalten wird oder der Schutz durch andere Schutzmassnahmen gewährleistet wird.

Besonders gefährdete Personen

Als besonders gefährdet gelten Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können und Erkrankungen oder genetische Anomalien aufweisen, die in der bundesrätlichen Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im Anhang aufgeführt sind.

Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats

Im Bereich Arbeitssicherheit wird dafür auch das STOP-Prinzip verwendet.

Erläuterungen Schutzkonzepte für Betriebe

Weitere Massnahmen Bund

Die vom Bundesrat erlassenen Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie werden in Verordnungen erlassen. Diese werden regelmässig aktualisiert und sind deshalb direkt über die Webseite des BAG einzusehen.

Aktuelle Verordnungen BAG

Meldung von positiv Getesteten

Erkrankt eine Person an Covid-19 (positiv getestet) oder verfügt das CONTI eine Quarantäne, ist die Schulleitung, resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums, umgehend zu informieren. Die Schulleitung resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums meldet den Fall via Meldeformular auf dem Schulportal an das Team Testen des DGS.

Meldung Fälle

Schul- und Klassenlager

Aufgrund der besorgniserregenden epidemiologischen Lage empfiehlt der Aargauer Regierungsrat bis auf weiteres keine Lager durchzuführen. Falls dennoch Lager stattfinden, haben sämtliche Teilnehmende unmittelbar vor der Abreise ein gültiges Covid-19- Zertifikat oder ein aktuelles von einer Fachperson ausgestelltes negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorzuweisen.

BASPO: Rahmenbedingungen zur Durchführung Lager im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich (Dezember 2021)

Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen sind unter Einhaltung der Bestimmungen des Bundesrats, der Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Covid-19-Verordnung des Aargauer Regierungsrats sowie sämtlicher allgemeinen Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (z.B. ÖV) möglich.

Häufige Fragen und Antworten

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung
Quarantäne
Testen
Personaleinsatz
Lernorganisation
Lohnfortzahlung
Klassen- und Schulanlässe

Schutzmassnahmen

Kann für die Unterrichtstätigkeit oder die Zusammenarbeit im Kollegium ein Zertifikat verlangt werden? (Stand: 13.09.2021)

Nein, die Unterrichtstätigkeit in Schulgebäuden und die Zusammenarbeit im Kollegium sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Hingegen gelten für den Unterricht in öffentlichen Einrichtungen wie Hallenbädern, Museen, Zoos eine Zertifikatspflicht respektive die Bestimmungen des Betreibers.

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung

Was ist zu tun, wenn eine Person (Schüler, Schülerin, Lehrperson, Schulpersonal) an COVID-19 erkrankt? (03.12.2021)

Sowohl für das Personal der Bildungseinrichtungen wie auch für die Schülerinnen und Schüler respektive die Lernenden sind die Massnahmen des Contact Tracing Center Aargau CONTI und die Anweisungen zur Isolation und Quarantäne des BAG bindend. Neu erkrankte Personen werden vom kantonalen Contact Tracing Center systematisch kontaktiert, damit Kontaktpersonen eruiert werden und weitere Anweisungen zur Quarantäne erfolgen können.

www.ag.ch/conti

Erkrankt eine Person an COVID-19 (positiv getestet), oder verfügt das CONTI eine Quarantäne, ist die Schulleitung respektive die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums umgehend zu informieren. Die Schulleitung respektive die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums meldet den Fall via Formular.

Meldeformular Fälle

Falls gehäufte Krankheitsfälle in einer Bildungseinrichtung vorkommen, entscheidet der kantonsärztliche Dienst über alle weitergehenden Massnahmen.

Eine Person (Schüler, Schülerin, Lehrperson, Schulpersonal) hat Krankheitssymptome wie Husten (trockener Reizhusten), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit und/oder Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen. Was ist zu tun? (04.06.2021)

Schülerinnen und Schüler mit Symptomen

Folgendes ist bei Schülerinnen und Schülern mit Symptomen zu beachten:

  • Es gilt der Grundsatz, dass Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben.
    BAG-Anweisungen zur Isolation
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kontakt auf mit dem Hausarzt und befolgen dessen Anweisungen. Der Hausarzt entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf Covid-19 hinweisen.
  • Falls eine Schülerin oder ein Schüler wegen Symptomen nach Hause geschickt wird, empfiehlt die Lehrperson die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt. Der Hausarzt gibt Anweisungen und entscheidet, ob ein Test gemacht wird. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf Covid-19 hinweisen.
  • Es gilt das Testergebnis zuhause abzuwarten, je nach Ergebnis ist das Vorgehen anders.
  • Die Schule kann keine Testung verfügen.
  • Die Schülerin oder der Schüler informiert die Lehrperson über die Anweisungen des Hausarztes, resp. über das Ergebnis einer allfälligen Testung.

Lehrpersonen / schulisches Personal mit Symptomen

Folgendes ist bei Lehrpersonen und anderem schulischen Personal mit Symptomen zu beachten:

  • Die Person meldet sich bei der Schule krank, bleibt zu Hause und vermeidet möglichst den Kontakt zu andern Personen.
    BAG-Anweisungen zur Isolation
  • Sie nimmt Kontakt mit ihrer Hausärztin / ihrem Hausarzt auf und befolgt deren Anweisungen. Diese entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf COVID-19 hinweisen.

Quarantäne

In welchen Fällen wird eine Klassenquarantäne oder eine Schulschliessung angeordnet? (Stand: 04.06.2021)

Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie Anzahl der Fälle in einer einzelnen Klasse, Hinweise bezüglich Ansteckungsort, Auftreten von Mutation etc. ab. Die Anordnung von Klassenquarantänen, Schulschliessungen sowie von umfassenden Testungen zur Abklärung von Infektionsausbrüchen in Schulen erfolgt durch das Team Testen (Kantonsärztlicher Dienst).

Bei jedem Infektionsausbruch innerhalb einer Schule wird eine Einzelfallbeurteilung durch das Team Testen (Kantonsärztlicher Dienst) durchgeführt und allfällige individuelle oder besondere Situationen berücksichtigt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen. Es werden die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) umgesetzt.

Welche Personen müssen wann in Quarantäne? (Stand: 13.01.2022)

Kontaktquarantäne

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die mit einer am Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt standen, müssen in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst für fünf Tage in Quarantäne. Von der Kontaktquarantäne ausgenommen sind :

  • Personen, die innerhalb der letzten vier Monate vollständig geimpft wurden
  • Personen, die sich in den letzten vier Monaten von einer bereits erfolgten Ansteckung erholt haben
  • Personen, die einen höchstens 90 Tage alten positiven Antikörpertest vorweisen können.

Weitere Informationen des BAG zur Kontaktquarantäne

Reisequarantäne

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Abhängig von der Art der Reise kann es sein, dass die Person ein Einreiseformular ausfüllen, einen negativen Test oder ein Covid-19-Zertifikat vorweisen und/oder in Quarantäne gehen müssen. Die Vorgaben des Kantons Aargau bzw. des BAG sind einzuhalten.

Informationen des Kantons Aargau für Reisende

Weitere Informationen des BAG zur Reisequarantäne

Testen

Was ist bei einem positiven Selbsttest zu tun? (Stand: 29.10.2021)

Das positive Resultat des Selbsttests löst zuerst nur den Verdacht aus, dass sich die Person mit dem Coronavirus infiziert hat.

Es gilt Folgendes zu beachten: Das Testergebnis ist unmittelbar mit einem PCR-Test zu bestätigen. Dies ist möglich bei einem Arzt, einer Ärztin, in einem Testzentrum, im Spital oder in einer Apotheke. Bis das Testergebnis vorliegt, begibt sich die Person in Quarantäne.

Sofern das Ergebnis des PCR-Tests positiv ausfällt, gilt es, die Anweisungen des BAG zur Isolation zu beachten. Erst in diesem Fall ist die Schulleitung zu informieren.

Anweisungen des BAG zur Isolation

Personaleinsatz (betrifft nur kantonale Schulen)

Wer übernimmt die Testkosten für Lehrpersonen zur Erlangung eines Covid-Zertifikats? (Stand: 13.09.2021)

Der Arbeitgeber trägt die Kosten, wenn das Zertifikat für eine Tätigkeit im Rahmen des Berufsauftrags benötigt wird.

Können Stellvertretungen für Lehrpersonen in Quarantäne eingesetzt werden? (Stand: 05.11.2020)

Ja. Im Falle einer vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne kann die Schule eine Stellvertretung gemäss § 32 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP) (SAR 411.210) einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Quarantäne behördlich angeordnet ist oder ob sie aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko erfolgt.

Ohne schriftliche Verfügung des CONTI erfolgt keine Kostenübernahme durch den Kanton. Aufgrund der aktuell sehr hohen Auslastung des CONTI können die Anordnungen zur Quarantäne nicht immer unmittelbar schriftlich verfügt werden. Seit Mittwoch, 21. Oktober 2020 können Schulen deshalb ab dem zweiten Tag der nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung einsetzen, auch wenn die Verfügung des CONTI noch nicht vorliegt. Die Verfügung ist via ALSA nachzureichen.

Ab wann kann bei einer nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden? (Stand: 15.01.2021)

Bei nicht planbaren Absenzen darf ab dem zweiten Tag nach der Meldung der Absenzenursache (Krankheit, Unfall, Geburt eigener Kinder etc., Tod oder anderes wie Quarantäne) eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden.

Erhalten Lehrpersonen bezahlten Kurzurlaub bei der Pflege eigener Kinder (Krankheit)? (Stand: 15.01.2021)

Gemäss § 41 Abs. 1 lit. k der Verordnung über die Anstellung und Löhne der Lehrpersonen (VALL, SAR 411.211) erhalten Lehrpersonen für die Pflege bei Krankheit eigner Kinder einen bezahlten Kurzurlaub von bis zu 2 Tagen.

Was ist bei Abwesenheitsmeldungen im Zusammenhang mit Lehrpersonen, für die eine Stellvertretung beantragt wird, in ALSA zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Für die Abwesenheitsmeldung ist die spezifische Abwesenheitsart "Abwesenheit COVID-19" zu verwenden. Der Abwesenheitsmeldung ist das notwendige Arztzeugnis (im Krankheitsfall) oder die schriftliche Bestätigung des Kantonsärztlichen Diensts (im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne) anzufügen.

Wie ist mit Personen zu verfahren, die Angst vor einer Ansteckung geltend machen? (Stand: 28.06.2021)

Alle Personen sind verpflichtet, regulär zur Arbeit zu erscheinen. Ausnahmen:

    • Personen, die durch eine Erkrankung arbeitsunfähig sind
    • Personen, die sich in Quarantäne befinden
    • Besonders gefährdete Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können und eine ärztlich attestierte Krankheit gemäss Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats aufweisen und deren Schutz am Arbeitsplatz nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
      Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats (PDF, ab Seite 4)

Können bei grösseren Personalausfällen Überstunden angeordnet werden? (Stand: 12.03.2020)

Lehrpersonen können auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und über die Jahresarbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es die Aufgabe erfordert und soweit es im Hinblick auf Gesundheit und familienrechtliche Verpflichtungen zumutbar ist.

Benötigen Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren im Rahmen des obligatorischen Unterrichts für den Besuch einer öffentlichen Einrichtung ein Zertifikat? Wer bezahlt mögliche Testkosten? (Stand: 24.11.2021)

Ja, Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren benötigen ein Zertifikat, wenn die Bestimmungen des Betreibers dies vorsehen. Erfolgt der Besuch der Einrichtung im Rahmen einer Pflichtveranstaltung, sind allfällige Testkosten durch die Schule zu tragen.

Was gilt für den Schwimmunterricht im Hallenbad? (Stand: 13.09.2021)

Es gelten die Bestimmungen des Betreibers. Wenn ausschliesslich die Schule das Hallenbad nutzt, so kann auf die Zertifikatspflicht verzichtet werden. In allen anderen Fällen gilt die Zertifikatspflicht für alle Personen über 16 Jahre. Allfällige Testkosten sind durch den Arbeitgeber zu tragen.

Lohnfortzahlung

Erhalten Lehrpersonen Lohn, wenn sie in Quarantäne sind? (Stand: 09.07.2020)

Behördlich angeordnete Quarantäne

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne – die Lehrperson hat sich über längere Zeit, ohne genügend Abstand und unwissentlich in der Nähe einer infizierten Person befunden – wird die betroffene Lehrperson vom Kantonsärztlichen Dienst (CONTI) in Quarantäne geschickt. Die Lehrperson informiert die Schulleitung und steht, solange sie gesund ist, für Aufträge der Schulleitung, die von zu Hause aus erledigt werden können, zur Verfügung. Die Lohnfortzahlung bleibt bestehen, da es sich um eine durch die Behörden angeordnete Abwesenheit handelt. Die behördlich angeordnete Quarantäne wird vom Kantonsärztlichen Dienst schriftlich bestätigt.

Selbstverschuldete Quarantäne

Im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne – die Lehrperson ist trotz Warnung des Bundesrats in ein Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko gereist und musste sich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben – muss die Lehrperson unbezahlten Urlaub beziehen, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leistet sie keine Arbeit und erhält auch keinen Lohn.

www.bsv.admin.ch

Die Lehrperson befindet sich zuhause in Isolation oder Quarantäne. Ist sie somit arbeitsunfähig? (Stand: 10.01.2022)

Sind keine Krankheitssymptome vorhanden (angeordnete Quarantäne), können die

Eine Lehrperson in Quarantäne ist nicht erkrankt und kann somit für Aufträge der Schulleitung, die zu Hause erledigt werden können, oder für Fernunterricht, beispielsweise via MS Teams, eingesetzt werden.

Bei einer Lehrperson, welche sich aufgrund einer Infektion mit Covid-19 in Isolation befindet, gilt es zu unterscheiden:

  • Kann die Lehrperson aufgrund ihrer Symptome nicht vollumfänglich arbeiten, gilt sie als arbeitsunfähig oder zumindest teilweise arbeitsunfähig.
  • Befindet sich eine Lehrperson in Isolation ohne nennenswerte Symptome (die Lehrperson fühlt sich gesund und möchte arbeiten), kann sie analog der Lehrperson in Quarantäne eingesetzt werden.

In beiden Fällen ist die Lohnfortzahlung gewährleistet.

Lehrpersonen, die aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland in Quarantäne müssen, beziehen unbezahlten Urlaub, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leisten sie keine Arbeit, erhalten gleichzeitig aber auch keinen Lohn.

Haben Lehrpersonen einen Lohnanspruch, wenn sie nach ihren Ferien nicht zurück in die Schweiz reisen beziehungsweise den Arbeitsort nicht erreichen können? (Stand: 04.07.2020)

Der Arbeitgeber ist nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren oder eine Rückreise verunmöglicht ist.

Haben Lehrpersonen Anspruch auf Lohn, wenn auf Grund einer Massnahme (gestützt auf das Epidemiengesetz) eine Schule geschlossen werden muss? (Stand: 19.03.2020)

Die Lohnfortzahlung bleibt in diesem Fall unverändert bestehen.

Die Lehrperson kann auf Grund ihrer Treuepflicht unter Umständen dazu verpflichtet werden, die "verpassten" Arbeitszeiten nachzuholen. Wenn immer möglich ist die Arbeitsleistung zu erbringen (zum Beispiel durch Aufbereiten von Unterrichtsmaterialien/Aufgabenstellungen oder Aufträge durch die Schulleitung).

Klassen- und Schulanlässe

Können Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen stattfinden? (Stand: 03.12.2021)

Ja. Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen können vor Ort unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln durchgeführt werden. Es gilt eine Maskentragpflicht, nach Möglichkeit sind die Abstandsregeln einzuhalten.

Eine Zugangsbeschränkung durch das Covid-Zertifikat ist nicht vorgesehen.

Auskünfte zur Durchführung von schulinternen Weiterbildungen erteilt:

Armin Schmucki, Co-Leiter Ressort Schulinterne Weiterbildung und Beratung, PH FHNW (E-Mail: armin.schmucki@fhnw.ch / Tel.: 056 202 81 28)

Können Elterngespräche und Elternabende stattfinden? (Stand: 20.12.2021)

Ja, die Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden ist möglich und ist von der Zertifikatspflicht ausgenommen.

Bei Elterngesprächen gilt die generelle Maskentragpflicht.

Für Elternabende gilt eine maximale Teilnehmendenzahl von 50 Personen. Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln besetzt, es gilt eine Maskentragpflicht, nach Möglichkeit die Einhaltung des erforderlichen Abstands und es dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden. Die Schule muss für die Veranstaltung ein Schutzkonzept erstellen, welches auch die Erhebung der Kontaktdaten der anwesenden Personen vorsieht. Von der Maskentragpflicht ausgenommen sind auftretende Personen, namentlich Rednerinnen und Redner.

Für die Berechnung der Teilnehmendenzahl werden anwesende Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal mitgezählt.

Sind Schulanlässe mit Erwachsenen erlaubt? (Stand: 20.12.2021)

Ja. Öffentliche Schulanlässe und Veranstaltungen sind möglich.

Für Veranstaltungen in Innenräumen gilt gemäss Bundesbeschluss für alle Personen ab 16 Jahren eine 2G-Zertifikatspflicht mit Maskentragpflicht. An Aargauer Schulen gilt zudem eine Maskentragpflicht ab der 5. Klasse der Primarschule.

Speisen und Getränke dürfen an Veranstaltungen sowohl in Innenräumen als auch im Aussenbereich beziehungsweise im Freien nur sitzend konsumiert werden.

Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 300 Teilnehmenden gilt eine 3G-Zertifikatspflicht und zusätzlich ein Tanzverbot für Besucherinnen und Besucher. Bei Grossveranstaltungen ab 1000 Personen gilt zusätzlich eine allgemeine Maskentragpflicht für alle Personen ab 12 Jahren. Für Personen mit einer Mitwirkungspflicht bei der Veranstaltung werden allfällige Testkosten von der Schule übernommen.

Die Schule ist für die Kontrolle der Zertifikate zuständig.

Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen müssen im Voraus mittels Meldeformular dem Covid-19-Programm gemeldet werden. Veranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen (Grossveranstaltungen) bedürfen zudem einer kantonalen Bewilligung.

Es wird empfohlen, weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln des BAGs einzuhalten.

Dürfen eintägige Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen stattfinden? (Stand: 13.09.2021)

Ja, eintägige Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen sind möglich unter Einhaltung sämtlicher geltenden Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (zum Beispiel ÖV).

Sind Besuche von Museen und kulturelle Aktivitäten für die Schulen möglich? (Stand: 03.12.2021)

Ja. Für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen (beispielsweise Theater, Museen, Zoos) gelten allerdings die Bestimmungen des Betreibers sowie in Innenräumen eine Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren. Wenn der Besuch ausschliesslich im Klassenverband erfolgt und der Anbieter sein Einverständnis gibt, so kann auf die Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahre verzichtet werden.

Dürfen mehrtägige Exkursionen, Lager und Schulreisen stattfinden? (Stand: 10.01.2022)

Der Regierungsrat folgt aufgrund der besorgniserregenden epidemiologischen Lage der Empfehlung des Bundesamts für Sport (BASPO) und des Bundesamts für Gesundheit (BAG), bis auf weiteres keine Lager mit Kindern und Jugendlichen insbesondere in Unterkünften mit Mehrbettzimmern durchzuführen. Falls dennoch Lager stattfinden, haben sämtliche Teilnehmende von Lagern unmittelbar vor der Abreise ein gültiges Covid-19- Zertifikat oder ein aktuelles von einer Fachperson ausgestelltes negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorzuweisen.

Ausserdem sind für die Durchführung mehrtägiger Schulreisen sowie Schul- und Klassenlager die Bestimmungen des Bundesrats, dieer Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Covid-19-Verordnung des Aargauer Regierungsrats sowie sämtlicher allgemeinen Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (z.B. Weisungen und Regelungen im Aufenthaltskanton, ÖV, Lagerhäuser) einzuhalten. Es ist ein Schutzkonzept zu erstellen und umzusetzen.

Kann kein Covid-Zertifikat oder kein negativer Test erbracht werden, bleiben die betreffenden Personen dem Lager fern. Schülerinnen und Schüler erhalten ein Unterrichtsangebot an der Schule vor Ort.

Testdurchführung

Für die Durchführung von Tests vor und während Klassenlagern müssen sich die Organisatoren direkt an anerkannte Testanbieter (Arzt, Apotheker, Spitäler, Testzentren, usw.) wenden, um die Möglichkeiten sowie die Kostenfolgen zu klären. Mögliche Varianten sind, dass im Testzentrum Zeitfenster für die Schüler/innen reserviert werden oder ein Testanbieter die Tests an der Schule durchführt. Dem Testanbieter wird der Aufwand durch Bund/Kanton pauschal vergütet. Diese Pauschale ist nicht in jedem Fall kostendeckend.

Dieser Inhalt richtet sich an

Schuladministration, Schulleitung,