Coronavirus

Grüner Virus

Schulen finden hier alle Informationen rund um die Coronavirus-Pandemie, die geltenden Weisungen, Massnahmen und Verhaltensregeln.

Das Schuljahr 2021/2022 wird unabhängig von allfälligen Massnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung der Pandemie in allen Kantonen als reguläres Schuljahr anerkannt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind weiterhin umzusetzen.

Gültige Weisung seit 31. Mai

Die Weisung wurde auf Basis des Lockerungsschritts Bund leicht angepasst:

  • Neu sind draussen Aktivitäten mit sporadischen Körperkontakten und in Innenräumen Hilfestellungen erlaubt.
  • Neu gelten nur noch Lager als nicht empfohlen. Schulreisen, Exkursionen sowie Anlässe und Veranstaltungen sind im Rahmen der Vorgaben des Bundes möglich.

Zudem wird die Maskentragpflicht ab 28. Juni vorerst im Aussenbereich aufgehoben, in den Innenbereichen wird sie für die letzten Schultage vor den Sommerferien aufrechterhalten.

Weisung Sekundarstufe II per 31. Mai (27.05.2021) (PDF, 250 KB) (öffnet in einem neuen Fenster)

Schutzmassnahmen

Es gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sowie die Weisungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen. Diese Massnahmen richten sich nach der entsprechenden Verordnung des Bundesrats. Die Schulen sind für die Umsetzung der Schutzmassnahmen verantwortlich. Sie bezeichnen hierfür eine Ansprechperson.

Kaskadenprinzip

Generell gilt für die Umsetzung der Schutzmassnahmen an den Schulen das Kaskadenprinzip:

  1. Einhalten der Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln
  2. Einhalten der Abstandsregeln
  3. Einsatz von Barrieremassnahmen (Masken, Trennvorrichtungen)
  4. Sicherstellen der Nachverfolgbarkeit von Ansteckungsketten (Kontaktdaten)

Die Stufen 1-3 der Kaskade sind Massnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung. Die Stufe 4 dient der Verhinderung der Weiterverbreitung. Das Ziel der Schutzmassnahmen ist, Ansteckungen weitgehend zu verhindern. Im Falle einer Ansteckung ermöglicht die Nachverfolgbarkeit eine Eindämmung oder Unterbrechung der Ansteckungen.

Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln

Weiterhin sind die Hygieneregeln von allen eigenverantwortlich und vollumfänglich einzuhalten. Die Schulen stellen sicher, dass in allen Räumlichkeiten die dafür notwendigen Materialien zur Verfügung stehen und dass ausreichend gelüftet werden kann.

Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler respektive die Lernenden durch die Lehrpersonen und das weitere Schulpersonal auf die Einhaltung der Regeln aufmerksam gemacht werden.

Abstandsregeln und Maskenpflicht

Es gelten folgende Regelungen:

  • Auf dem gesamten Schulareal ist zwischen allen Personen der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern möglichst einzuhalten.
  • In allen Gebäuden gilt zudem für alle Personen eine generelle Maskenpflicht. Es gelten bestimmte Ausnahmen.
  • Für die Konsumation von Speisen und Getränken gelten in den Schulgebäuden sowohl innerhalb wie auch ausserhalb der Mensen die besonderen Bestimmungen für Betriebskantinen gemäss der aktuellen Covid-19-Verordnung besondere Lage.

Die Beschaffung der Schutzmasken ist Sache der Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden. Für die Schutzmasken der Lehrpersonen, Dozierenden und Instruktorinnen und Instruktoren sowie des weiteren Personals ist der Arbeitgeber zuständig.

Besonders gefährdete Personen

Als besonders gefährdet gelten Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können und Erkrankungen oder genetische Anomalien aufweisen, die in der bundesrätlichen Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im Anhang aufgeführt sind.

Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats

Im Bereich Arbeitssicherheit wird dafür auch das STOP-Prinzip verwendet.

Erläuterungen Schutzkonzepte für Betriebe

Weitere Massnahmen Bund

Die vom Bundesrat erlassenen Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie werden in Verordnungen erlassen. Diese werden regelmässig aktualisiert und sind deshalb direkt über die Webseite des BAG einzusehen.

Aktuelle Verordnungen BAG

Reisequarantäne nach Einreise aus Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko

Die Bestimmungen zur Reisequarantäne nach einer Einreise aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko richten sich nach den Vorgaben des BAG und des Kantons Aargau:

Kanton Aargau: Informationen für Reisende

Meldung von positiv Getesteten

Erkrankt eine Person an Covid-19 (positiv getestet) oder verfügt das CONTI eine Quarantäne, ist die Schulleitung, resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums, umgehend zu informieren. Die Schulleitung resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums orientiert das Departement Bildung, Kultur und Sport.

Häufige Fragen und Antworten

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung
Quarantäne
Testen
Personaleinsatz
Lohnfortzahlung
Klassen- und Schulanlässe

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung

Eine Person (Schüler, Schülerin, Lehrperson, Schulpersonal) hat Krankheitssymptome wie Husten (trockener Reizhusten), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit und/oder Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen. Was ist zu tun? (04.06.2021)

Schülerinnen und Schüler mit Symptomen

Folgendes ist bei Schülerinnen und Schülern mit Symptomen zu beachten:

  • Es gilt der Grundsatz, dass Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben.
    BAG-Anweisungen zur Isolation
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kontakt auf mit dem Hausarzt und befolgen dessen Anweisungen. Der Hausarzt entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf Covid-19 hinweisen.
  • Falls eine Schülerin oder ein Schüler wegen Symptomen nach Hause geschickt wird, empfiehlt die Lehrperson die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt. Der Hausarzt gibt Anweisungen und entscheidet, ob ein Test gemacht wird. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf Covid-19 hinweisen.
  • Es gilt das Testergebnis zuhause abzuwarten, je nach Ergebnis ist das Vorgehen anders.
  • Die Schule kann keine Testung verfügen.
  • Die Schülerin oder der Schüler informiert die Lehrperson über die Anweisungen des Hausarztes, resp. über das Ergebnis einer allfälligen Testung.

Lehrpersonen / schulisches Personal mit Symptomen

Folgendes ist bei Lehrpersonen und anderem schulischen Personal mit Symptomen zu beachten:

  • Die Person meldet sich bei der Schule krank, bleibt zu Hause und vermeidet möglichst den Kontakt zu andern Personen.
    BAG-Anweisungen zur Isolation
  • Sie nimmt Kontakt mit ihrer Hausärztin / ihrem Hausarzt auf und befolgt deren Anweisungen. Diese entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf COVID-19 hinweisen.

Informationsweg

Es gilt folgender Informationsweg:

  1. Die Schülerin oder der Schüler informiert die Lehrperson über die Krankheit.
  2. Die Lehrperson informiert die Schulleitung.
  3. 3. Die Schulleitung informiert das Departement BKS, falls es sich bei der Krankheit um Covid-19 handelt. Das weitere Vorgehen wird besprochen.

Was ist zu tun, wenn eine Person (Schüler, Schülerin, Lehrperson, Schulpersonal) an COVID-19 erkrankt? (04.06.2021)

Erkrankt eine Person an COVID-19 (positiv getestet), oder verfügt das Contact Tracing Center CONTI eine Quarantäne, ist die Schulleitung, resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums, umgehend zu informieren. Die Schulleitung resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums orientiert das Departement Bildung, Kultur und Sport (Mittelschulen: Bettina Diem / Berufsfachschulen und Höhere Fachschulen: Sandro Schneider / überbetriebliche Kurszentren: Matthias Kunz) über positiv getestete Personen.

Die erkrankte Person begibt sich in Isolation und wird durch das Contact Tracing Center CONTI kontaktiert. Es werden die weiteren Kontaktpersonen bestimmt und wenn angezeigt eine Quarantäne angeordnet.

www.ag.ch/conti

Quarantäne

In welchen Fällen wird eine Klassenquarantäne oder eine Schulschliessung angeordnet? (Stand: 04.06.2021)

Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie Anzahl der Fälle in einer einzelnen Klasse, Hinweise bezüglich Ansteckungsort, Auftreten von Mutation etc. ab. Die Anordnung von Klassenquarantänen, Schulschliessungen sowie von umfassenden Testungen zur Abklärung von Infektionsausbrüchen in Schulen erfolgt durch den Kantonsärztlichen Dienst bzw. das Contact Tracing (CONTI).

Bei jedem Infektionsausbruch innerhalb einer Schule wird eine Einzelfallbeurteilung durch den Kantonsärztlichen Dienst bzw. das Contact Tracing (Conti) durchgeführt und allfällige individuelle oder besondere Situationen berücksichtigt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen. Es werden die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) umgesetzt.

Welche Personen müssen wann in Quarantäne? (Stand: 04.06.2021)

Kontaktquarantäne

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die mit einer am Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt standen, müssen in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst für zehn Tage in Quarantäne. Von der Kontaktquarantäne ausgenommen sind Personen, die innerhalb der letzten 6 Monate vollständig geimpft wurden oder sich in diesem Zeitraum von einer bereits erfolgten Ansteckung erholt haben.

Weitere Informationen des BAG zur Kontaktquarantäne

Reisequarantäne

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, begeben sich ebenfalls in eine zehntägige Quarantäne und melden ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen online via Meldeformular dem Kantonsärztlichen Dienst. Von der Reisequarantäne ausgenommen sind Personen, die innerhalb der letzten 6 Monate vollständig geimpft wurden oder sich in diesem Zeitraum von einer bereits erfolgten Ansteckung erholt haben, es sei denn, sie reisen aus einem Land mit einer besorgniserregenden Virusvariante ein.

Weitere Informationen des BAG zur Reisequarantäne

Testen

Was ist bei einem positiven Selbsttest zu tun? (Stand: 04.06.2021)

Das positive Resultat des Selbsttests löst zuerst nur den Verdacht aus, dass sich die Person mit dem Coronavirus infiziert hat.

Das Testergebnis ist unmittelbar mit einem PCR-Test zu bestätigen. Dies ist möglich bei einem Arzt, einer Ärztin, in einem Testzentrum, im Spital oder in einer Apotheke. Bis das Testergebnis vorliegt, begibt sich die Person in Quarantäne.

Sofern das Ergebnis des PCR-Tests positiv ausfällt, gilt es die Anweisungen des BAG zur Isolation zu beachten. Erst in diesem Fall ist die Schulleitung, resp. die Leitung des überbetrieblichen Kurszentrums, umgehend zu informieren.

Anweisungen des BAG zur Isolation

Personaleinsatz (betrifft nur kantonale Schulen)

Können Stellvertretungen für Lehrpersonen in Quarantäne eingesetzt werden? (Stand: 05.11.2020)

Ja. Im Falle einer vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne kann die Schule eine Stellvertretung gemäss § 32 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP) (SAR 411.210) einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Quarantäne behördlich angeordnet ist oder ob sie aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko erfolgt.

Ohne schriftliche Verfügung des CONTI erfolgt keine Kostenübernahme durch den Kanton. Aufgrund der aktuell sehr hohen Auslastung des CONTI können die Anordnungen zur Quarantäne nicht immer unmittelbar schriftlich verfügt werden. Seit Mittwoch, 21. Oktober 2020 können Schulen deshalb ab dem zweiten Tag der nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung einsetzen, auch wenn die Verfügung des CONTI noch nicht vorliegt. Die Verfügung ist via ALSA nachzureichen.

Ab wann kann bei einer nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden? (Stand: 15.01.2021)

Bei nicht planbaren Absenzen darf ab dem zweiten Tag nach der Meldung der Absenzenursache (Krankheit, Unfall, Geburt eigener Kinder etc., Tod oder anderes wie Quarantäne) eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden.

Erhalten Lehrpersonen bezahlten Kurzurlaub bei der Pflege eigener Kinder (Krankheit)? (Stand: 15.01.2021)

Gemäss § 41 Abs. 1 lit. k der Verordnung über die Anstellung und Löhne der Lehrpersonen (VALL, SAR 411.211) erhalten Lehrpersonen für die Pflege bei Krankheit eigner Kinder einen bezahlten Kurzurlaub von bis zu 2 Tagen.

Was ist bei Abwesenheitsmeldungen im Zusammenhang mit Lehrpersonen, für die eine Stellvertretung beantragt wird, in ALSA zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Für die Abwesenheitsmeldung ist die spezifische Abwesenheitsart "Abwesenheit COVID-19" zu verwenden. Der Abwesenheitsmeldung ist das notwendige Arztzeugnis (im Krankheitsfall) oder die schriftliche Bestätigung des Kantonsärztlichen Diensts (im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne) anzufügen.

Wie ist mit Personen zu verfahren, die Angst vor einer Ansteckung geltend machen? (Stand: 28.06.2021)

Alle Personen sind verpflichtet, regulär zur Arbeit zu erscheinen. Ausnahmen:

    • Personen, die durch eine Erkrankung arbeitsunfähig sind
    • Personen, die sich in Quarantäne befinden
    • Besonders gefährdete Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können und eine ärztlich attestierte Krankheit gemäss Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats aufweisen und deren Schutz am Arbeitsplatz nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
      Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats (PDF, ab Seite 4)

Können bei grösseren Personalausfällen Überstunden angeordnet werden? (Stand: 12.03.2020)

Lehrpersonen können auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und über die Jahresarbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es die Aufgabe erfordert und soweit es im Hinblick auf Gesundheit und familienrechtliche Verpflichtungen zumutbar ist.

Lohnfortzahlung

Erhalten Lehrpersonen Lohn, wenn sie in Quarantäne sind? (Stand: 09.07.2020)

Behördlich angeordnete Quarantäne

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne – die Lehrperson hat sich über längere Zeit, ohne genügend Abstand und unwissentlich in der Nähe einer infizierten Person befunden – wird die betroffene Lehrperson vom Kantonsärztlichen Dienst (CONTI) in Quarantäne geschickt. Die Lehrperson informiert die Schulleitung und steht, solange sie gesund ist, für Aufträge der Schulleitung, die von zu Hause aus erledigt werden können, zur Verfügung. Die Lohnfortzahlung bleibt bestehen, da es sich um eine durch die Behörden angeordnete Abwesenheit handelt. Die behördlich angeordnete Quarantäne wird vom Kantonsärztlichen Dienst schriftlich bestätigt.

Selbstverschuldete Quarantäne

Im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne – die Lehrperson ist trotz Warnung des Bundesrats in ein Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko gereist und musste sich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben – muss die Lehrperson unbezahlten Urlaub beziehen, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leistet sie keine Arbeit und erhält auch keinen Lohn.

www.bsv.admin.ch

Die Lehrperson befindet sich zuhause in Isolation oder Quarantäne. Ist sie somit arbeitsunfähig? (Stand: 09.07.2020)

Sind keine Krankheitssymptome vorhanden (angeordnete Quarantäne), können die betroffenen Lehrpersonen trotzdem Arbeitsleistungen (zum Beispiel Aufträge der Schulleitung, die zu Hause erledigt werden können) erbringen. Falls Krankheitssymptome vorhanden sind, ist die betroffene Lehrperson arbeitsunfähig infolge Krankheit. In beiden Fällen ist die Lohnfortzahlung gewährleistet.

Lehrpersonen, die aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland in Quarantäne müssen, beziehen unbezahlten Urlaub, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leisten sie keine Arbeit, erhalten gleichzeitig aber auch keinen Lohn.

Haben Lehrpersonen einen Lohnanspruch, wenn sie nach ihren Ferien nicht zurück in die Schweiz reisen beziehungsweise den Arbeitsort nicht erreichen können? (Stand: 04.07.2020)

Der Arbeitgeber ist nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren oder eine Rückreise verunmöglicht ist.

Haben Lehrpersonen Anspruch auf Lohn, wenn auf Grund einer Massnahme (gestützt auf das Epidemiengesetz) eine Schule geschlossen werden muss? (Stand: 19.03.2020)

Die Lohnfortzahlung bleibt in diesem Fall unverändert bestehen.

Die Lehrperson kann auf Grund ihrer Treuepflicht unter Umständen dazu verpflichtet werden, die "verpassten" Arbeitszeiten nachzuholen. Wenn immer möglich ist die Arbeitsleistung zu erbringen (zum Beispiel durch Aufbereiten von Unterrichtsmaterialien/Aufgabenstellungen oder Aufträge durch die Schulleitung).

Klassen- und Schulanlässe

Welche Veranstaltungen und Anlässe dürfen stattfinden? (Stand: 04.06.2021)

Öffentliche und schulinterne Anlässe und Veranstaltungen sowie Schulreisen und Exkursionen können durchgeführt werden. Dabei sind die entsprechenden Hygiene- und Verhaltensregeln beziehungsweise besonderen Bestimmungen für Veranstaltungen einzuhalten sowie im Falle von Schulreisen und Exkursionen die besonderen Bestimmungen für Einrichtungen und Betriebe in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport zu beachten. Lager werden weiterhin nicht empfohlen.

So schützen wir uns

Können Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen stattfinden? (Stand: 04.06.2021)

Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen sollen nach Möglichkeit virtuell durchgeführt werden. Ist eine Besprechung vor Ort angezeigt (beispielsweise Elterngespräche, Personalgespräche oder Fachgruppensitzungen), sind die sämtliche geltenden Schutzmassnahmen wie Abstand, Hygiene und Maskentragpflicht einzuhalten. Die maximale Gruppengrösse beträgt innen wie auch aussen 50 Personen.

Auskünfte zur Durchführung von schulinternen Weiterbildungen in alternativen Settings ohne Präsenz erteilt:

Armin Schmucki, Co-Leiter Ressort Schulinterne Weiterbildung und Beratung, PH FHNW (E-Mail: armin.schmucki@fhnw.ch / Tel.: 056 202 81 28)

Dieser Inhalt richtet sich an

Schuladministration, Schulleitung,