Coronavirus – Informationen für Schulen im Aargau

Grüner Virus

Seit August findet in allen Schulen wieder normaler Unterricht statt. Hygiene- und altersgemässe Schutzmassnahmen sind weiterhin einzuhalten. Die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen sind hingegen aufgehoben. Zudem muss, wer aus einem Risikoland zurückkehrt, sich in Quarantäne begeben.

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz nicht mehr als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz sondern als besondere Lage ein. Die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung hat er schrittweise gelockert. Die Abstandregeln (neu 1.5 statt 2 Meter) sowie die Hygieneregeln bleiben bestehen. Die Anweisungen und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sowie des Kantonsärztlichen Diensts ist weiterhin Folge zu leisten. Der Regierungsrat und die mit dem Thema Coronavirus befassten Stellen des Kantons analysieren die Entwicklung der Lage fortlaufend.

Weisung Volksschule: Unterricht ab dem Schuljahr 2020/21

Mit der Aufhebung der ausserordentlichen Lage hat der Bundesrat auch die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen aufgehoben. Auch diese können wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit entsprechenden Massnahmen zu schützen. Es gilt die Fürsorgepflicht der Anstellungsbehörde.

Neue Weisung Volksschule: Unterricht ab dem Schuljahr 2020/21 (29.06.20) (PDF, 33 KB) (öffnet in einem neuen Fenster)

Grundannahmen Bundesamt für Gesundheit (BAG)

  • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erkranken viel weniger häufig an COVID-19 als Erwachsene. Von allen Erkrankungsfällen machen sie lediglich 1–2 % aus.
  • Kinder haben meist mildere Verläufe mit wenigen bis keinen Symptomen.
  • Kinder spielen aus physiologischen Gründen für die Übertragung des Virus keine wesentliche Rolle.
  • Gemäss den bisherigen Daten und Erfahrungen gibt es im Gegensatz zu den Erwachsenen keine besonders gefährdeten Personengruppen für COVID-19 bei Kindern, bei denen zusätzliche Schutzmassnahmen nötig sind.

Das BAG hält deshalb fest, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schweiz den Unterricht ab dem 11. Mai 2020 wieder regulär im Schulhaus bzw. in den Schulzimmern besuchen können. Einzuhalten sind die Hygieneregeln des BAG sowie den Mindestabstand von neu 1.5 Metern gegenüber erwachsenen Personen.

COVID-19: Aktualisierte Grundprinzipien Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an obligatorischen Schulen (5 Seiten, 08.06.2020)

Schutzmassnahmen

Die Schutzmassnahmen zur Wiederaufnahme des Unterrichts an den Schulen richteten sich nach den schweizweit geltenden Grundprinzipien des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zur Wiedereröffnung der obligatorischen Schulen. Die Schutzmassnahmen haben in erster Linie zum Ziel, besonders gefährdete Personen vor einer Ansteckung zu schützen. Die Weisung umfasst folgende Bereiche:

  • Schulareal und Schulhaus
  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrpersonen und weiteres Schulpersonal

Der Bundesrat hat im Juni weitere Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie beschlossen und dazu Verordnungen erlassen. Diese werden regelmässig aktualisiert und sind deshalb direkt über die Webseite des BAG einzusehen.

Aktuelle Verordnungen BAG

Die beschlossenen Massnahmen betreffen die Schulen (Bildungseinrichtungen) auf Beginn des Schuljahrs 2020/21 wie folgt:

Gesichtsmasken für Erwachsene

Kann der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden, können erwachsene Personen als Schutzmassnahme eine Maske tragen, beispielsweise wenn keine Schutzscheibe oder kein Gesichtsvisier zur Anwendung kommen kann. Schulen können für bestimmte Situationen eine Maskenpflicht für erwachsene Personen erlassen, beispielsweise bei einer Ansammlung von Eltern im Rahmen eines schulischen Anlasses.

Quarantäne nach Einreise aus Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen sich direkt in eine zehntägige Quarantäne begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen dem Kantonsärztlichen Dienst über folgende Webseite melden.

Meldepflicht für Einreisende aus Gebieten und Staaten mit erhöhtem Infektionsrisiko

Für die allfällige Information der Schulen an die Eltern steht folgender Musterbrief zur Verfügung:

Textbausteine Elterninformation Quarantänepflicht nach Rückreise (DOCX, 1 Seite, 17 KB)

Fällt die Quarantäne in die Unterrichtszeit nach Beginn des neuen Schuljahrs, erhalten Lehrpersonen für diese Zeit keinen Lohn. Es muss unbezahlter Urlaub bezogen werden. Für die ausfallende Lehrperson kann eine Stellvertretung eingesetzt werden.

Die Liste der Länder oder Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko wird vom Bund laufend aktualisiert:

Staaten und Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko

Sektorenunterteilung bei Veranstaltungen

Der Aargauer Kantonsärztliche Dienst hat zudem am 8. Juli eine gegenüber dem Bund einschränkende Allgemeinverfügung über die "maximal zulässige Personenanzahl in Bar- und Clubbetrieben sowie Sektorenunterteilung bei Veranstaltungen" erlassen. Sie gilt bis 16. August 2020.

Zur Medienmitteilung

Für Schulen bedeutet dies:

Bei Schulanlässen und -veranstaltungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern, bei welchen weder die Massnahmen betreffend Hygiene und Abstand noch andere Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske eingehalten werden können, müssen Sektoren mit maximal 100 Personen gebildet werden. Ebenso gilt dabei weiterhin die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.

Coronavirus-Tests

Bundesamt für Gesundheit

Coronavirus-Tests und Contact-Tracing stoppen Infektionsketten. Damit ein annähernd "normales" Leben stattfinden kann, sollen sich alle Menschen mit Krankheitssymptomen sofort auf das neue Coronavirus testen lassen – auch bei leichten Symptomen. Die Eltern bzw. das Schulpersonal sind im akuten Fall auf diese Regel hinzuweisen.

Plakat A3 Coronavirus-Tests und Contact-Tracing stoppen Infektionsketten

Meldung von positiv Getesteten

Als Ergänzung zur Weisung gilt es zu beachten, dass auf COVID-19 positiv getestete Lehrpersonen oder Schülerinnen und Schüler umgehend der Schulaufsicht zu melden sind.

Klassen- oder Schulschliessungen

Klassen- oder Schulschliessungen sowie allfällige Quarantäne und Isolation im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie dürfen nur von den kantonalen Gesundheitsbehörden (DGS bzw. CONTI) angeordnet werden.

Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) und das Departement BKS beobachten die aktuelle Situation sehr genau. Falls sich bezüglich der Coronavirus-Pandemie die Lage verändert oder sich neue Erkenntnisse ergeben, wird rasch gehandelt und informiert.

Häufige Fragen und Antworten

Schutzmassnahmen
Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung
Quarantäne
Personaleinsatz
Beurteilung, Promotion und Übertritte
Leistungstests Checks
Lohnfortzahlung
Klassen- und Schulanlässe

Schutzmassnahmen

Benötigen Lehrpersonen mit Vorerkrankungen oder schwangere Lehrerinnen einen besonderen Schutz? (Stand: 13.08.2020)

Nein. Es gelten für alle Personen die gleichen Schutzmassnahmen (Hygiene- und Abstandsregeln; allenfalls Einsatz von Schutzscheiben, Gesichtsvisier oder Masken).

Was gilt für Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen? (Stand: 09.07.2020)

Schülerinnen und Schüler mit einer Vorerkrankung besuchen den Unterricht regulär an ihrer Schule. Sie halten sich dabei wie bisher an die für sie gewohnten krankheitsbezogenen Schutzmassnahmen. Krankheitsbezogene Schutzmassnahmen bedeuten beispielsweise, dass Schülerinnen und Schüler mit Asthma weiterhin Allergene vermeiden und mittels Medikamenten die Entzündung hemmen. Oder für Schülerinnen und Schüler mit Diabetes bedeuten krankheitsbezogene Schutzmassnahmen, dass sie Traubenzucker mit sich tragen und im Schulzimmer allenfalls eine kleine Flasche Süssgetränk deponiert ist.

Wann gibt es an der Volksschule eine Maskenpflicht? (Stand: 16.09.2020)

Das Departement BKS richtet sich auch in der Frage nach einer Maskenpflicht an der Volksschule nach den Beschlüssen der nationalen sowie kantonalen Gesundheitsbehörden. Gestützt auf die vorherrschenden Befunde sowie auf die aktuellen Ansteckungszahlen von Kindern und Jugendlichen drängt sich derzeit keine flächendeckende Maskenpflicht in der Volksschule auf.

Zur Verbreitung des Coronavirus halten die Gesundheitsbehörden zurzeit Folgendes fest:

  • Grundsätzlich gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander gemäss Bundesamt für Gesundheit nicht als enger Kontakt, wenn keine Häufung von Fällen vorliegt. Kinder und Jugendliche werden seltener infiziert, erkranken seltener und geben das Coronavirus seltener an andere weiter als Erwachsene. COVID-19 verläuft bei Kindern und Jugendlichen in den meisten Fällen symptomfrei oder mit geringen Symptomen. Nur sehr selten kommt es zu einer schwerwiegenden Folgekrankheit.
  • Bei einer Häufung von Fällen an einer Schule kann der Kantonsärztliche Dienst oder das Contact Tracing Center eine befristete, generelle oder situative Maskenpflicht auf dem Schulareal erlassen.
  • Masken bieten nur bei konsequent korrekter Anwendung Schutz. Diese ist anspruchsvoll, insbesondere für jüngere Kinder.

Die Situation wird genau beobachtet und je nach Entwicklung der Lage wie auch aufgrund neuer Erkenntnisse werden entsprechende Massnahmen getroffen.

Können Schulen das Tragen einer Schutzmaske verlangen? (Stand: 09.07.2020)

Ja. Für bestimmte Situationen oder Anlässe können Schulen eine Maskenpflicht für erwachsene Personen erlassen.

Masken sollen auch für andere Situationen im Schulhaus zur Verfügung stehen, zum Beispiel wenn eine Person im Schulhaus symptomatisch wird. Sie trägt dann eine Maske für den Heimweg oder während einer Warteperiode im Schulhaus.

In welchen Situationen sind Schutzscheiben oder Schutzmasken angezeigt? (Stand: 16.09.2020)

Der Schutz durch eine Schutzscheibe oder das Tragen einer Schutzmaske durch Erwachsene ist angezeigt, wenn in Lehr- und Kontaktsituationen der Mindestabstand von 1.5 Metern für längere Zeit nicht eingehalten werden kann.

Eine Schutzscheibe gewährt nur in Kombination mit dem Einhalten der Hygienemassnahmen und Lüftungsregelungen ausreichenden Schutz.

Schutzeinrichtungen sind durch die Gemeinde zu beschaffen (vgl. § 53 Abs. 2 des Schulgesetzes).

Wer trägt die Kosten für die Schutzmassnahmen an der Schule? (Stand: 16.09.2020)

Schutzeinrichtungen zur Verhinderung einer Übertragung des Coronavirus sind durch die Gemeinde zu beschaffen (vgl. § 53 Abs. 2 des Schulgesetzes). Dazu gehören zum Beispiel Desinfektionsmittel, Schutzscheiben, Gesichtsvisiere oder Schutzmasken.

Wie sollen die empfohlenen Hygieneregeln umgesetzt werden? (Stand: 29.04.2020)

Alle Personen, die in einem Schulhaus verkehren, sollen die empfohlenen Hygieneregeln des BAG einhalten und in der korrekten Durchführung geschult werden (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln). Dazu sollen an sensiblen Punkten (Schulhauseingang, Klassen- und Lehrerzimmer, Bibliothek oder ähnlichem) Möglichkeiten zur Handhygiene zur Verfügung stehen. Dabei ist vorwiegend auf die vorhandenen Waschbecken mit Flüssigseifespendern und Einmalhandtüchern abzustellen; wenn dies nicht möglich ist, auch auf Händedesinfektionsmittel. Schülerinnen und Schüler sollten nur in Ausnahmefällen Desinfektionsmittel benutzen.

Was ist hinsichtlich Reinigung und Lüftung zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Oberflächen, Schalter, Fenster- und Türfallen, Treppengeländer sowie WC-Infrastruktur und Waschbecken sollen in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Die Häufigkeit der Reinigung hängt von der Nutzung der Infrastruktur (Schulgrösse, Anzahl Personen etc.) ab.

In allen Räumlichkeiten ist regelmässig und ausgiebig zu lüften, in den Unterrichtsräumen nach jeder Schulstunde.

Gelten die gleichen Schutzmassnahmen für den Kindergarten wie für die Oberstufe? (Stand: 07.05.2020)

Ja. Alle Personen, die in einem Schulhaus verkehren, sollen die empfohlenen Abstands- und Hygie-neregeln einhalten und in der korrekten Durchführung geschult werden (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln).

Müssen die Kinder untereinander Abstand halten? (Stand: 08.07.2020)

Für die Schülerinnen und Schüler untereinander bestehen keine Abstandsregeln.

Hingegen sollen die Schülerinnen und Schüler gegenüber erwachsenen Personen den Mindestabstand von 1.5 Metern einhalten und die Hygieneregeln des BAG befolgen.

Aktueller Wissensstand ist, dass Kinder viel weniger an COVID-19 erkranken als Erwachsene. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit steigt kontinuierlich mit dem Alter, bleibt jedoch für alle Volksschulkinder auf einem sehr tiefen Niveau.

Müssen die Abstandsregeln beim Schulpersonal eingehalten werden? (Stand: 09.07.2020)

Erwachsene sind einem höheren Ansteckungsrisiko unterworfen. Abstandhalten gilt als wichtige Regel nebst den Hygienemassnahmen. Das gilt für den Kontakt von Kindern zu Erwachsenen als auch unter den Erwachsenen, die in der Schule arbeiten.

Die Anzahl erwachsener Personen, die sich gleichzeitig in einem Schulzimmer aufhalten, ist mit Blick auf das Einhalten der Abstandsregeln möglichst tief zu halten.

Müssen während den Pausen und auf dem Schulweg besondere Vorkehrungen getroffen werden? (Stand: 07.05.2020)

Auf dem Schulareal ist auf das Teilen von Essen und Trinken zu verzichten. Die Hygieneregeln sollen eingehalten werden. Ansonsten sind grundsätzlich keine weiteren Vorkehrungen zu treffen. Wo es die Situation verlangt, können die grossen Pausen allenfalls gestaffelt abgehalten oder auch getrennte Aufenthaltsrayons geschaffen werden.

Welche Schutzmassnahmen gelten für die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Verkehr und wer ist dafür verantwortlich? (Stand: 08.07.2020)

Wenn Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg öffentliche Verkehrsmittel nutzen, gelten die diesbezüglichen Schutzbestimmungen der Betreiber des öffentlichen Verkehrs. Seit dem 6. Juli gilt eine durchgehende Maskenpflicht in allen öffentlichen Transportmitteln. Personen ab 12 Jahren müssen in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen eine Maske tragen.

Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Sollten in den öffentlichen Verkehrsmitteln besondere Schutzmassnahmen gelten, müssen die Eltern um deren Einhaltung besorgt sein (zum Beispiel Schutzmasken beschaffen).

Es gilt die Schulpflicht. Wenn Eltern die Kinder nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen wollen, müssen sie selber um eine Alternative besorgt sein. Wenn aufgrund der Distanz zumutbar, sollen die Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern dazu angehalten werden, zu Fuss oder mit dem Velo den Schulweg zu bewältigen.

Sind Einschränkungen für einzelne erwachsene Personen auf dem Schulareal vorzusehen? (Stand: 09.07.2020)

Alle erwachsenen Personen auf dem Schulareal halten untereinander sowie gegenüber Schülerinnen und Schülern wann immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und befolgen die Hygieneregeln. Dies gilt auch für einzelne Eltern.

Welche Hygienemassnahmen gelten für schulergänzende Betreuungsangebote (Hort, Mittagstisch)? (Stand: 03.06.2020)

Es gelten die gleichen Schutzmassnahmen wie im Schulbetrieb.

Für die Mahlzeitenausgabe an Schülerinnen und Schüler sollten zusätzlich zu den Schutzmassnahmen in der Schule besondere Hygienemassnahmen eingehalten werden:

  • Keine Essensselbstbedienung, ebenfalls keine eigene Besteckbedienung
  • Möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebende Essen und das bedienende Personal (zum Beispiel Plexiglasscheiben).

Falls diese Massnahmen nicht umsetzbar sind, sollte in Erwägung gezogen werden, dass die Kinder für einen gewissen Zeitraum Selbstverpflegung von zu Hause mitbringen.

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung

Eine Schülerin, ein Schüler zeigt Erkältungs- oder Krankheitssymptome. Was ist zu tun? (Stand: 23.09.2020)

Im Herbst/Winter sind vor allem Kinder vermehrt erkältet. Das folgende Ablaufschema zeigt Eltern, bei welchen Symptomen ein Unterrichtsbesuch weiterhin möglich ist und was bei Symptomen, die auf COVID-19 hinweisen, zu tun ist.

Krankheits- und Erkältungssymptome bei Schülerinnen und Schüler. Vorgehen für Eltern von Kindern der Volksschule. Stand: 9/2020 (PDF, 1 Seite, 910 KB)

Eine Lehrperson / schulisches Personal zeigt typische Krankheitssymptome, die auf COVID-19 hinweisen. Was ist zu tun? (Stand: 23.09.2020)

Grundsätzlich gilt:

  • Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen, trockener Husten, Halsschmerzen (wenn nicht durch chronische Krankheit verursacht, z. B. Asthma), Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens) weisen auf COVID-19 hin.
  • Die Person meldet sich bei der Schule krank (Information an die Schulleitung), bleibt zu Hause und vermeidet möglichst den Kontakt zu andern Personen.
  • Sie nimmt Kontakt mit ihrer Hausärztin / ihrem Hausarzt auf und befolgt deren/dessen Anweisungen. Diese/Dieser entscheidet, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das BAG empfiehlt sofortiges Testen bei Krankheitssymptomen, die auf COVID-19 hinweisen.

BAG-Anweisungen zum Vorgehen bei möglicher Ansteckung

Was ist zu tun, wenn eine Person (Schüler, Schülerin, Schulpersonal) an COVID-19 erkrankt? (23.09.2020)

Erkrankt jemand vom Schulpersonal oder eine Schülerin oder ein Schüler an COVID-19, sind die Schulleitung sowie die Abteilung Volksschule, Sektion Schulaufsicht, telefonisch oder am Wochenende per E-Mail an sa.volksschule@ag.ch umgehend zu informieren mit Angaben zu den Kontaktdaten (Name, Vorname, Wohnadresse, Telefonnummer).

Die erkrankte Person begibt sich in Isolation und wird durch das Contact Tracing Center kontaktiert. Es werden die weiteren Kontaktpersonen bestimmt und wenn angezeigt eine Quarantäne angeordnet.

www.ag.ch/conti

Wann ist ein Test bei Kindern unter 12 Jahren angebracht? (Stand: 02.09.2020)

Alle Personen mit COVID-19-kompatiblen Symptomen sollten grundsätzlich getestet werden. Abweichungen bei Kindern unter 12 Jahren mit leichten Symptomen sind aber möglich: sie müssen nicht in jedem Fall getestet werden.

Testkriterien Kinder (Merkblatt Bundesamt für Gesundheit, BAG)

Ab dem Alter von 12 Jahren gelten für Kinder und Jugendliche die allgemeinen Testkriterien und Vorgehen.

Quarantäne

Wann wird Quarantäne für ganze Schulklasse angeordnet? (Stand: 02.09.2020)

Werden zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, kann im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein. Infektionsausbrüche mit zwei und mehr infizierten Personen werden situativ beurteilt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen.

Insbesondere in unklaren Situationen, in denen mehrere Personen im gleichen Raum mit möglichem engen Kontakt angesteckt wurden, kann eine Quarantäne auch für nicht "enge Kontaktpersonen" angezeigt sein. Andererseits sind bei bekannter Infektionskette oder bekanntem (anderem) Ansteckungsort auch weniger weitreichende Massnahmen möglich.

Über eine Quarantäne entscheidet der Kantonsärztliche Dienst oder das CONTI.

Wer ordnet eine Klassen- oder Schulschliessung an? (Stand: 26.08.2020)

Der Kantonsärztliche Dienst oder das CONTI entscheiden über Klassen- oder Schulschliessungen. Es gilt zu beachten, dass COVID-19-positiv getestete Lehrpersonen oder Schülerinnen bzw. Schüler umgehend der Schulleitung sowie der Abteilung Volksschule, Sektion Schulaufsicht, telefonisch oder am Wochenende per E-Mail an sa.volksschule@ag.ch zu melden sind.

Welche Personen müssen wann in Quarantäne? (Stand: 02.09.2020)

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die mit einer am Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt standen, müssen in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst für zehn Tage in Quarantäne.

Das Miteinander der Schülerinnen und Schüler im schulischen Setting wird nicht als enger Kontakt definiert. Werden zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, kann im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein. Infektionsausbrüche mit zwei und mehr infizierten Personen werden situativ beurteilt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen.

Insbesondere in unklaren Situationen, in denen mehrere Personen im gleichen Raum mit möglichem engen Kontakt angesteckt wurden, kann eine Quarantäne auch für nicht "enge Kontaktpersonen" angezeigt sein. Andererseits sind bei bekannter Infektionskette oder bekanntem (anderem) Ansteckungsort auch weniger weitreichende Massnahmen möglich. Der Entscheid, welche Massnahmen zu ergreifen sind, liegt beim Kantonsärztlichen Dienst oder beim CONTI.

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, begeben sich ebenfalls in eine zehntägige Quarantäne und melden ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen über diesen Link dem Kantonsärztlichen Dienst.

BAG-Anweisungen zur Quarantäne

Welche Reisenden sind bei der Einreise in die Schweiz von der Quarantäne betroffen? (09.07.2020)

Seit dem 6. Juli 2020 sind alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko einreisen, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in die Schweiz für 10 Tage unter Quarantäne zu stellen. Die Liste der Staaten oder Gebiete mit hohem Infektionsrisiko ist in der Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs zu finden. Diese Liste wird regelmässig aktualisiert.

Liste der Staaten und Gebiete

Meldeformular

Müssen sich auch Kinder unter Quarantäne stellen lassen? (Stand: 09.07.2020)

Ja. Kinder, die in engem Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten erwachsenen Person standen (das Miteinander der Schülerinnen und Schüler im schulischen Setting wird nicht als enger Kontakt definiert) oder die aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen ebenfalls unter Quarantäne gestellt werden. Im Idealfall sollte sich nur ein Elternteil um die betroffenen Kinder kümmern. Die Eltern, welche die Kinder in Quarantäne betreuen, befinden sich ebenfalls in Quarantäne.

Personaleinsatz

Können Stellvertretungen für Lehrpersonen in Quarantäne eingesetzt werden? (Stand: 09.07.2020)

Ja. Im Falle einer vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne kann die Schule eine Stellvertretung gemäss § 32 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP) (SAR 411.210) einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Quarantäne behördlich angeordnet ist oder ob sie aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko erfolgt.

Was ist bei Abwesenheitsmeldungen im Zusammenhang mit Lehrpersonen, für die eine Stellvertretung beantragt wird, in ALSA zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Für die Abwesenheitsmeldung ist die spezifische Abwesenheitsart "Abwesenheit COVID-19" zu verwenden. Der Abwesenheitsmeldung ist das notwendige Arztzeugnis (im Krankheitsfall) oder die schriftliche Bestätigung des Kantonsärztlichen Diensts (im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne) anzufügen.

Wie ist mit Personen zu verfahren, die Angst vor einer Ansteckung geltend machen? (Stand: 09.07.2020)

Alle Personen sind verpflichtet, regulär zur Arbeit zu erscheinen. Ausgenommen sind Personen, die durch eine Erkrankung arbeitsunfähig sind oder sich in Quarantäne befinden.

Können bei grösseren Personalausfällen Überstunden angeordnet werden? (Stand: 12.03.2020)

Lehrpersonen können auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und über die Jahresarbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es die Aufgabe erfordert und soweit es im Hinblick auf Gesundheit und familienrechtliche Verpflichtungen zumutbar ist.

Beurteilung, Promotion, Übertritte

Wie erfolgt die Förderung und Beurteilung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden? (Stand: 09.07.2020)

Bei Schülerinnen und Schülern, die sich in einer zehntägigen angeordneten Quarantäne befinden, ist jeweils zwischen der Schule und der Schülerin / dem Schüler beziehungsweise den Eltern zu vereinbaren, wie und in welchem Umfang die Lernziele durch die Schülerin / den Schüler bearbeitet werden und wie die Begleitung und Unterstützung durch die Lehrperson erfolgt (analog Krankheitsfall). Für diese Schülerinnen und Schüler gelten betreffend Beurteilung und Promotion wie auch betreffend Lehrplanziele die folgenden Regelungen:

  • Beim Lernen in Quarantäne können die Unterrichtsinhalte des Lehrplans kaum im gewohnten Umfang bearbeitet werden. Im Zentrum sollen die Bildungsziele und Inhalte der Kernfächer Deutsch, Mathematik und Realien sowie zusätzlich der Fremdsprachen stehen. Ergänzend sollen daneben individuell und der Situation angepasst auch Inhalte der Fächer Musik, Gestalten, Hauswirtschaft, Bewegung und Sport sowie fachübergreifende Themen in das Lernprogramm einfliessen.
  • Beim Lernen in Quarantäne ist auf promotionswirksame Leistungsbeurteilungen zu verzichten.

Leistungstests Checks

Wann werden die Checks P5 und S2 durchgeführt und wann stehen die Ergebnisse zur Verfügung? (Stand: 09.07.2020)

Der Check P5 wird verschoben und findet in der 6. Klasse zwischen dem 24. August und 11. September 2020 statt. Die Ergebnisse stehen ab dem 23. Oktober 2020 zur Verfügung.

Der Check S2 kann noch bis zum 11. September 2020 abgeschlossen werden. Ergebnisse von Tests, die bis zum 3. Juli 2020 abgeschlossen worden sind, stehen bereits ab dem 31. Juli 2020 zur Verfügung. Die Ergebnisse von später durchgeführten Tests liegen ab dem 25. September 2020 vor.

Lohnfortzahlung

Erhalten Lehrpersonen Lohn, wenn sie in Quarantäne sind? (Stand: 09.07.2020)

Behördlich angeordnete Quarantäne

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne – die Lehrperson hat sich über längere Zeit, ohne genügend Abstand und unwissentlich in der Nähe einer infizierten Person befunden – wird die betroffene Lehrperson vom Kantonsärztlichen Dienst (CONTI) in Quarantäne geschickt. Die Lehrperson informiert die Schulleitung und steht, solange sie gesund ist, für Aufträge der Schulleitung, die von zu Hause aus erledigt werden können, zur Verfügung. Die Lohnfortzahlung bleibt bestehen, da es sich um eine durch die Behörden angeordnete Abwesenheit handelt. . Die behördlich angeordnete Quarantäne wird vom Kantonsärztlichen Dienst schriftlich bestätigt.

Selbstverschuldete Quarantäne

Im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne – die Lehrperson ist trotz Warnung des Bundesrats in ein Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko gereist und musste sich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben – muss die Lehrperson unbezahlten Urlaub beziehen, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leistet sie keine Arbeit und erhält auch keinen Lohn.

www.bsv.admin.ch

Medienmitteilung Bund

Was gilt, wenn ein Land während der Ferien zum Risikoland wird? (Stand: 04.08.2020)

Es gilt die zehntägige Quarantänepflicht. Falls das Land erst während des Aufenthalts auf die Liste der Risikoländer gesetzt wird, ist die Arbeitsunfähigkeit gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) jedoch unverschuldet. Lehrpersonen erhalten Lohn, auch wenn die Quarantänepflicht in die Unterrichtszeit nach Beginn des Schuljahrs fällt.

Die Lehrperson befindet sich zuhause in Isolation oder Quarantäne. Ist sie somit arbeitsunfähig? (Stand: 09.07.2020)

Sind keine Krankheitssymptome vorhanden (angeordnete Quarantäne), können die betroffenen Lehrpersonen trotzdem Arbeitsleistungen (zum Beispiel Aufträge der Schulleitung, die zu Hause erledigt werden können) erbringen. Falls Krankheitssymptome vorhanden sind, ist die betroffene Lehrperson arbeitsunfähig infolge Krankheit. In beiden Fällen ist die Lohnfortzahlung gewährleistet.

Lehrpersonen, die aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland in Quarantäne müssen, beziehen unbezahlten Urlaub, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leisten sie keine Arbeit, erhalten gleichzeitig aber auch keinen Lohn.

Haben Lehrpersonen einen Lohnanspruch, wenn sie nach ihren Ferien nicht zurück in die Schweiz reisen beziehungsweise den Arbeitsort nicht erreichen können? (Stand: 04.07.2020)

Der Arbeitgeber ist nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren oder eine Rückreise verunmöglicht ist.

Haben Lehrpersonen Anspruch auf Lohn, wenn auf Grund einer Massnahme (gestützt auf das Epidemiengesetz) eine Schule geschlossen werden muss? (Stand: 19.03.2020)

Die Lohnfortzahlung bleibt in diesem Fall unverändert bestehen.

Die Lehrperson kann auf Grund ihrer Treuepflicht unter Umständen dazu verpflichtet werden, die "verpassten" Arbeitszeiten nachzuholen. Wenn immer möglich ist die Arbeitsleistung zu erbringen (zum Beispiel durch Aufbereiten von Unterrichtsmaterialien/Aufgabenstellungen oder Aufträge durch die Schulleitung).

Klassen- und Schulanlässe

Welche Veranstaltungen und Anlässe dürfen stattfinden? (09.07.2020)

Schulreisen, Exkursionen oder Klassenlager können stattfinden. Es wird empfohlen, individuelle Verkehrsmittel (Velo, private Reiseunternehmen oder Anreise zu Fuss) zu nutzen.

Schulanlässe und -veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln beziehungsweise der besonderen Bestimmungen für Veranstaltungen möglich. Diese beinhalten die Möglichkeit zur Rückverfolgung sämtlicher teilnehmenden Personen. Das bedeutet, dass von den Teilnehmenden an Schulanlässen Vorname, Nachname, Wohnort und Telefonnummer zu erfassen und nach vierzehn Tagen wieder zu löschen sind.

Bei Schulanlässen und -veranstaltungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern, bei welchen weder die Massnahmen betreffend Hygiene und Abstand noch andere Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske eingehalten werden können, müssen Sektoren mit maximal 100 Personen gebildet werden. Ebenso gilt dabei weiterhin die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.

Was ist bei der Durchführung von Schullagern zu beachten? (Stand: 18.09.2020)

Der kantonsärztliche Dienst verlangt bei der Durchführung von Klassen- oder Schullagern (bspw. Schneesport) umfangreiche Schutzmassnahmen. Sie sind insbesondere in Lagern mit Oberstufenschülerinnen und -schülern sehr strikte einzuhalten.

  • Die Teilnehmenden müssen gesund sein.
  • Es gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG
  • Wenn der Abstand zwischen Kindern und Erwachsenen oder zwischen Erwachsenen von 1,5 Metern über mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden kann, soll der Schutz durch eine Schutzscheibe oder eine Mund-Nasen-Maske gewährleistet werden.
  • Die Möglichkeit zur Rückverfolgung sämtlicher teilnehmenden Personen ist bis 14 Tage nach Lagerende zu gewährleisten.
  • Die verschiedenen Aktivitäten sind in möglichst kleinen, gleichbleibenden Gruppen durchzuführen.
  • Es sind die Schutzmassnahmen und -vorschriften des Lagerhauses, der Bergbahnen oder allenfalls Restaurantbetriebe zu beachten.
  • Die Schutzmassnahmen sind vollständig, wiederholt und klar vor und während des Lagers zu kommunizieren.
  • Es ist eine Person zu bezeichnen, die die Verantwortung für das Lager sowie das Einhalten der Schutzmassnahmen verantwortlich ist.

Zur Erarbeitung eines Schutzkonzepts können Vorlagen der folgenden Organisationen im Kinder- und Jugendbereich hilfreich sein:

Was muss bei der Abgabe und Konsumation von Esswaren und Getränken im Rahmen von schulischen Anlässen beachtet werden? (Stand: 09.07.2020)

Die Umsetzung der bekannten Abstands- und Hygieneregeln ist auch bei der Abgabe und Konsumation von Esswaren und Getränken zu gewährleisten. Ferner sind folgende Punkte zu beachten:

  • keine Selbstbedienung bei der Ausgabe von Essen, Getränken und Besteck
  • möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebene Essen und das bedienende Personal (zum Bei-spiel Plexiglasscheiben)
  • Besonderes Augenmerk auf die Hygieneregeln im Umgang mit Bargeld

Wie soll mit Koordinationssitzungen, Besprechungen und Arbeitsgruppen innerhalb des Schulteams umgegangen werden? (Stand: 09.07.2020)

Wenn Besprechungen mit physischer Präsenz durchgeführt werden, sind die Räumlichkeiten so einzurichten, dass der Mindestabstand von 1.5 Metern zwischen den erwachsenen Personen eingehalten werden kann. Bei entsprechender Infrastruktur (USB-Speakerphones) ist es auch möglich, Besprechungen "hybrid" durchzuführen.

Wie soll mit schulinternen Veranstaltungen / Weiterbildungen umgegangen werden? (09.07.2020)

Die Veranstaltungsverantwortlichen entscheiden über die Durchführung. Sie stellen sicher, dass die Vorgaben des BAG (Abstand von mindestens 1.5 Metern, Hygienevorschriften, Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden) eingehalten werden.

Dieser Inhalt richtet sich an

Schulleitung, Schuladministration,