Coronavirus

Grüner Virus

Schulen finden hier alle Informationen rund um die Coronavirus-Pandemie, die geltenden Weisungen, Massnahmen und Verhaltensregeln.

Das Schuljahr 2021/2022 wird unabhängig von allfälligen Massnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung der Pandemie in allen Kantonen als reguläres Schuljahr anerkannt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind weiterhin umzusetzen.

Aktuelle Themen

Einführung Covid-Zertifikat

In den Schulgebäuden wird kein Zertifikat verlangt. Dies gilt auch für Elternabende. Für andere schulische Veranstaltungen sowie Besuche von öffentlichen Einrichtungen gilt eine Zertifikatspflicht respektive die Vorgaben des Betreibers.

Umgang Schul- und Klassenlager

Vor Schul- und Klassenlagern wird dringend empfohlen, von Teilnehmenden über 16 Jahren ein Covid-Zertifikat und von Teilnehmenden unter 16 Jahren ein negatives Testergebnis zu verlangen, sofern diese nicht geimpft oder genesen sind.

Maskenpflicht ab 5. Primarschulklasse per 1. September

Der Regierungsrat hat als Sofortmassnahme eine allgemeine Maskentragpflicht für die Schulen beschlossen. Die Maskentragpflicht ab der 5. Primarschule gilt weiterhin.

Medienmitteilung Kanton Aargau vom 30.08.2021

Erkrankte direkt dem Contact Tracing melden

Erkrankte Personen (Schüler/-innen, Lehrpersonen, Schulpersonal) sind neu ab sofort direkt via Webformular dem Contact Tracing und nicht mehr der Schulaufsicht zu melden. Bitte melden Sie Vorname / Name; Geburtsdatum; Adresse / Wohnort / Kanton; Schule / Schulhaus; Stufe / Klasse; letzter Unterrichts- oder Arbeitstag; Koordinaten Schulleitung inkl. mobile-Nummer; Bemerkung, falls bereits mehrere Fälle in gleicher Klasse und allfälliger Ansteckungsort.

Weisung Volksschule: Maskentragpflicht und neue Meldepflicht (01.09.2021) (PDF, 38 KB) (öffnet in einem neuen Fenster)

Schutzmassnahmen

Es gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Diese richten sich nach der entsprechenden Verordnung des Bundesrats. Die Schulen sind für die Umsetzung der Schutzmassnahmen verantwortlich. Sie bezeichnen hierfür eine Ansprechperson.

Kaskadenprinzip

Generell gilt für die Umsetzung der Schutzmassnahmen an den Schulen das Kaskadenprinzip:

  1. Einhalten der Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln
  2. Einhalten der Abstandsregeln
  3. Einsatz von Barrieremassnahmen (Masken, Trennvorrichtungen)
  4. Sicherstellen der Nachverfolgbarkeit von Ansteckungsketten (Kontaktdaten)

Die Stufen 1-3 der Kaskade sind Massnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung. Die Stufe 4 dient der Verhinderung der Weiterverbreitung. Das Ziel der Schutzmassnahmen ist, Ansteckungen weitgehend zu verhindern. Im Falle einer Ansteckung ermöglicht die Nachverfolgbarkeit eine Eindämmung oder Unterbrechung der Ansteckungen.

Umgang mit dem Covid-Zertifikat

  • Alle Personen in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) benötigen während des Unterrichts- und Schulbetriebs kein Zertifikat.
  • Teilnehmende an Elternabenden oder Elterngeprächen sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Es gelten eine maximale Teilnehmendenzahl von 50 Personen. Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln besetzt, es gilt eine Maskentragpflicht, nach Möglichkeit die Einhaltung des erforderlichen Abstands und es dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden.
  • Für andere schulische Veranstaltungen mit Erwachsenen (beispielsweise Chorauftritte, Theateraufführungen, Musikschulkonzerte) gilt die Zertifikatspflicht.
  • Für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen (beispielsweise Hallenbäder, Museen, Zoos) gelten die Bestimmungen des Betreibers.

Um dieses Video anzusehen, benötigen Sie die neueste Version des Adobe Flash Players und aktiviertes JavaScript in Ihrem Browser.

Gesichtsmasken

Für alle erwachsenen Personen gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Ausgenommen von der Maskentragpflicht

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert und der Mindestabstand von 1,5 Metern gegenüber den Schülerinnen und Schülern jederzeit eingehalten werden kann.
  2. in den Aufenthaltsräumen während der Konsumation von Speisen oder Getränken, sofern die Personen an Tischen sitzen und die Mindestabstände jederzeit eingehalten werden.
  3. für Personen, die allein in einem geschlossenen Raum arbeiten.
  4. für Personen, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können.

Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule bis zur 4. Klasse

Die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule von der 1. bis 4. Klasse haben gegenüber erwachsenen Personen wann immer möglich den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Die Schülerinnen und Schüler können auf dem Schulareal und in den Innenräumen freiwillig eine Gesichtsmaske tragen. In mehrklassigen Abteilungen, in denen Schülerinnen und Schüler der 5. oder 6. Klasse anwesend sind, haben alle Schülerinnen und Schüler der Abteilung eine Maske zu tragen.

Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarschulklasse und der Oberstufe

Für die Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Die Schülerinnen und Schüler können auf dem Schulareal freiwillig eine Gesichtsmaske tragen.

Ausgenommen von der Maskentragpflicht

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert.
  2. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Unterricht (bei Vorträgen, Referaten oder Präsentationen), wenn die übrigen Personen eine Maske tragen.
  3. im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule. Dabei ist Körperkontakt zu vermeiden und auf entsprechende Sportarten zu verzichten.
  4. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Musik- und Instrumentalunterricht, wenn die übrigen Schülerinnen und Schüler eine Maske tragen. Zudem kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden, wenn grosse Räumlichkeiten das Einhalten der Abstandsvorgaben von mindestens 1,5 Metern ermöglichen oder wirksame Schutzvorrichtungen zwischen den Personen angebracht werden.
  5. in den Aufenthaltsräumen, sofern die Schülerinnen und Schüler Speisen oder Getränke konsumieren. Dabei sind die Mindestabstände, wenn möglich, einzuhalten.
  6. für Schülerinnen und Schüler, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können.
  7. in Sonderschulen, wenn die Schulleitung eine Schülerin oder einen Schüler von der Maskentragpflicht befreit.

Die Kosten für die Schutzmassnahmen und -vorrichtungen (Masken, Schutzscheibe oder anderes) für Lehrpersonen sowie das Schulpersonal sind von den Schulträgern (Gemeinden) zu tragen. Die Schulen haben genügend Masken zur Verfügung zu stellen. Zur Qualität und korrekten Handhabung der Gesichtsmasken sind die Informationen des BAG zu beachten.

Handhabung Maske

Besonders gefährdete Personen

Als besonders gefährdet gelten Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können und Erkrankungen oder genetische Anomalien aufweisen, die in der bundesrätlichen Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im Anhang aufgeführt sind.

Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats

Im Bereich Arbeitssicherheit wird dafür auch das STOP-Prinzip verwendet.

Erläuterungen Schutzkonzepte für Betriebe

Weitere Massnahmen Bund

Die vom Bundesrat erlassenen Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie werden in Verordnungen erlassen. Diese werden regelmässig aktualisiert und sind deshalb direkt über die Webseite des BAG einzusehen.

Aktuelle Verordnungen BAG

Schul- und Klassenlager

Ausflüge, Exkursionen, Schulreisen und Klassenlager sind unter Einhaltung sämtlicher allgemeinen Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (z.B. ÖV, Lagerhäuser) möglich.

Vor Schul- und Klassenlagern wird dringend empfohlen, von Teilnehmenden über 16 Jahren ein Covid-Zertifikat und von Teilnehmenden unter 16 Jahren ein negatives Testergebnis zu verlangen, sofern diese nicht geimpft oder genesen sind.

Meldung von positiv Getesteten

Erkrankt eine Person Personen (Schüler/-innen, Lehrpersonen, Schulpersonal) an Covid-19 (positiv getestet), informiert die Schulleitung umgehend das Contact Tracing des Kantons Aargau (CONTI) via Webfomular. Diese Meldepflicht gilt auch für Schulen, die am repetitiven Testen teilnehmen.

Schulorganisatorische Massnahmen, wie beispielsweise die Sistierung des Präsenzunterrichts bis zum Vorliegen eines Entscheids des CONTI, sind zwingend mit der Abteilung Volksschule, Sektion Schulaufsicht, zu besprechen (sa.volksschule@ag.ch).

Klassen- oder Schulschliessungen

An den Volksschulen wird grundsätzlich Präsenzunterricht erteilt. Die Schulen werden nicht generell geschlossen.

Klassen- oder Schulschliessungen sowie allfällige Quarantäne und Isolation im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie dürfen nur von den kantonalen Gesundheitsbehörden (DGS bzw. CONTI) angeordnet werden.

Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) und das Departement BKS beobachten die aktuelle Situation sehr genau. Falls sich bezüglich der Coronavirus-Pandemie die Lage verändert oder sich neue Erkenntnisse ergeben, wird rasch gehandelt und informiert.

Häufige Fragen und Antworten

Schutzmassnahmen
Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung
Quarantäne
Testen
Personaleinsatz
Lernorganisation
Beurteilung, Promotion und Übertritte
Lohnfortzahlung
Klassen- und Schulanlässe

Schutzmassnahmen

Kann für die Unterrichtstätigkeit oder die Zusammenarbeit im Kollegium ein Zertifikat verlangt werden ? (Stand: 13.09.2021)

Die Unterrichtstätigkeit in Schulgebäuden und die Zusammenarbeit im Kollegium sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Hingegen gelten für den Unterricht in öffentlichen Einrichtungen wie Hallenbädern, Museen, Zoos eine Zertifikatspflicht respektive die Bestimmungen des Betreibers.

Wie erfolgt der Schutz besonders gefährdeter Personen? (Stand: 28.06.2021)

Der Präsenzunterricht erfolgt unter dem Schutz besonders gefährdeter Personen. Als besonders gefährdet gelten Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können und Erkrankungen oder genetische Anomalien aufweisen, die in der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats im Anhang 7 aufgeführt sind.

Diesen Lehrpersonen ist ein Arbeitsplatz an der Schule, an dem im Kontakt mit anderen Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit eingehalten werden kann, zur Verfügung zu stellen oder die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen.

Da sich auch schwangere Frauen bei Bedarf gegen Covid-19 impfen lassen können, sollen sie nicht mehr generell als gefährdet gelten. Zu ergänzen ist, dass schwangere Frauen gestützt auf allgemeingültige arbeitsrechtliche Vorgaben einem besonderen Schutz unterstehen.

Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats (PDF, ab Seite 4)

Was gilt für Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen? (Stand: 27.05.2021)

Schülerinnen und Schüler mit einer Vorerkrankung besuchen den Unterricht regulär an ihrer Schule. Sie halten sich dabei wie bisher an die für sie gewohnten krankheitsbezogenen Schutzmassnahmen. Krankheitsbezogene Schutzmassnahmen bedeuten beispielsweise, dass Schülerinnen und Schüler mit Asthma weiterhin Allergene vermeiden und mittels Medikamenten die Entzündung hemmen. Oder für Schülerinnen und Schüler mit Diabetes bedeuten krankheitsbezogene Schutzmassnahmen, dass sie Traubenzucker mit sich tragen und im Schulzimmer allenfalls eine kleine Flasche Süssgetränk deponiert ist.

Wer trägt die Kosten für die Schutzmassnahmen an der Schule? (Stand: 02.09.2021)

Schutzeinrichtungen zur Verhinderung einer Übertragung des Coronavirus sind durch die Gemeinde zu beschaffen (vgl. § 53 Abs. 2 des Schulgesetzes). Dazu gehören zum Beispiel Desinfektionsmittel, Schutzscheiben oder behördlich vorgeschriebene Gesichtsmasken für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Schulpersonal.

Falls Schülerinnen und Schüler freiwillig eine Gesichtsmaske tragen wollen, beschaffen sie diese selbst.

Was gibt es bei der Handhabung der Gesichtsmaske zu beachten? (Stand: 28.06.2021)

Zur Qualität und korrekten Handhabung der Gesichtsmaske sind die Informationen des BAG zu beachten.

Wann gilt für Lehrpersonen eine Maskentragpflicht? (Stand: 02.09.2021)

Für alle erwachsenen Personen gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert und der Mindestabstand von 1,5 Metern gegenüber den Schülerinnen und Schülern jederzeit eingehalten werden kann.
  2. in den Aufenthaltsräumen während der Konsumation von Speisen oder Getränken, sofern die Personen an Tischen sitzen und die Mindestabstände jederzeit eingehalten werden.
  3. für Personen, die allein in einem geschlossenen Raum arbeiten.
  4. für Personen, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können.

Wann gilt für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse der Primarschule sowie der Oberstufe keine Maskentragpflicht in den Schulgebäuden? (Stand: 02.09.2021)

Für die Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert.
  2. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Unterricht (bei Vorträgen, Referaten oder Präsentationen), wenn die übrigen Personen eine Maske tragen.
  3. im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule. Dabei ist Körperkontakt zu vermeiden und auf entsprechende Sportarten zu verzichten.
  4. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Musik- und Instrumentalunterricht, wenn die übrigen Schülerinnen und Schüler eine Maske tragen. Zudem kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden, wenn grosse Räumlichkeiten das Einhalten der Abstandsvorgaben von mindestens 1,5 Metern ermöglichen oder wirksame Schutzvorrichtungen zwischen den Personen angebracht werden.
  5. in den Aufenthaltsräumen, sofern die Schülerinnen und Schüler Speisen oder Getränke konsumieren. Dabei sind die Mindestabstände, wenn möglich, einzuhalten.
  6. für Schülerinnen und Schüler, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können.
  7. in Sonderschulen, wenn die Schulleitung eine Schülerin oder einen Schüler von der Maskentragpflicht befreit.

In mehrklassigen Abteilungen, in denen Schülerinnen und Schüler der 5. oder 6. Klasse anwesend sind, haben alle Schülerinnen und Schüler der Abteilung eine Maske zu tragen.

Die Schülerinnen und Schüler können auf dem Schulareal freiwillig eine Gesichtsmaske tragen.

Wie sollen die geltenden Hygieneregeln umgesetzt werden? (Stand: 19.10.2020)

Alle Personen, die in einem Schulareal verkehren, sollen die geltenden Hygieneregeln des BAG einhalten und in der korrekten Durchführung geschult werden (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln). Dazu sollen an sensiblen Punkten (Schulhauseingang, Klassen- und Lehrerzimmer, Bibliothek oder ähnlichem) Möglichkeiten zur Handhygiene zur Verfügung stehen. Dabei ist vorwiegend auf die vorhandenen Waschbecken mit Flüssigseifespendern und Einmalhandtüchern abzustellen; wenn dies nicht möglich ist, auch auf Händedesinfektionsmittel. Schülerinnen und Schüler sollten nur in Ausnahmefällen Desinfektionsmittel benutzen.

Was ist hinsichtlich Reinigung und Lüftung zu beachten? (Stand: 16.11.2020)

Reinigung

Oberflächen, Schalter, Fenster- und Türfallen, Treppengeländer sowie WC-Infrastruktur und Waschbecken sollen in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Die Häufigkeit der Reinigung hängt von der Nutzung der Infrastruktur (Schulgrösse, Anzahl Personen etc.) ab.

Lüften

In allen Räumlichkeiten ist regelmässig und ausgiebig zu lüften.

BAG - Frische Luft für wache Köpfe: www.schulen-lueften.ch

Um dieses Video anzusehen, benötigen Sie die neueste Version des Adobe Flash Players und aktiviertes JavaScript in Ihrem Browser.

Gibt es Empfehlungen bezüglich CO2- Messgeräten und Luftfiltern in Schulzimmern? (Stand: 02.09.2021)

Einsatz von CO2-Messgeräten in Schulzimmern

Der Einsatz von CO2-Messgeräten in den Schulen bietet einen guten Indikator für die Qualität der Luft. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass jedes einzelne Schulzimmer mit fix installierten CO2-Messgeräten ausgestattet wird, da nach einem Einsatz über wenige Tage klar ist, wann zukünftig jeweils der richtige Zeitpunkt zum Lüften ist. Der Einsatz von CO2-Messgeräten liegt in der Verantwortung der Schulen vor Ort.

Einsatz von mobilen Luftfiltern in Schulzimmern

Beim Einsatz von Luftfiltern sind einige Punkte zu beachten: Zum einen ist die Anschaffung geeigneter Geräte (genügend Reinigungsleistung) sowie deren regelmässige Wartung (Austausch der Filter) mit ziemlich hohen Kosten verbunden, zum anderen verbessern sie die CO2- Situation nicht, das heisst, es muss trotzdem regelmässig gelüftet werden. Weiter sind auch Faktoren wie Energieverbrauch, Platzbedarf im Schulzimmer oder Lärmemissionen zu beachten. Auch der Einsatz mobiler Luftfilter liegt für die Volksschulen in der Verantwortung der Schulen vor Ort.

Wie sollen sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulareal verhalten? (Stand: 02.09.2021)

Die Schülerinnen und Schüler aller Stufen können sich weitgehend normal im Klassenverband, auf dem Schulareal und auf dem Schulweg verhalten und bewegen. Sie müssen jedoch die Hygieneregeln und ab der 5. Klasse der Primarschule die Maskentragpflicht in den Schulgebäuden befolgen. Gegenüber erwachsenen Personen haben sie wann immer möglich den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auf dem Schulareal ist auf das Teilen von Essen und Trinken zu verzichten.

Welche Schutzmassnahmen gelten für die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Verkehr und wer ist dafür verantwortlich? (Stand: 28.06.2021)

Wenn Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg öffentliche Verkehrsmittel nutzen, gelten die diesbezüglichen Schutzbestimmungen der Betreiber des öffentlichen Verkehrs. Seit dem 6. Juli 2020 gilt eine durchgehende Maskenpflicht in allen öffentlichen Transportmitteln. Personen ab 12 Jahren müssen in Zügen, Trams und Bussen wie auch in eine Maske tragen.

In offenen Fahrgastbereichen von Verkehrsmitteln (z. B. auf Schiffen und Sesselliften) und in Aussenbereichen von Bahnhöfen und Haltestellen wird auf eine Maskentragpflicht verzichtet.

Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Sollten in den öffentlichen Verkehrsmitteln besondere Schutzmassnahmen gelten, müssen die Eltern um deren Einhaltung besorgt sein (zum Beispiel Schutzmasken beschaffen).

Es gilt die Schulpflicht. Wenn Eltern die Kinder nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen wollen, müssen sie selber um eine Alternative besorgt sein. Wenn aufgrund der Distanz zumutbar, sollen die Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern dazu angehalten werden, zu Fuss oder mit dem Velo den Schulweg zu bewältigen.

Welchen Nachweis braucht es für eine Befreiung von der Maskentragpflicht? (Stand: 02.09.2021)

Für die Maskenbefreiung kann die Schulführung ein qualifiziertes ärztliches Attest verlangen. Dieses wird ausgestellt durch eine Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten. Ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist. (Vgl. Medizinalberufegesetz vom 23. Juni 2006 oder Psychologieberufegesetz vom 18. März 2011)

Sach- und Rechtsatteste, wie sie im Internet zu finden sind, genügen nicht für eine Befreiung von der Maskenpflicht. Die darin enthaltenen juristischen Erwägungen halten einer vertieften rechtlichen Überprüfung nicht stand. Weder greift die vom Bund verordnete Maskentragpflicht in den Kernbereich unserer Grundrechte ein, noch verletzen die betreffenden Normen verfassungsrechtliche Regelungen. Vielmehr sieht die Bundesverfassung selber vor, dass unter bestimmten Voraussetzungen Einschränkungen der Grundrechte zulässig sind. Dies bestätigt auch ein aktuelles Gerichtsurteil des Zürcher Verwaltungsgerichts.

Ein solches "Sach- und Rechtsattest" legitimiert also nicht, sich von der Maskentragpflicht zu befreien. Demzufolge ist es weder zu akzeptieren, noch bei Vorlage gegenzuzeichnen.

Wie ist bei Widerstand gegen die Maskentragpflicht vorzugehen? (Stand: 02.09.2021)

Im Grundsatz gilt: Die Maskentragpflicht ist in den Schulen gemäss den geltenden bundesrechtlichen Regelungen und der kantonalen Weisung konsequent zu vollziehen. Dabei sind explizit die in den Weisungen definierten Ausnahmemöglichkeiten zu nutzen. In Grenzfällen ist das Gespräch zu suchen, um das Verständnis für die Maskentragpflicht zu fördern, die Gründe des Widerstands zu klären und gemeinsame Wege im Umgang mit der Maskentragpflicht zu finden.

Gegenüber Lehrpersonen, die aus Prinzip das Maskentragen verweigern, kann die Anstellungsbehörde über die bestehenden arbeitsrechtlichen Massnahmen Sanktionen ergreifen, die im Extremfall in einer Personaltrennung münden. Solche Sanktionsmassnahmen sind sorgfältig anzugehen (rechtliches Gehör, angemessene Bedenkzeit, begründeter Entscheid mit Rechtsmittelbelehrung). Nicht zulässig ist das Verhängen von Bussen oder anderen strafrechtlichen Sanktionen; entsprechend sollten Vorfälle im Zusammenhang mit Verstössen gegen die Maskentragpflicht weder bei der Polizei noch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden.

Falls ein Schüler oder eine Schülerin das Maskentragen verweigert, sind gemeinsame Wege und Lösungen zu finden, in welchem Rahmen er oder sie unterrichtet werden kann, damit die Lehrpersonen und die Mitschülerinnen und Mitschüler vor einer Ansteckung geschützt bleiben. Dies kann zum Beispiel eine vermehrte Separierung im Schulhaus bedeuten oder leicht versetzte Unterrichts- und Pausenzeiten. Falls keine Einigung erreicht wird, sind Disziplinarmassnahmen zu ergreifen.

Welche Hygienemassnahmen gelten für schulergänzende Betreuungsangebote? (Stand: 02.09.2021)

Wenn sich die schulergänzenden Betreuungsangebote auf dem Schulareal befinden oder nur von Schülerinnen und Schüler der Volksschule benutzt werden, gelten die gleichen Schutzmassnahmen wie im Schulbetrieb.

Für die Mahlzeitenausgabe an Schülerinnen und Schüler sollten zusätzlich zu den Schutzmassnahmen in der Schule besondere Hygienemassnahmen eingehalten werden:

  • Keine Essensselbstbedienung, ebenfalls keine eigene Besteckbedienung
  • Möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebende Essen (zum Beispiel Plexiglasscheiben).
  • Das bedienende Personal trägt eine Gesichtsmaske.
  • Erwachsene tragen Gesichtsmasken, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gegenüber Erwachsenen sowie Schülerinnen und Schülern für längere Zeit nicht eingehalten werden kann.
  • Beim Konsumieren von Speisen oder Getränken sind die Mindestabstände wenn möglich einzuhalten.

Falls diese Massnahmen nicht umsetzbar sind, sollte in Erwägung gezogen werden, dass die Kinder für einen gewissen Zeitraum Selbstverpflegung von zu Hause mitbringen.

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung

Ein Kind oder eine erwachsene Person zeigt Erkältungs- oder Krankheitssymptome. Was ist zu tun? (Stand: 27.03.2021)

Personen ab 6 Jahren

Es ist wichtig, dass möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus erkannt werden. Deshalb wird auch bei leichten Symptomen für alle Personen ab 6 Jahren ein Test empfohlen.

BAG-Empfehlung zum Vorgehen bei symptomatischen Kindern und anderen Personen, die Schulen und schul- und familienergänzende Betreuungseinrichtungen frequentieren sowie Testindikationen für Kinder (PDF, 337 kB, 24.03.2021)

Symptome gemäss BAG

Es gilt folgendes Vorgehen:

  1. Kontaktreduktion: Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen.
  2. Testen: Lassen Sie sich sofort testen, wenn Sie Symptome haben oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt dies empfiehlt. Die Testkosten werden vom Bund übernommen.
    BAG-Informationen zur Testkostenübernahme und den Tests
  3. Bis zum Testergebnis: Bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen zur Isolation.
    BAG-Anweisungen zur Isolation (PDF, 272 kB, 23.12.2020).
    Vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen bis das Testergebnis vorliegt. Je nach Ergebnis: Folgen Sie den entsprechenden BAG-Anweisungen:
    BAG-Anweisung: Positives Testergebnis
    BAG-Anweisung: Negatives Testergebnis

Das Beantworten des Online-Fragebogens des Inselspitals Bern führt zu Empfehlungen, ob ein Kind zuhause bleiben soll oder ob ein Test nötig ist.

Online-Fragebogen vom Inselspital: www.coronabambini.ch

Personen unter 6 Jahren

BAG-Informationen zum Vorgehen bei Kindern mit Symptomen unter 6 Jahren

Was ist zu tun, wenn eine Person (Schüler, Schülerin, Schulpersonal) an Covid-19 erkrankt? (02.09.2021)

Die erkrankte Person begibt sich in Isolation und wird durch das Contact Tracing Center kontaktiert. Es werden die weiteren Kontaktpersonen bestimmt und wenn angezeigt eine Quarantäne angeordnet.

www.ag.ch/conti

Meldepflicht Regelschule

Erkrankte Personen (Schüler/-innen, Lehrpersonen, Schulpersonal) sind neu direkt via Webformular dem Contact Tracing und nicht mehr der Schulaufsicht zu melden. Bitte melden Sie Vorname / Name; Geburtsdatum; Adresse / Wohnort / Kanton; Schule / Schulhaus; Stufe / Klasse; letzter Unterrichts- oder Arbeitstag; Koordinaten Schulleitung inkl. mobile-Nummer; Bemerkung, falls bereits mehrere Fälle in gleicher Klasse und allfälliger Ansteckungsort.

Diese Meldepflicht gilt auch für Schulen, die am repetitiven Testen teilnehmen.

Textbausteine Elterninformation Covid-19 positiv getestet Lehrperson (aktualisiert am 02.09.2021) (DOCX, 1 Seite, 17 KB)

Textbausteine Elterninformation Covid-19 positiv getestet Schüler/-in (aktualisiert am 02.09.2021) (DOCX, 1 Seite, 18 KB)

Schulorganisatorische Massnahmen, wie beispielsweise die Sistierung des Präsenzunterrichts bis zum Vorliegen eines Entscheids des CONTI, sind zwingend mit der Abteilung Volksschule, Sektion Schulaufsicht, zu besprechen (sa.volksschule@ag.ch).

Meldepflicht Sonderschule

Erkrankt eine Person (Personal oder Klienten) an Covid-19 (positiv getestet) ist die Abteilung SHW umgehend per E-Mail (corona.shw@ag.ch) zu informieren (auch an den Wochenenden).

Quarantäne

In welchen Fällen wird eine Klassenquarantäne oder eine Schulschliessung angeordnet? (Stand: 28.06.2021)

Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie Anzahl der Fälle in einer einzelnen Klasse, Hinweise bezüglich Ansteckungsort, Teilnahme am repetitiven Testen etc. ab. Die Anordnung von Klassenquarantänen, Schulschliessungen sowie von umfassenden Testungen zur Abklärung von Infektionsausbrüchen in Schulen erfolgt durch den Kantonsärztlichen Dienst bzw. das Contact Tracing (CONTI).

Bei jedem Infektionsausbruch innerhalb einer Schule wird eine Einzelfallbeurteilung durch den Kantonsärztlichen Dienst bzw. das Contact Tracing (Conti) durchgeführt und allfällige individuelle oder besondere Situationen berücksichtigt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen. Es werden die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) umgesetzt.

Welche Personen müssen wann in Quarantäne? (Stand: 02.09.2021)

Kontaktquarantäne

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die mit einer am Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt standen, müssen in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst für zehn Tage in Quarantäne. Von der Kontaktquarantäne ausgenommen sind Personen, die innerhalb der letzten 12 Monate vollständig geimpft wurden oder sich in den letzten 6 Monaten von einer bereits erfolgten Ansteckung erholt haben.

Weitere Informationen des BAG zur Kontaktquarantäne

Reisequarantäne

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Abhängig von der Art der Reise kann es sein, dass die Person ein Einreiseformular ausfüllen, einen negativen Test oder ein Covid-19-Zertifikat vorweisen und/oder in Quarantäne gehen müssen. Die Vorgaben des Kantons Aargau bzw. des BAG sind einzuhalten.

Informationen des Kantons Aargau für Reisende

Weitere Informationen des BAG zur Reisequarantäne

Testen

Was ist bei einem positiven Selbsttest zu tun? (Stand: 10.09.2021)

Das positive Resultat des Selbsttests löst zuerst nur den Verdacht aus, dass sich die Person mit dem Coronavirus infiziert hat.

Es gilt Folgendes zu beachten: Das Testergebnis ist unmittelbar mit einem PCR-Test zu bestätigen. Dies ist möglich bei einem Arzt, einer Ärztin, in einem Testzentrum, im Spital oder in einer Apotheke. Bis das Testergebnis vorliegt, begibt sich die Person in Quarantäne.

Sofern das Ergebnis des PCR-Tests positiv ausfällt, gilt es die Anweisungen des BAG zur Isolation zu beachten. Erst in diesem Fall sind die Schulleitung sowie das Contact Tracing des Kantons Aargau (CONTI) via Webfomular zu informieren.

Anweisungen des BAG zur Isolation

Personaleinsatz

Wer übernimmt die Testkosten für Lehrpersonen zur Erlangung eines Covid-Zertifikats? (Stand: 13.09.2021)

Die Gemeinde trägt die Kosten, wenn das Zertifikat für eine Tätigkeit im Rahmen des Berufsauftrags benötigt wird.

Können Stellvertretungen für Lehrpersonen in Quarantäne eingesetzt werden? (Stand: 05.11.2020)

Ja. Im Falle einer vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne kann die Schule eine Stellvertretung gemäss § 32 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP) (SAR 411.210) einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Quarantäne behördlich angeordnet ist oder ob sie aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko erfolgt.

Für die Kostenübernahme durch den Kanton braucht es eine schriftliche Verfügung des CONTI. Wenn die Anordnungen zur Quarantäne nicht unmittelbar schriftlich vorliegen, so können Schulen ab dem zweiten Tag der nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung einsetzen, auch wenn die Verfügung des CONTI noch nicht vorliegt. Die Verfügung ist via ALSA nachzureichen.

Ab wann kann bei einer nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden? (Stand: 15.01.2021)

Bei nicht planbaren Absenzen darf ab dem zweiten Tag nach der Meldung der Absenzenursache (Krankheit, Unfall, Geburt eigener Kinder etc., Tod oder anderes wie Quarantäne) eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden.

Erhalten Lehrpersonen bezahlten Kurzurlaub bei der Pflege eigener Kinder (Krankheit)? (Stand: 15.01.2021)

Gemäss § 41 Abs. 1 lit. k der Verordnung über die Anstellung und Löhne der Lehrpersonen (VALL, SAR 411.211) erhalten Lehrpersonen für die Pflege bei Krankheit eigner Kinder einen bezahlten Kurzurlaub von bis zu 2 Tagen.

Während der Coronavirus-Pandemie ist es möglich, dass die Anstellungsbehörde nach Ablauf der zwei Tage für die Pflege bei Krankheit oder Betreuung bei Quarantäne eigener Kinder weiteren bezahlten Kurzurlaub bis maximal fünf Tage pro Jahr bewilligen kann (§ 41 VALL Abs. 3). Für die Abwesenheitsmeldung ist die Abwesenheitsart "Abwesenheit §41 VALL zu verwenden.

Können Studierende der Pädagogischen Hochschule der FHNW als Stellvertretungen eingesetzt werden? (Stand: 15.10.2020)

Ja. Aufgrund der ausserordentlichen Situation der Corona-Pandemie stehen seit März 2020 auch Studierende der PH FHNW für kurzfristige Stellvertretungseinsätze zur Verfügung. Die Studierenden wurden von der Hochschulleitung über ihre Möglichkeiten, eine Stellvertretung an der Volksschule zu übernehmen, informiert. Interessierte Studierende informieren sich auf dem Stellenportal über ihre Einsatzmöglichkeiten.

Stellenportal Schulen Aargau

Spontanbewerbungen (Initiativbewerbungen) möglich

Sie können auch eine Spontanbewerbung auf dem Stellenportal aufschalten. Unter dem Menüpunkt "Die letzten Initiativbewerbungen" sind für die Schulen dadurch auch Personen ersichtlich, die für eine Stellvertretung zur Verfügung stehen.

Was ist bei Abwesenheitsmeldungen im Zusammenhang mit Lehrpersonen, für die eine Stellvertretung beantragt wird, in ALSA zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Für die Abwesenheitsmeldung ist die spezifische Abwesenheitsart "Abwesenheit COVID-19" zu verwenden. Der Abwesenheitsmeldung ist das notwendige Arztzeugnis (im Krankheitsfall) oder die schriftliche Bestätigung des Kantonsärztlichen Diensts (im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne) anzufügen.

Wie ist mit Personen zu verfahren, die Angst vor einer Ansteckung geltend machen? (Stand: 28.06.2021)

Alle Personen sind verpflichtet, regulär zur Arbeit zu erscheinen. Ausnahmen:

    • Personen, die durch eine Erkrankung arbeitsunfähig sind
    • Personen, die sich in Quarantäne befinden
    • Besonders gefährdete Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können und eine ärztlich attestierte Krankheit gemäss Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats aufweisen und deren Schutz am Arbeitsplatz nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
      Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats (PDF, ab Seite 4)

Können bei grösseren Personalausfällen Überstunden angeordnet werden? (Stand: 12.03.2020)

Lehrpersonen können auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und über die Jahresarbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es die Aufgabe erfordert und soweit es im Hinblick auf Gesundheit und familienrechtliche Verpflichtungen zumutbar ist.

Finden die Praktika von Studierenden der PH FHNW weiterhin in der Schule statt? (Stand: 02.09.2021)

Solange Schule in Präsenz stattfindet, finden auch die Praktika von Studierenden der PH FHNW in den Schulen statt. Dies bedeutet: Die Praktikumsbesuche und Praktikumsgespräche werden nach wie vor im Präsenzmodus in den Schulen durchgeführt. Diese werden nur durch sinnvolle (Online-)Alternativen ersetzt, wenn Schutzkonzepte der Schulen die Besuche nicht zulassen, Reflexionsseminarleitende zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gemäss der aktuellen Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats gehören oder andere wichtige Gründe von den Mitarbeitenden geltend gemacht werden können.

Lernorganisation

Benötigen Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren für den Besuch einer öffentlichen Einrichtung ein Zertifikat? Wer bezahlt mögliche Testkosten? (Stand: 13.09.2021)

Ja, Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren benötigen ein Zertifikat, wenn die Bestimmungen des Betreibers dies vorsehen. Die Testkosten sind durch die Gemeinde zu tragen.

Was gilt für den Schwimmunterricht im Hallenbad? (Stand: 13.09.2021)

Es gelten die Bestimmungen des Betreibers. Wenn ausschliesslich die Schule das Hallenbad nutzt, so kann auf die Zertifikatspflicht für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren verzichtet werden. In allen anderen Fällen gilt die Zertifikatspflicht für alle Personen über 16 Jahre. Allfällige Testkosten sind durch die Gemeinde zu tragen.

Darf im Unterricht gesungen werden? (Stand: 02.09.2021)

Beim Singen ist die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus besonders hoch.

In der 5. und 6. Klasse der Primarschule und in der Oberstufe gilt eine generelle Maskentragpflicht, auch während des Unterrichts. Singen im Unterricht (Schulzimmer), auch kurzzeitig, ist deshalb nur mit Gesichtsmaske erlaubt.

Ausnahme: Wenn der Abstand von mindestens 1,5 Metern unter allen Personen eingehalten werden kann, kann ohne Maske gesungen werden.

Gemeinsames Singen auf Primarschulstufe ist bis und mit 4. Klasse ohne besondere Schutzmassnahmen erlaubt. In mehrklassigen Abteilungen, in denen Schülerinnen und Schüler der 5. oder 6. Klasse anwesend sind, haben alle Schülerinnen und Schüler der Abteilung eine Maske zu tragen.

Darf in der Oberstufe das Wahlfach Chor durchgeführt werden? (Stand: 02.09.2021)

Ja, wobei folgende Punkte zu beachten sind:

  • Beim Singen ist die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus besonders hoch.
  • Im Wahlfach Chor findet in der Regel eine Durchmischung von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen statt. Deshalb sind die Hygiene- und Verhaltensregeln besonders zu beachten.
  • Es gilt eine generelle Maskentragpflicht, auch während des Unterrichts. Singen im Chor ist deshalb nur mit Gesichtsmaske erlaubt. Nehmen am Chor auch Schülerinnen und Schüler der Primarschule teil, gilt auch für sie die Maskentragpflicht.
  • Ausnahme: Wenn der Abstand von mindestens 1,5m unter allen Personen eingehalten werden kann, kann ohne Maske gesungen werden.

Sind Singen und Chorauftritte vor Publikum erlaubt? (Stand: 02.09.2021)

Ja, dabei sind die Vorgaben für Klassen- und Schulveranstaltungen zu beachten. (Siehe FAQ zu Klassen- und Schulveranstaltungen)

Wo erhalte ich Unterstützung, wenn aufgrund von Quarantäne-Fällen temporär auf Distanz unterrichtet werden muss? (Stand: 04.11.2020)

Bei einzelnen Klassen oder Schulen kann es zu Situationen kommen, bei denen für eine begrenzte Zeit Unterricht im Distanz-Modus erforderlich ist, beispielsweise aufgrund von Quarantänefällen. Die Pädagogische Hochschule FHNW unterstützt hier mit entsprechenden Angeboten.

Zu den Spezialangeboten der Pädagogischen Hochschule FHNW

Können die Lektionen der Schulzahnprophylaxe stattfinden? (Stand: 25.01.2020)

Ja, die Lektionen der Schulzahnprophylaxe können stattfinden. Allerdings werden die Lektionen zurzeit ohne Zähneputzen als reine Theorielektionen durchgeführt. Die einschränkenden Empfehlungen, die durch den Kantonszahnarzt und die Vereinigung der Fachkräfte der Schulzahnpflege erarbeitet und laufend aktualisiert werden, sind unter www.schulzahnprophylaxe.ch zu finden.

Die Schulen und die Fachkräfte der Schulzahnpflege werden gebeten, sich abzusprechen.

Beurteilung, Promotion, Übertritte

Wie erfolgt die Förderung und Beurteilung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden? (Stand: 09.07.2020)

Bei Schülerinnen und Schülern, die sich in einer zehntägigen angeordneten Quarantäne befinden, ist jeweils zwischen der Schule und der Schülerin / dem Schüler beziehungsweise den Eltern zu vereinbaren, wie und in welchem Umfang die Lernziele durch die Schülerin / den Schüler bearbeitet werden und wie die Begleitung und Unterstützung durch die Lehrperson erfolgt (analog Krankheitsfall). Für diese Schülerinnen und Schüler gelten betreffend Beurteilung und Promotion wie auch betreffend Lehrplanziele die folgenden Regelungen:

  • Beim Lernen in Quarantäne können die Unterrichtsinhalte des Lehrplans kaum im gewohnten Umfang bearbeitet werden. Im Zentrum sollen die Bildungsziele und Inhalte der Kernfächer Deutsch, Mathematik und Realien sowie zusätzlich der Fremdsprachen stehen. Ergänzend sollen daneben individuell und der Situation angepasst auch Inhalte der Fächer Musik, Gestalten, Hauswirtschaft, Bewegung und Sport sowie fachübergreifende Themen in das Lernprogramm einfliessen.
  • Beim Lernen in Quarantäne ist auf promotionswirksame Leistungsbeurteilungen zu verzichten.

Lohnfortzahlung

Erhalten Lehrpersonen Lohn, wenn sie in Quarantäne sind? (Stand: 09.07.2020)

Behördlich angeordnete Quarantäne

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne – die Lehrperson hat sich über längere Zeit, ohne genügend Abstand und unwissentlich in der Nähe einer infizierten Person befunden – wird die betroffene Lehrperson vom Kantonsärztlichen Dienst (CONTI) in Quarantäne geschickt. Die Lehrperson informiert die Schulleitung und steht, solange sie gesund ist, für Aufträge der Schulleitung, die von zu Hause aus erledigt werden können, zur Verfügung. Die Lohnfortzahlung bleibt bestehen, da es sich um eine durch die Behörden angeordnete Abwesenheit handelt. Die behördlich angeordnete Quarantäne wird vom Kantonsärztlichen Dienst schriftlich bestätigt.

Selbstverschuldete Quarantäne

Im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne – die Lehrperson ist trotz Warnung des Bundesrats in ein Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko gereist und musste sich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben – muss die Lehrperson unbezahlten Urlaub beziehen, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leistet sie keine Arbeit und erhält auch keinen Lohn.

Informationen für Reisende - Kanton Aargau (ag.ch)

Was gilt, wenn ein Land während der Ferien zum Risikoland wird? (Stand: 04.08.2020)

Es gilt die zehntägige Quarantänepflicht. Falls das Land erst während des Aufenthalts auf die Liste der Risikoländer gesetzt wird, ist die Arbeitsunfähigkeit gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) jedoch unverschuldet. Lehrpersonen erhalten Lohn, auch wenn die Quarantänepflicht in die Unterrichtszeit nach den Schulferien fällt.

Die Lehrperson befindet sich zuhause in Isolation oder Quarantäne. Ist sie somit arbeitsunfähig? (Stand: 09.07.2020)

Sind keine Krankheitssymptome vorhanden (angeordnete Quarantäne), können die betroffenen Lehrpersonen trotzdem Arbeitsleistungen (zum Beispiel Aufträge der Schulleitung, die zu Hause erledigt werden können) erbringen. Falls Krankheitssymptome vorhanden sind, ist die betroffene Lehrperson arbeitsunfähig infolge Krankheit. In beiden Fällen ist die Lohnfortzahlung gewährleistet.

Lehrpersonen, die aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland in Quarantäne müssen, beziehen unbezahlten Urlaub, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leisten sie keine Arbeit, erhalten gleichzeitig aber auch keinen Lohn.

Haben Lehrpersonen einen Lohnanspruch, wenn sie nach ihren Ferien nicht zurück in die Schweiz reisen beziehungsweise den Arbeitsort nicht erreichen können? (Stand: 04.07.2020)

Der Arbeitgeber ist nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren oder eine Rückreise verunmöglicht ist.

Haben Lehrpersonen Anspruch auf Lohn, wenn auf Grund einer Massnahme (gestützt auf das Epidemiengesetz) eine Schule geschlossen werden muss? (Stand: 19.03.2020)

Die Lohnfortzahlung bleibt in diesem Fall unverändert bestehen.

Die Lehrperson kann auf Grund ihrer Treuepflicht unter Umständen dazu verpflichtet werden, die "verpassten" Arbeitszeiten nachzuholen. Wenn immer möglich ist die Arbeitsleistung zu erbringen (zum Beispiel durch Aufbereiten von Unterrichtsmaterialien/Aufgabenstellungen oder Aufträge durch die Schulleitung).

Klassen- und Schulanlässe

Können Elterngespräche und Elternabende stattfinden? (Stand: 17.09.2021)

Ja, die Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden ist möglich und ist von der Zertifikatspflicht ausgenommen.

Es gilt eine maximale Teilnehmendenzahl von 50 Personen. Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln besetzt, es gilt eine Maskentragpflicht, nach Möglichkeit die Einhaltung des erforderlichen Abstands und es dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden.

Für die Berechnung der Teilnehmendenzahl werden anwesende Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal mitgezählt.

Welche Regelungen gelten für Schulanlässe mit Verpflegung (Weihnachtsapéro, Behördenessen, Elternkaffee etc.)? (Stand 17.09.2021)

Veranstaltungen mit Verpflegung können durchgeführt werden, unterliegen aber der Zertifikatspflicht.

Dürfen eintägige Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen stattfinden? (Stand: 13.09.2021)

Ja, eintägige Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen sind möglich unter Einhaltung sämtlicher geltenden Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (zum Beispiel ÖV).

Sind Besuche von Museen und kulturelle Aktivitäten für die Schulen möglich? (Stand: 22.09.2021)

Ja, für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen (beispielsweise Theater, Museen, Zoos) gelten die Bestimmungen des Betreibers. Wenn der Besuch ausschliesslich im Klassenverband erfolgt und der Anbieter sein Einverständnis gibt, so kann auf die Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahre verzichtet werden.

Dürfen mehrtägige Schulreisen sowie Schul- und Klassenlager stattfinden? (Stand: 13.09.2021)

Ja. Mehrtägige Schulreisen sowie Schul- und Klassenlager sind unter Einhaltung sämtlicher allgemeinen Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (z.B. ÖV, Lagerhäuser) möglich. Es ist ein Schutzkonzept zu erstellen und umzusetzen,

Es wird dringend empfohlen, von allen Teilnehmenden (Schüler/innen, Lehrpersonen etc.) ab 16 Jahren ein Covid-Zertifikat (geimpft, genesen, getestet) und von den Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren ein negatives Testergebnis zu verlangen, sofern diese nicht geimpft oder genesen sind. Dies ist vor Lagerbeginn zu überprüfen.

Ansteckungen in Lagern sind kaum zu vermeiden und das Virus kann danach in die Familien und in die Schule getragen werden. Dies gilt es zu vermeiden.

Kann kein negativer Test oder kein Covid-Zertifikat erbracht werden, bleiben die betreffenden Personen dem Lager fern. Schülerinnen und Schüler erhalten ein Unterrichtsangebot an der Schule vor Ort.

BASPO: Rahmenvorgaben für Lager im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich (Stand: 09.09.2021)

Für die Durchführung von Tests vor und während Klassenlagern müssen sich die Organisatoren direkt an anerkannte Testanbieter (Arzt, Apotheker, Spitäler, Testzentren, usw.) wenden.

Unter bestimmten Bedingungen werden die Testkosten vom Bund/Kanton übernommen.

Sind Schulanlässe mit Erwachsenen erlaubt? (Stand: 13.09.2021)

Ja. Öffentliche Schulanlässe und Veranstaltungen sind möglich.

Es gilt eine Zertifikatspflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren sowie alle Erwachsenen. Die Schule kontrolliert die Zertifikate beim Zutritt zu den Schulgebäuden.

Es wird empfohlen, die Hygiene- und Abstandsregeln des BAGs einzuhalten.

Veranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen (Grossveranstaltungen) bedürfen zudem einer kantonalen Bewilligung.

Können Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen stattfinden? (Stand: 13.09.2021)

Ja. Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen können vor Ort unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln durchgeführt werden. Es gilt eine Maskentragpflicht. Eine Zugangsbeschränkung durch das Covid-Zertifikat ist nicht vorgesehen.

Auskünfte zur Durchführung von schulinternen Weiterbildungen erteilt:

Armin Schmucki, Co-Leiter Ressort Schulinterne Weiterbildung und Beratung, PH FHNW (E-Mail: armin.schmucki@fhnw.ch / Tel.: 056 202 81 28)

Dieser Inhalt richtet sich an

Schulleitung, Schuladministration,