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Gefährdung des Kindeswohls

 

 Kontakt

 
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
    Abteilung Volksschule
    Sektion Organisation
    Bachstrasse 15
    5001 Aarau
    Tel.: 062 835 21 10
    Fax: 062 835 21 19
    so.volksschule@ag.ch

    Öffnungszeiten:
    Montag bis Freitag
    08:00 - 12:00 Uhr und
    13:30 - 17:00 Uhr​


 

 Mehr zum Thema

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR)

Ab dem 1. Januar 2013 gibt es an jedem Bezirksgericht ein Familiengericht, welches die Funktion der Vormundschaftsbehörde übernimmt. Der Gemeinderat ist damit nicht mehr die Vormundschaftsbehörde. Am Familiengericht ist die so genannte Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) angesiedelt. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Fachbehörde mit drei Mitgliedern: die Gerichtspräsidentin oder der Gerichtspräsident und zwei Fachrichter oder Fachrichterinnen aus dem sozialen oder psychologischen Bereich.  

Gefährdungsmeldung

Gefährdungsmeldungen sind bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) am Familiengericht des Bezirks einzureichen. Jede Person, welche in amtlicher Tätigkeit - wie Personen im Schulwesen - von einem gefährdeten Kind Kenntnis erhält, ist verpflichtet, dies zu melden. Den Schulen wird empfohlen, eine Gefährdungsmeldung in der Regel von der Schulleitung und/oder der Schulpflege machen zu lassen.

Eine Gefährdungsmeldung ist ein einschneidender Schritt und soll erst erfolgen, wenn die Eltern trotz mehrfacher Aufforderungen und Gespräche ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind oder wenn eine Rücksprache mit den Eltern aus besonderen Gründen nicht möglich ist (z.B. bei ernsthaftem Verdacht auf sexuelle Ausbeutung in der Familie).

Schulen können sich bei Verdacht einer Gefährdung vorgängig bei der Kinderschutzgruppe Aarau oder Baden oder beim Schulpsychologischen Dienst beraten lassen. Zudem stehen auch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden den Schulen vor der Erstattung von Gefährdungsmeldungen für die Klärung von allfälligen Fragen zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Vorgehen bei eine Gefährdungsmeldung finden sich im Leitfaden.

Leitfaden

Leitfaden zur Zusammenarbeit von Schule und Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde bei Gefährdung des Kindeswohls 

Der Leitfaden gibt Antwort auf folgende Fragen:

  • Wann ist von einer Kindeswohlgefährdung auszugehen?
  • Wie ist die Gefährdung einzuschätzen?
  • Welche ersten Schritte sind in solchen Fällen innerhalb der Schule zu unternehmen?
  • Wer kann die Gefährdungsmeldung machen?
  • Welche Informationen soll eine Gefährdungmeldung enthalten?

Formular

Eine Gefährdungsmeldung ist schriftlich einzureichen. In Notfällen, insbesondere bei zeitlicher Dringlichkeit kann sie jedoch auch mündlich erfolgen.

Gemeinden werden künftig Gefährdungsmeldungen, die bei ihnen eingehen, mit einem Formular an die zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde an den Familiengerichten weiterleiten. Dieses Formular kann allenfalls für die schriftliche Abfassung einer Gefährdungsmeldung durch die Schulen dienlich sein. Schulen können sich daran orientieren oder das Formular direkt für die Gefährdungsmeldung benutzen. In diesem Fall lassen sie die Abschnitte, die auf den Gebrauch auf der Gemeindeverwaltung zugeschnitten sind, frei.

 Formular Gefährdungsmeldung Kinder für Schulen

Erfahrungsgemäss sind eigene Beobachtungen der Lehrpersonen des betroffenen Kinds aufschlussreicher als Berichte "aus zweiter Hand". Es ist deshalb empfehlenswert, den Gefährdungsmeldungen vorhandene schriftliche Berichte der Lehrpersonen zuhanden der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde beizulegen.

Die Kontaktangaben zu den Bezirksgerichten finden Sie rechts unter "Mehr zum Thema".

 
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  • Bachstrasse 15, 5001 Aarau
  • Tel. 062 835 22 22
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