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Lehrplan & Lernmaterialien Kindergarten

 

 Kontakt

 
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
    Abteilung Volksschule
    Sektion Organisation
    Bachstrasse 15
    5001 Aarau
    Tel.: 062 835 21 10
    Fax: 062 835 21 19
    so.volksschule@ag.ch

    Öffnungszeiten:
    Montag bis Freitag
    08:00 - 12:00 Uhr und
    13:30 - 17:00 Uhr​


Lehrplan Kindergarten​

Ab dem Schuljahr 2013/14 ist der Kindergarten Teil der Volksschule. Er dauert zwei Jahre und ist für alle Kinder obligatorisch.

Lehrplan Kindergarten Stand 1. August 2016 

Sprachverwendung im Kindergarten

Mit der Abstimmung vom 18. Mai 2014 hat das Aargauer Stimmvolk beschlossen, das Schulgesetz sei so zu ändern, "dass die Unterrichtssprache im Kindergarten grundsätzlich Mundart ist". Diese Gesetzänderung ist auf das Schuljahr 2016/17 in Kraft getreten.

§ 12a des Schulgesetzes besagt, dass die Unterrichtssprache im Kindergarten grundsätzlich Mundart ist. Der Regierungsrat regelt im Lehrplan, in welchen Lernsituationen im Kindergarten ausnahmsweise die Standardsprache verwendet werden kann. Mit Unterrichtssprache ist jene Sprache gemeint, in welcher die Lehrperson mit den Schülerinnen und Schülern des Kindergartens im Unterricht spricht. Die Kinder sind frei in der Verwendung der Sprachform Mundart oder Standardsprache (Hochdeutsch). Einzelne Unterrichtssequenzen in Hochdeutsch sind möglich; sie sollen aber beschränkt sein auf Situationen mit klarem Bezug zur hochdeutschen Sprache (zum Beispiel Reime, Verse, Geschichten, Lieder, Rollenspiele). Der Förderunterricht in DaZ kann in Standardsprache unterrichtet werden, wenn es im Hinblick auf den Übertritt in die Primarschule angezeigt ist (Einzelheiten siehe Lehrplan Kindergarten oben).

Anstellung von Lehrpersonen am Kindergarten

Laufende Anstellungsverhältnisse von Kindergartenlehrpersonen, die Ende 2018 noch nicht über die erforderlichen Fachkompetenzen für das Unterrichten in Mundart verfügen, sind frist- und termingerecht auf Ende Schuljahr 2018/19 aufzulösen.

Natur- und Bewegungskindergarten

Das geltende Recht sieht keine Wald- oder Natur- und Bewegungskindergärten vor, in welcher der Unterricht ausschliesslich im Freien stattfinden. Reine Wald- oder Natur- und Bewegungskindergärten genügen dem kantonalen Recht nicht. Der Erlebnisraum Wald bietet zwar durchaus viele wichtige Erfahrungsmöglichkeiten für das Kind. Solche Erfahrungen können jedoch auch an Waldtagen oder in Projektwochen im Regelkindergarten gemacht werden.
Damit alle Lernziele gemäss Lehrplan erreicht werden können, ist vorzusehen, dass mindestens die Hälfte der Unterrichtszeit in Räumlichkeiten stattfindet, die für den Kindergartenunterricht geeignet sind. Abweichungen erfordern das Einverständnis von allen betroffenen Eltern.

Orientierungspunkte

Ausgehend vom bestehenden Kindergartenlehrplan hat die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz für die Themen Sprache und Mathematik zentrale Kompetenzbereiche formuliert. Jeder Kompetenzbereich wird durch Orientierungspunkte präzisiert. Diese Orientierungspunkte sollen es Kindergartenlehrpersonen erleichtern, spezifische Beobachtungssituationen zu schaffen und die Kinder im Umgang mit Sprache und Mathematik zu fördern. Dazu erarbeitete Beispiele aus der Praxis zeigen, wie sprachliche und mathematische Grunderfahrungen altersgerecht und spielerisch vermittelt werden können. Die themenorientierten Spiel- und Lernumgebungen bilden die Arbeitsweise des Kindergartens ab.
Die Orientierungspunkte sollen dazu beitragen, dass der Übergang vom Kindergarten in die Primarschule entwicklungsorientiert und fliessend erfolgen kann.
 

Heilpädagogik am Kindergarten

Kinder mit besonderen Bedürfnissen können von der integrierten Heilpädagogik profitieren. Den Kindergärten werden hierfür 0.15 Lektionen pro Kind zugesprochen. Diese Ressourcen werden den jeweiligen Abteilungen von der Schulleitung zugeteilt. Die Schulleitung kann einer Abteilung je nach Situation mehr oder weniger Lektionen zuteilen. Unter Besondere Förderung > integrierte Heilpädagogik finden sich weitere Informationen.

Einschätzungsbogen

Im Schuljahr 2013/14 wird in allen Kindergärten des Kantons ein einheitlicher Einschätzungsbogen eingeführt. Dieser beruht auf dem bisherigen Lehrplan Kindergarten und den darin enthaltenen Richtzielen. Der Einschätzungsbogen ist ein förderorientiertes Instrument und wird im Sinne einer Standortbestimmung eingesetzt. Er wird den Eltern einmal im Jahr abgegeben. Der Einschätzungsbogen wird auf dem offiziellen Zeugnispapier einseitig ausgedruckt und in der Zeugnismappe abgelegt.

Unter Beurteilung & Übertritte > Beurteilungsinstrumente sind die definitive Version des Einschätzungsbogens Kindergarten und die Sammlung möglicher Grobziele und Indikatoren publiziert.

Lernmaterialien

Die Lehrpersonen des Kindergartens sind frei in der Auswahl von Unterrichtsmaterialien.

 
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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  • Tel. 062 835 22 22
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