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Integrierte Heilpädagogik und Kleinklassen

 

 Kontakt

 
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
    Abteilung Volksschule
    Sektion Organisation
    Bachstrasse 15
    5001 Aarau
    Tel.: 062 835 21 10
    Fax: 062 835 21 19
    so.volksschule@ag.ch

    Öffnungszeiten:
    Montag bis Freitag
    08:00 - 12:00 Uhr und
    13:30 - 17:00 Uhr​


Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen haben besondere schulische Bedürfnisse, die mit einer koordinierten Förderung durch Lehrpersonen und schulische Heilpädagoginnen oder Heilpädagogen (SHP) angegangen werden. Im Kindergarten erhalten alle Abteilungen heilpädagogische Unterstützung. In der Primarschule und in der Oberstufe findet die schulische Heilpädagogik entweder in den Regelklassen oder in Kleinklassen statt. Über das Fördermodell entscheidet die Schulpflege.

Der Regierungsrat hat im 2015 die Funktionsfähigkeit des Aargauer Modells aufgrund eines Postulats überprüft und dem Grossen Rat Bericht erstattet:

Berichterstattung zuhanden des Grossen Rats

Befragung der Schulleitungen zu den heilpädagogischen Fördermodellen

Mit zwei parlamentarischen Vorstössen wird der Regierungsrat aufgefordert, die integrierte Heilpädagogik (IHP) abzuschaffen und eine flächendeckende Versorgung mit Kleinklassen zu gewährleisten. Das Departement BKS bereitet die Antwort des Regierungsrats vor und möchte dabei auf die Einschätzungen der Schulleitungen zu Kleinklassen und IHP abstützen.

Die Befragung ist abgeschlossen.

Handreichung Heilpädagogik

In dieser Handreichung werden die Voraussetzungen und die Abläufe der heilpädagogischen Unterstützung beschrieben, auf die Kinder und Jugendliche infolge von Lernschwierigkeiten oder Behinderungen beim Besuch der Regelschule angewiesen sind. Aus dem Inhalt:

  • Zuteilung und Einsatz der heilpädagogischen Ressourcen
  • Zuweisungsprozesse
  • Förderprozesse
  • Stufenspezifische Umsetzung
  • Behinderungsspezifische Umsetzung
  • Nachteilsausgleich

Handreichung Heilpädagogik in Regelklassen und Kleinklassen

Schulische Integrationsprozesse

Das Departement Bildung, Kultur und Sport hat in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule FHNW Standards für die heilpädagogische Unterstützung in Regelschulen erarbeitet. In Form von Bewertungsrastern werden acht Dimensionen schulischer Integrationsprozesse beschrieben:

  • Umgang mit Heterogenität
  • Gestaltung des Zusammenlebens
  • Lehr- und Lernarrangements im Unterricht
  • Lernprozessbezogene Begleitung der Schülerinnen und Schüler
  • Förderplanung und Fördermassnahmen
  • Lernerfassung und Beurteilung
  • Infrastruktur und Support

Das Instrument eignet sich zur Standortbestimmung und zur Festlegung von Entwicklungsschwerpunkten bei der Umsetzung der schulischen Heilpädagogik.

Leitsätze zu den schulischen Integrationsprozessen
Bewertungsraster zu den schulischen Integrationsprozessen

Berufsauftrag schulische Heilpädagogik

Lehrpersonen für schulische Heilpädagogik unterstehen dem Berufsauftrag für Lehrpersonen. In § 33b VALL wird als besonderer Auftrag die Förderdiagnostik aufgeführt. Diese kann im Rahmen der im Normalpensum festgelegten Unterrichtslektionen erfolgen, soweit sie den direkten Kontakt mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern beinhaltet.
  • Die Lehrpersonen für schulische Heilpädagogik unterstützen in Regel- und Kleinklassen diejenigen Kinder und Jugendlichen, die infolge von Lernschwierigkeiten oder einer Behinderung eine heilpädagogische Unterstützung benötigen.
  • Sie sind hauptverantwortlich für die Förderdiagnostik und die Förderplanung und beraten Eltern, Lehrpersonen und die Schulleitung zu Massnahmen im Zusammenhang mit der spezifischen Förderung.
  • Unterstützung und Förderdiagnostik erfolgen im Rahmen der im Pensenplan festgelegten Unterrichtslektionen.

Berufsauftrag Assistenzpersonen

Assistenzpersonen erfüllen Aufgaben, die sich deutlich von denjenigen der Lehrpersonen unterscheiden. Ihre Tätigkeiten sind auf Alltagshandlungen im Unterricht ausgerichtet, sie übernehmen keine Unterrichtsverantwortung. Der Berufsauftrag für Assistenzpersonen umfasst  gemäss § 33a VALL Begleitung und Beaufsichtigung. Die Schulleitung erstellt auf dieser Grundlage ein individuelles Pflichtenheft.
  • Assistenzpersonen unterstützen die Lehrpersonen in Alltagstätigkeiten, indem sie Begleitungs- und Beaufsichtigungsaufgaben übernehmen.
  • Die Anstellungsbehörde hat den Berufsauftrag in einem Pflichtenheft näher auszugestalten. Dieses ist mit den betreffenden Personen vorab auszuhandeln und bildet Bestandteil der jeweiligen Anstellungsverträge.

 

 
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
  • Bachstrasse 15, 5001 Aarau
  • Tel. 062 835 22 22
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