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Gemeindeanteil am Personalaufwand der Volksschule

 

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  • Departement Bildung, Kultur und Sport
    Generalsekretariat
    Controlling
    Bachstrasse 15
    5001 Aarau
    Tel.: 062 835 20 47
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    Montag bis Freitag
    08:00 - 12:00 Uhr und
    14:00 - 17:00 Uhr


Die Gemeinden beteiligen sich mit 35% am Personalaufwand der Volksschulen. Sie finden hier die als Budgetierungsgrundlagen verbindlichen Tabellen sowie die definitiven Abrechnungen.

Budget-Tabellen für das Kalenderjahr 2018

Das Budget basiert wie in den Vorjahren auf der Erhebung der Vollzeitstellen der Lehrpersonen an der Volksschule für die aktuelle Lehrpersonenstatistik (Erhebung per Stichtag 1. November 2016) und auf den geplanten Personalkosten für das Jahr 2018.
 
Bei der Erhebung der Vollzeitstellen sind im Vergleich zur Abrechnung 2016 die Vollzeitäquivalente für die Musikalische Grundschulung und das Berufswahrjahr für 12 Monate statt für 5 Monate berücksichtigt. Aufgrund der Entlastungsmassnahmen 2016 sind auf diesen Personalaufwendungen ab dem Schuljahr 2016/17 Gemeindebeiträge abzurechnen.
 
Die wesentlichen finanziellen Änderungen für das Budget 2018 sind nachfolgend kurz erläutert:
 
Optimierung der Aufgabenteilung und Neuordnung des Finanzausgleichs:
Im Rahmen der Optimierung der Aufgabenteilung und Neuordnung des Finanzausgleichs ab 1. Januar 2018 fällt der Zuschlag gemäss Ausgleichsgesetz Spitalfinanzierung von rund 34 Millionen Franken weg.
Im Weiteren wird der Personalaufwand Sprachheilunterricht von rund 16 Millionen Franken vom Aufgabenbereich Sonderschulung, Heime und Werkstätten in den Aufgabenbereich Volksschule verschoben. Die Gemeindebeteiligung wird neu über den indirekten Aufwand erhoben (vgl. Tabelle 1.4).
Personalaufwand Lehrpersonen Volksschule:
Im Personalaufwand Lehrpersonen ist eine durchschnittliche prozentuale Erhöhung der Löhne von 1,0 Prozent berücksichtigt. Ebenfalls wurde auf die Budgetierung des Mutationsgewinns verzichtet. Aus diesen Gründen steigt der Personalaufwand um rund 8 Millionen Franken. Zudem ist die dritte und letzte Erhöhung der Kindergartenlöhne auf das Niveau der Primarlehrpersonen (rund 3 Mio. Fr.) enthalten.

Inner- und ausserkantonale Spitalschulung:
Aufgrund eines parlamentarischen Vorstosses soll eine einheitliche Finanzierung der Spitalschulung realisiert werden. Die Personalaufwendungen der inner- und ausserkantonalen Spitalschulung werden ab dem 1. August 2018 den Gemeinden und Kreisschulen über den indirekten Aufwand weiterverrechnet (vgl. Tabelle 1.4).

Im  Budget 2018 sind die finanziellen Auswirkungen der Sanierungsmassnahmen 2017 sowie der geplanten Sanierungsmassnahmen 2018, welche für die Schuljahre 2017/18 und 2018/19 relevant sind, in den Personalkosten berücksichtigt. Allfällige Änderungen, welche im Rahmen des diesjährigen Budgetprozesses auf Stufe Grosser Rat erfolgen, führen wie in den Vorjahren zu keiner Anpassung des vorliegenden Budgets, sondern werden mit der Abrechnung 2018 im Frühling 2019 korrigiert. Somit ist der vorliegende Budgetwert 2018 für die Gemeinden beziehungsweise Kreisschulen die verbindliche Ankündigung für ihre Akontozahlungen 2018.

 

Abrechnung 2016

Stand: 26. April 2017

Die Abrechnung der Gemeindebeteiligung am pauschalen Personalaufwand der Volksschule ist erstellt. Sie basiert auf der Erhebung der Vollzeitstellen der Lehrpersonen an der Volksschule per 1. November 2016 für die Lehrpersonenstatistik und auf den entsprechenden Personalkosten gemäss der Jahresrechnung 2016. Bei den Pilotschulen der Neuen Ressourcierung sind die Vollzeitstellen gemäss bewilligtem Ressourcenkontingent abgerechnet.

Die wesentlichen Abweichungen zwischen Budget 2016 und Abrechnung 2016 sind nachfolgend kurz erläutert:

Nachzahlung Kindergartenlöhne:

In der Jahresrechnung 2015 wurden 12,5 Millionen Franken für die Nachzahlung der Kindergartenlöhne im Zusammenhang mit der Lohnklage von Kindergartenlehrpersonen transitorisch abgegrenzt und mit der Abrechnung 2015 den Gemeinden und Kreisschulen anteilsmässig belastet. Die Nachzahlung wurde im Berichtsjahr 2016 geleistet und fiel insgesamt um rund 850'000 Franken tiefer aus als erwartet. Diese Differenz ist in der Position Kindergarten (vgl. Tabelle 1.1) entsprechend gutgeschrieben worden.

Personalaufwand Lehrpersonen Volksschule:

Der wesentliche Teil der Minderaufwendungen begründet sich mit den Lohnkosten Lehrpersonen auf der Oberstufe. Einerseits wurden an der Sekundar- und Bezirksschule insgesamt sechzehn Abteilungen weniger gebildet als prognostiziert, andererseits fiel der Effekt der Leistungsanalyse Massnahme 310-11 "Optimierung Steuerung Wahlfächer" höher aus als erwartet.

Gemeindebeteiligung Werkjahr:

Seit dem Schuljahr 2016/17 wird für die Musikalische Grundschulung und das Berufswahljahr eine Gemeindebeteiligung von 35 Prozent erhoben (Entlastungsmassnahmen 2016). Die entsprechenden Personalkosten sowie die Vollzeitäquivalente sind für August bis Dezember 2016 (fünf Monate) eingerechnet worden.

Spitalfinanzierungszuschlag:

Seit 2014 wird die Lastenverschiebung von den Gemeinden zum Kanton gemäss dem Gesetz über den finanziellen Ausgleich der wegfallenden Gemeindebeiträge an die Spitalfinanzierung (Ausgleichsgesetz Spitalfinanzierung; SAR 615.500) über die Beiträge der Gemeinden an den pauschalen Personalaufwand Lehrpersonen Volksschule ausgeglichen. Der im Budget 2016 eingesetzte Spitalfinanzierungszuschlag basierte auf einer Prognose. Gemäss neuesten Berechnungen ist der Spitalfinanzierungszuschlag 1,55 Millionen Franken tiefer ausgefallen. Die definitive Abrechnung der Jahre 2014 bis 2016 erfolgt mit der Abrechnung 2017.

Die Abrechnung 2016 des pauschalen Personalaufwands Lehrpersonen Volksschule schliesst rund drei Millionen Franken beziehungsweise ein Prozent tiefer ab als die den Gemeinden gemäss Budget in Rechnung gestellten Akontozahlungen ausmachten. Aufgrund schwankender Vollzeitstellen kann jedoch die Abrechnung 2016 für die einzelne Gemeinde beziehungsweise Kreisschule eine tiefere oder höhere Abweichung zur geleisteten Akontozahlung ausweisen.
 

Die folgenden PDF-Dateien enthalten die Übersichten über die pauschalen Aufwände. Die Excel-Datei enthält zusätzlich die Aufstellung pro Schulort.

 
 

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