Projekte

Klimaprogramme und -projekte

Der Kanton unterstützt Schulen im Bereich Klima bzw. Klimawandel bei Sensibilisierungsprogrammen und bei der Umsetzung von Massnahmen.

Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, hat der Kanton Aargau im Rahmen des Entwicklungsschwerpunkts "Klimaschutz und Klimaanpassung" (600E003) und der kantonalen Klimastrategie Massnahmen erarbeitet, die zur Bewältigung des Klimawandels beitragen. Unter anderem unterstützt er Schulen bei Sensibilisierungsprogrammen und bei der Umsetzung von Massnahmen.

Aargauischer Klimapreis für Matura- und Fachmaturarbeiten

Mit dem Klimapreis zeichnet der Kanton Aargau herausragende Matur- und Fachmaturarbeiten aus, die sich fundiert mit Klimaschutz oder Klimaanpassung auseinandersetzen. Der Preis macht innovative und interdisziplinäre Lösungsansätze und neue Erkenntnisse sichtbar und stärkt die Sensibilisierung und Bildung im Bereich Klimaschutz. Träger sind das Departement Bildung, Kultur und Sport und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt gemeinsam mit der Aargauischen Kulturstiftung Pro Argovia, der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft und der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau. Der Klimapreis wird durch eine Anschubfinanzierung im Rahmen des kantonalen Entwicklungsschwerpunkts "Klimaschutz und Klimaanpassung" ermöglicht.

Prämierung 2026

© Cornelius Fischer Fotografie

Die Aargauer Kantonsschulen haben die eingereichten Arbeiten vorausgewählt und für den Klimapreis nominiert. Anschliessend hat eine unabhängige Fachjury die eingereichten Arbeiten geprüft und daraus die drei Preisträgerinnen ausgewählt.

An der Prämierungsfeier vom 29. Mai 2026 wurden die drei diesjährigen Gewinnerinnen für ihre besonders überzeugenden Arbeiten geehrt. Mit ihren Projekten schärfen sie das Bewusstsein für Risiken des Klimawandels, zeigen Chancen für nachhaltige Entwicklungen auf und stossen Veränderungsprozesse sowie Innovationen an.

Gewinnerinnen des Klimapreises 2026

Ausgezeichnet wurden:

  • Elisa Christen von der Kantonsschule Wettingen für ihre Maturarbeit "Umgang mit dem Klimawandel im urbanen Raum: Ein Konzept zur zukunftsgerichteten Anpassung des Theaterplatzes Baden". Elisa Christen entwickelte ein praxisnahes Umgestaltungskonzept für den Theaterplatz Baden, das Klimaresilienz, Aufenthaltsqualität und eine zukunftsfähige Nutzung im urbanen Raum verbindet. Besonders überzeugend ist der Transfer von fundierter Analyse und Recherche in eine konkret ausgearbeitete, umsetzungsorientierte Zielvariante.
  • Melanie Kämpf von der Neuen Kantonsschule Aarau für ihre Maturarbeit " Spuren des Wandels: Eine plastische Darstellung des Klimawandels in Ton". Melanie Kämpf machte die Folgen des Klimawandels auf künstlerischem Weg unmittelbar erfahrbar: In einer Serie von fünf Tonplastiken interpretierte sie Naturphänomene wie Dürren, Waldbrände oder schmelzende Eismassen. Herausragend sind ihr experimenteller Umgang mit dem Material und die sorgfältig dokumentierte Entwicklung von der Recherche über Tests bis zu den ausgereiften Arbeiten.
  • Anja Zurkirchen von der Alten Kantonsschule Aarau für ihre Maturarbeit "Biodiversität von Offenhaltungsflächen im Bergwald". Anja Zurkirchen zeigt mit einem eigenständig geplanten und durchgeführten Vegetationsmonitoring, wie Offenhaltungs- und Bewirtschaftungsmassnahmen im Bergwald die Biodiversität gezielt fördern können. Ihre Arbeit überzeugt durch wissenschaftliche Sorgfalt, hohe Datenbasis und einen klaren Praxisnutzen und sogar durch eine Erstentdeckung einer extrem seltenen Art im untersuchten Gebiet.

Die Laudationes der drei prämierten Arbeiten finden Sie hier: https://www.proargovia.ch/praemierung-maturitaetsarbeiten-2026/Das Linkziel ist nicht barrierefrei. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an unsere allgemeine Auskunft: Telefon 062 835 35 35, Montag bis Freitag, 07:30 - 17:00 Uhr..

Die prämierten Arbeiten zeigen eindrücklich, wie fundiert und lösungsorientiert sich junge Menschen mit der Klimakrise auseinandersetzen. Das Departement Bildung, Kultur und Sport und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt sowie die Aargauische Kulturstiftung Pro Argovia, die Aargauische Naturforschende Gesellschaft und die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau gratulieren den Gewinnerinnen und danken allen Nominierten sowie den betreuenden Lehrpersonen für ihre wichtigen Beiträge.

Hervorgehoben:Kontakt

Departement Bildung, Kultur und Sport
Abteilung Berufsbildung und Mittelschule, Sektion Mittelschule
Manuela Höfler, Tel.: 062 835 21 53, manuela.hoefler@ag.ch