Pensen und Ressourcen abgleichen

Für das Abgleichen der Pensen und Ressourcen (Pensenkontrolle) wird eine Gegenüberstellung der Summe Ressourcen [zugeteilte Ressourcenkontingente KG/PRIM und SEK I inkl. bewilligte Ressourcen aufgrund substanzieller Veränderungen der Schülerinnen- und Schülerzahl, Härtefallressourcen sowie Übertrag und Transfer] und den gemeldeten Pensen vorgenommen. Die Pensenkontrolle ist eine Standard-Auswertung in ALSA.

Mit ALSA werden die zugeteilten und bewilligten Ressourcen und die gemeldeten Pensen im selben System geführt und können mit der Standard-Auswertung "Pensenkontrolle" miteinander verglichen werden. Damit kann die Schule prüfen, ob die gemeldeten Pensen dem Umfang der zugeteilten und bewilligten Ressourcen entsprechen. Dabei werden die beiden Ressourcenkontingente KG/PRIM und SEK I separat ausgewiesen, betrachtet und überprüft.

Gemäss § 36 Abs.1 des Lohndekrets LehrpersonenDas Linkziel ist nicht barrierefrei. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an unsere allgemeine Auskunft: Telefon 062 835 35 35, Montag bis Freitag, 07:30 - 17:00 Uhr. wird den Gemeinden der Lohnaufwand für Lehrpersonen, der über die tatsächlich bewilligten Pensen hinausgeht, vollumfänglich in Rechnung gestellt. Das Lohndekret Lehrpersonen ist auch auf Schulleiterinnen und Schulleiter, externe Fachpersonen sowie Assistenzpersonen der Volksschule anwendbar.

Abgleich bewilligte Ressourcen und gemeldete Pensen

Grundsätzlich gilt, dass die zugeteilten und bewilligten Ressourcen nicht überschritten werden dürfen. Im Ablauf ist festgehalten, dass ungeklärte beziehungsweise unbegründete Überschreitungen der zugeteilten und bewilligten Ressourcen den Gemeinden der betroffenen Schulen gemäss § 36 Abs.1 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP; SAR 411.210) in Rechnung gestellt werden.

Der Fachbereich Ressourcen prüft, ob eine Schule in den mit Ressourcen ausgestatteten Auswertungskategorien eine ausgeglichene Pensenkontrolle aufweist. Weiterverfolgt werden negative Saldi ab einer Wochenlektion aufs Schuljahr.

Die Auswertungskategorien Instrumentalunterricht/Ensemble, Begabtenförderung Instrumentalunterricht, Begabtenförderung kantonale Angebote und die regionalen Integrationskurse werden einzeln betrachtet. Insbesondere im Instrumentalunterricht/Ensemble wie auch in der Begabtenförderung Instrumentalunterricht kann nicht davon ausgegangen werden, dass bewilligte Ressourcen nicht eingesetzt werden.

Wie bisher wird eine Überschreitung der Schulleitungsressourcen der Gemeinde in Rechnung gestellt.

Plausible Begründungen von negativen Saldi durch die Schulen fliessen in die Prüfung ein. Liegen am Ende des Schuljahres noch unbegründete negative Saldi in Auswertungskategorien vor, bittet der Fachbereich Ressourcen die entsprechenden Schulen um eine schriftliche Stellungnahme. Ungeklärte beziehungsweise unbegründete Saldi werden der Gemeinde oder den Gemeindeverbänden in Rechnung gestellt.

Ablauf

Die Pensenkontrolle ist ein Auswertungsinstrument in ALSA.

Voraussetzungen

Die Ressourcen sind zugeteilt oder bewilligt. Die Pensenmeldungen sind vorerfasst und somit geplant oder bereits gemeldet. Sie besitzen die Berechtigung, die Auswertung "Pensenkontrolle" in ALSA auszuführen.

Ablauf

  1. April bis Beginn eines neuen Schuljahres

    Die Schule prüft mit der Auswertung "Pensenkontrolle" in ALSA laufend, dass sie nicht mehr Pensen meldet, als Ressourcen zugeteilt und bewilligt sind.

  2. Schuljahresbeginn bis 30. September

    Die Schule erhält in der Inbox eine Aufforderung zur Pensenkontrolle des laufenden Schuljahres. Der bisherige Prozess mit einem Einreichen einer unterschriebenen Pensenkontrolle wird dadurch ersetzt und hinfällig.

    Die Pensenkontrolle ist in ALSA als Antrag einzureichen, im Falle von negativen Saldi mit verbindlichen Kommentaren dazu. Mit der Eingabe von Name und E-Mail der für die Anstellungen verantwortlichen Stelle wird bestätigt, dass die Pensenkontrolle zur Kenntnis genommen wurde und negative Saldi in den dafür vorgesehenen Kommentarfeldern begründet wurden. Überschreitungen müssen bis zum Schuljahresende bereinigt werden. Andernfalls wird der weitergehende verursachte Personalaufwand den Gemeinden und Gemeindeverbänden in Rechnung gestellt.

    Der Fachbereich Ressourcen nimmt den Antrag an oder weist ihn für weitere Abklärungen und Bereinigungen zurück.

    Die Schule nimmt mit dem Fachbereich Ressourcen (ALSA Support 062 835 50 30 oder alsa.support-ressourcen@ag.ch) Kontakt auf, wenn die Pensenkontrolle negative Saldi inklusive verplante Pensen im regulären Schulbetrieb in der Pensenkontrolle nicht klären und plausibel begründen kann.

  3. Oktober bis 10. Juni

    Die Schule prüft monatlich und insbesondere ab dem zweiten Schulsemester des laufenden Schuljahres, ob sie weiterhin innerhalb der bewilligten Summe Ressourcen pro Ressourcenkontingent KG/PRIM oder SEK I liegt. Allfällige Bereinigungen nimmt sie bis am 10. Juni vor.

  4. Ende August

    Der Fachbereich Ressourcen BKS nimmt nach Abschluss des vergangenen Schuljahres für alle Schulen die Pensenkontrolle vor. Bei nicht genutzten Ressourcen erfolgt ein Ressourcenübertrag ins laufende Schuljahr. Bei einer Überschreitung der Summe zugeteilter und bewilligter Ressourcen wird die Schule zur schriftlichen Stellungnahme aufgefordert.

  5. Bis Ende November

    Bis Ende November stellt der Fachbereich Ressourcen BKS gegebenenfalls Rechnung bei ungeklärten bzw. unbegründeten Überschreitungen der Summe zugeteilter und bewilligter Ressourcen im vergangenen Schuljahr.

Fristen & Termine

  • Ab Schuljahresbeginn bis 30. September: Antrag Pensenkontrolle in ALSA einreichen (Voraussetzungen: positive Saldi in der Pensenkontrolle oder plausible und geklärte Begründungen negativer Saldi)
  • Bis 10. Juni: Bereinigungen und Korrekturen gemeldeter Pensen

Formular & Online Dienstleistung

ALSA

Ressourcenübertrag

Ressourcen, die im laufenden Schuljahr nicht eingesetzt werden, können bis zu einer Obergrenze von 5 % pro Ressourcenkontingent auf das nächste Schuljahr übertragen werden. Bei kleinen Schulen mit einem Ressourcenkontingent von 120 Wochenlektionen oder weniger dürfen maximal 6 Wochenlektionen übertragen werden.

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Rechtliche Grundlagen

Informationen zu diesem Inhalt

Schulträger, Schuladministration,