Coronavirus

Grüner Virus

Schulen finden hier alle Informationen rund um die Coronavirus-Pandemie, die geltenden Weisungen, Massnahmen und Verhaltensregeln.

Das Schuljahr 2021/2022 wird unabhängig von allfälligen Massnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung der Pandemie in allen Kantonen als reguläres Schuljahr anerkannt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind weiterhin umzusetzen.

Aktuelle Regelungen

Für den Betrieb und die Finanzierung von Leistungen gelten wieder die regulären Vorgaben nach dem Betreuungsgesetz.

Repetitives Testen wird bis auf Weiteres eingestellt

Die vom Bund empfohlene Fokussierung der kantonalen ReTe-Angebote auf das Gesundheits- und Betreuungswesen erfordert Abstriche in anderen Bereichen. Aufgrund der beschränkten Laborkapazitäten kann das kantonale ReTe-Programm in Schulen und Betrieben vorläufig nicht mehr angeboten werden.

Sofortige Klassenquarantäne ab drei positiven Fällen

Bei drei positiven Fällen pro Klasse innert fünf Tagen wird eine Quarantäne für die ganze Klasse (mit Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gemäss geltenden Regeln) verfügt. Klassenquarantänen, die aufgrund des Datums der relevanten Ansteckungen (letzter Schultag der infizierten Personen) weniger als zwei Schultage betreffen würden, werden nicht mehr ausgesprochen. Die Klassentestungen im Rahmen des Ausbruchsmanagements entfallen.

Maskentragpflicht ab 1. Klasse Primarschule

Ab Montag, 10. Januar gilt eine allgemeine Maskentragpflicht in den Innenräumen der Schulen für alle Erwachsenen sowie alle Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse der Primarschule.

Verkürzung Isolations- und Quarantänedauer

Der Bundesrat hat beschlossen, die Isolations- und Quarantänedauer per 13. Januar 2022 auf fünf Tage zu verkürzen. Um eine Isolation beenden zu können, muss eine Person weiterhin 48 Stunden ohne Symptome sein. Von der Quarantäne grundsätzlich befreit sind Personen, die ihre letzte Impfdosis vor weniger als vier Monaten erhalten haben oder vor weniger als vier Monaten genesen sind.

Testpflicht für Erwachsene mit Maskendispens

Erwachsene Personen, die mit einem ärztlichen Attest belegen, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können, und die zudem kein gültiges Covid-19-Zertifikat haben, sind verpflichtet, sich wöchentlich mittels PCR-Test testen zu lassen. Die Testkosten gehen zulasten des Schulträgers.

Weisung Volksschule und Sekundarstufe II

Die Weisungen wurden entsprechend überarbeitet.

Weisung Volksschule: Schulstart Januar 2022 (05.01.2022) (PDF, 5 Seiten, 42 KB)

Weisung Sekundarstufe II und üK: Schulstart Januar 2022 (05.01.2022) (PDF, 4 Seiten, 285 KB)

Schutzmassnahmen

Es gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Diese richten sich nach der entsprechenden Verordnung des Bundesrats und der Covid-19-Verordung des Kantons Aargau. Die Schulen sind für die Umsetzung der Schutzmassnahmen verantwortlich. Sie bezeichnen hierfür eine Ansprechperson.

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Gesichtsmasken

Erwachsene

Für alle erwachsenen Personen gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Ausgenommen von der Maskentragpflicht

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert und der Mindestabstand von 1,5 Metern gegenüber den Schülerinnen und Schülern jederzeit eingehalten werden kann.
  2. in den Aufenthaltsräumen während der Konsumation von Speisen oder Getränken, sofern die Personen an Tischen sitzen und die Mindestabstände jederzeit eingehalten werden.
  3. für Personen, die allein in einem geschlossenen Raum arbeiten.
  4. für Personen, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können. Das Attest muss der Schulleitung unaufgefordert zugestellt werden. Wenn sie zudem keinen Nachweis erbringen, dass sie über ein gültiges Covid-19-Impfzertifikat oder ein gültiges Covid-19-Genesungszertifikat verfügen, sind sie verpflichtet, sich wöchentlich mittels molekularbiologischer Analyse testen zu lassen (PCR-Test). Die Testkosten gehen dabei zulasten des Schulträgers.

Schülerinnen und Schüler des Kindergartens

Die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens halten gegenüber erwachsenen Personen wann immer möglich den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Die Schülerinnen und Schüler können freiwillig eine Gesichtsmaske tragen.

Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse Primarschule und der Oberstufe

Für die Schülerinnen und Schüler ab der 1. Primarschule gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht. Das Tragen von Gesichtsmasken ist im Freien freiwillig.

Ausgenommen von der Maskentragpflicht

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert.
  2. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Unterricht (bei Vorträgen, Referaten oder Präsentationen), wenn die übrigen Personen eine Maske tragen.
  3. im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule. Dabei ist Körperkontakt zu vermeiden und auf entsprechende Sportarten zu verzichten.
  4. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Musik- und Instrumentalunterricht, wenn die übrigen Schülerinnen und Schüler eine Maske tragen. Zudem kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden, wenn grosse Räumlichkeiten das Einhalten der Abstandsvorgaben von mindestens 1,5 Metern ermöglichen oder wirksame Schutzvorrichtungen zwischen den Personen angebracht werden.
  5. in den Aufenthaltsräumen, sofern die Schülerinnen und Schüler Speisen oder Getränke konsumieren. Dabei sind die Mindestabstände, wenn möglich, einzuhalten.
  6. für Schülerinnen und Schüler, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können. Das Attest muss der Lehrperson oder Schulleitung unaufgefordert zugestellt werden.
  7. in Sonderschulen, wenn die Schulleitung eine Schülerin oder einen Schüler von der Maskentragpflicht befreit.

Umgang mit dem Covid-Zertifikat

  • Alle Personen in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) benötigen während des Unterrichts- und Schulbetriebs kein Zertifikat.
  • Teilnehmende an Elternabenden oder Elterngesprächen sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Es gilt eine maximale Teilnehmendenzahl von 50 Personen. Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln besetzt, es gilt eine Maskentragpflicht, nach Möglichkeit die Einhaltung des erforderlichen Abstands und es dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden. Die Schule muss für die Veranstaltung ein Schutzkonzept erstellen, welches auch die Erhebung der Kontaktdaten der anwesenden Personen vorsieht.
  • Für andere schulische Veranstaltungen mit Erwachsenen (beispielsweise Chorauftritte, Theateraufführungen, Musikschulkonzerte) in Innenräumen gilt per Bundesbeschluss die 2G-Pflicht. Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen (Besucherinnen und Besucher sowie Teilnehmende) müssen im Voraus mittels Meldeformular dem Covid-19-Programm gemeldet werden.
  • Für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen (beispielsweise Hallenbäder, Museen, Zoos) gelten die Bestimmungen des Betreibers.

Besonders gefährdete Personen

Als besonders gefährdet gelten Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können und Erkrankungen oder genetische Anomalien aufweisen, die in der bundesrätlichen Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im Anhang aufgeführt sind.

Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats

Im Bereich Arbeitssicherheit wird dafür auch das STOP-Prinzip verwendet.

Erläuterungen Schutzkonzepte für Betriebe

Weitere Massnahmen Bund

Die vom Bundesrat erlassenen Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie werden in Verordnungen erlassen. Diese werden regelmässig aktualisiert und sind deshalb direkt über die Webseite des BAG einzusehen.

Aktuelle Verordnungen BAG

Meldung von positiv Getesteten

Erkrankt eine Person (Personal oder Klienten) an Covid-19 (positiv getestet) ist die Abteilung SHW umgehend per E-Mail (corona.shw@ag.ch) zu informieren (auch an den Wochenenden und für Schulen, die sich am repetitiven Testen beteiligen). Die Abteilung SHW wird anschliessend ebenfalls das CONTI und den kantonsärztlichen Dienst informieren um die weitere Abwicklung zu beschleunigen.

Klassen- oder Schulschliessungen

Klassen- oder Schulschliessungen sowie allfällige Quarantäne und Isolation im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie dürfen nur von den kantonalen Gesundheitsbehörden (DGS bzw. CONTI) angeordnet werden.

Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) und das Departement BKS beobachten die aktuelle Situation sehr genau. Falls sich bezüglich der Coronavirus-Pandemie die Lage verändert oder sich neue Erkenntnisse ergeben, wird rasch gehandelt und informiert.

Schul- und Klassenlager

Der Regierungsrat folgt aufgrund der besorgniserregenden epidemiologischen Lage der Empfehlung des Bundesamts für Sport (BASPO) und des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bis auf weiteres keine Lager mit Kindern und Jugendlichen insbesondere in Unterkünften mit Mehrbettzimmern durchzuführen. Falls dennoch Lager stattfinden, haben sämtliche Teilnehmende von Lagern unmittelbar vor der Abreise ein gültiges Covid-19- Zertifikat oder ein aktuelles von einer Fachperson ausgestelltes negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorzuweisen.

BASPO: Rahmenbedingungen zur Durchführung Lager im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich (Januar 2022)

Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen sind unter Einhaltung der Bestimmungen des Bundesrats, der Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Covid-19-Verordnung des Aargauer Regierungsrats sowie sämtlicher allgemeinen Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (z.B. ÖV) möglich.

Häufige Fragen und Antworten

Schutzmassnahmen
Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung
Quarantäne
Testen
Personaleinsatz
Lernorganisation
Beurteilung, Promotion und Übertritte
Lohnfortzahlung
Klassen- und Schulanlässe

Schutzmassnahmen

Kann für die Unterrichtstätigkeit oder die Zusammenarbeit im Kollegium ein Zertifikat verlangt werden? (Stand: 13.09.2021)

Die Unterrichtstätigkeit in Schulgebäuden und die Zusammenarbeit im Kollegium sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Hingegen gelten für den Unterricht in öffentlichen Einrichtungen wie Hallenbädern, Museen, Zoos eine Zertifikatspflicht respektive die Bestimmungen des Betreibers.

Wie erfolgt der Schutz besonders gefährdeter Personen? (Stand: 28.06.2021)

Der Präsenzunterricht erfolgt unter dem Schutz besonders gefährdeter Personen. Als besonders gefährdet gelten Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können und Erkrankungen oder genetische Anomalien aufweisen, die in der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats im Anhang 7 aufgeführt sind.

Diesen Lehrpersonen ist ein Arbeitsplatz an der Schule, an dem im Kontakt mit anderen Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit eingehalten werden kann, zur Verfügung zu stellen oder die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen.

Da sich auch schwangere Frauen bei Bedarf gegen Covid-19 impfen lassen können, sollen sie nicht mehr generell als gefährdet gelten. Zu ergänzen ist, dass schwangere Frauen gestützt auf allgemeingültige arbeitsrechtliche Vorgaben einem besonderen Schutz unterstehen.

Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats (PDF, ab Seite 4)

Was gilt für Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen? (Stand: 27.05.2021)

Schülerinnen und Schüler mit einer Vorerkrankung besuchen den Unterricht regulär an ihrer Schule. Sie halten sich dabei wie bisher an die für sie gewohnten krankheitsbezogenen Schutzmassnahmen. Krankheitsbezogene Schutzmassnahmen bedeuten beispielsweise, dass Schülerinnen und Schüler mit Asthma weiterhin Allergene vermeiden und mittels Medikamenten die Entzündung hemmen. Oder für Schülerinnen und Schüler mit Diabetes bedeuten krankheitsbezogene Schutzmassnahmen, dass sie Traubenzucker mit sich tragen und im Schulzimmer allenfalls eine kleine Flasche Süssgetränk deponiert ist.

Wer trägt die Kosten für die Schutzmassnahmen an der Schule? (Stand: 02.09.2021)

Schutzeinrichtungen zur Verhinderung einer Übertragung des Coronavirus sind durch die Gemeinde zu beschaffen (vgl. § 53 Abs. 2 des Schulgesetzes). Dazu gehören zum Beispiel Desinfektionsmittel, Schutzscheiben oder behördlich vorgeschriebene Gesichtsmasken für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Schulpersonal.

Falls Schülerinnen und Schüler freiwillig eine Gesichtsmaske tragen wollen, beschaffen sie diese selbst.

Was gibt es bei der Handhabung der Gesichtsmaske zu beachten? (Stand: 28.06.2021)

Zur Qualität und korrekten Handhabung der Gesichtsmaske sind die Informationen des BAG zu beachten.

Wann gilt für Lehrpersonen eine Maskentragpflicht? (Stand: 10.01.2022)

Für alle erwachsenen Personen gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert und der Mindestabstand von 1,5 Metern gegenüber den Schülerinnen und Schülern jederzeit eingehalten werden kann.
  2. in den Aufenthaltsräumen während der Konsumation von Speisen oder Getränken, sofern die Personen an Tischen sitzen und die Mindestabstände jederzeit eingehalten werden.
  3. für Personen, die allein in einem geschlossenen Raum arbeiten.
  4. für Personen, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können. Das Attest muss der Schulleitung unaufgefordert zugestellt werden. Wenn sie zudem keinen Nachweis erbringen, dass sie über ein gültiges Covid-19-Impfzertifikat oder ein gültiges Covid-19-Genesungszertifikat verfügen, sind sie verpflichtet, sich wöchentlich mittels molekularbiologischer Analyse testen zu lassen (PCR-Test). Die Testkosten gehen dabei zulasten des Schulträgers.

Welche Verhaltensregel gelten für die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens? (Stand: 23.12.2021)

Die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens halten gegenüber erwachsenen Personen wann immer möglich den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.

Sie können freiwillig eine Gesichtsmaske tragen.

Wann gilt für Schülerinnen und Schüler der Primarschule sowie der Oberstufe keine Maskentragpflicht in den Schulgebäuden? (Stand: 02.12.2021)

Für die Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse der Primarschule gilt in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht.

Keine Maskentragpflicht gilt:

  1. in den Unterrichtsräumen in Situationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert.
  2. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Unterricht (bei Vorträgen, Referaten oder Präsentationen), wenn
  3. die übrigen Personen eine Maske tragen.
  4. im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule. Dabei ist Körperkontakt zu vermeiden und auf entsprechende Sportarten zu verzichten.
  5. für eine/n einzelne/n Schüler/in im Musik- und Instrumentalunterricht, wenn die übrigen Schülerinnen und Schüler eine Maske tragen. Zudem kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden, wenn grosse Räumlichkeiten das Einhalten der Abstandsvorgaben von mindestens 1,5 Metern ermöglichen oder wirksame Schutzvorrichtungen zwischen den Personen angebracht werden.
  6. in den Aufenthaltsräumen, sofern die Schülerinnen und Schüler Speisen oder Getränke konsumieren. Dabei sind die Mindestabstände, wenn möglich, einzuhalten.
  7. für Schülerinnen und Schüler, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie keine Gesichtsmaske tragen können. Das Attest muss der Lehrperson oder Schulleitung unaufgefordert zugestellt werden.
  8. in Sonderschulen, wenn die Schulleitung eine Schülerin oder einen Schüler von der Maskentragpflicht befreit.

Die Schülerinnen und Schüler können auf dem Schulareal freiwillig eine Gesichtsmaske tragen.

Wie sollen die geltenden Hygieneregeln umgesetzt werden? (Stand: 19.10.2020)

Alle Personen, die in einem Schulareal verkehren, sollen die geltenden Hygieneregeln des BAG einhalten und in der korrekten Durchführung geschult werden (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln). Dazu sollen an sensiblen Punkten (Schulhauseingang, Klassen- und Lehrerzimmer, Bibliothek oder ähnlichem) Möglichkeiten zur Handhygiene zur Verfügung stehen. Dabei ist vorwiegend auf die vorhandenen Waschbecken mit Flüssigseifespendern und Einmalhandtüchern abzustellen; wenn dies nicht möglich ist, auch auf Händedesinfektionsmittel. Schülerinnen und Schüler sollten nur in Ausnahmefällen Desinfektionsmittel benutzen.

Was ist hinsichtlich Reinigung und Lüftung zu beachten? (Stand: 16.11.2020)

Reinigung

Oberflächen, Schalter, Fenster- und Türfallen, Treppengeländer sowie WC-Infrastruktur und Waschbecken sollen in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Die Häufigkeit der Reinigung hängt von der Nutzung der Infrastruktur (Schulgrösse, Anzahl Personen etc.) ab.

Lüften

In allen Räumlichkeiten ist regelmässig und ausgiebig zu lüften.

BAG - Frische Luft für wache Köpfe: www.schulen-lueften.ch

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Gibt es Empfehlungen bezüglich CO2- Messgeräten und Luftfiltern in Schulzimmern? (Stand: 02.09.2021)

Einsatz von CO2-Messgeräten in Schulzimmern

Der Einsatz von CO2-Messgeräten in den Schulen bietet einen guten Indikator für die Qualität der Luft. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass jedes einzelne Schulzimmer mit fix installierten CO2-Messgeräten ausgestattet wird, da nach einem Einsatz über wenige Tage klar ist, wann zukünftig jeweils der richtige Zeitpunkt zum Lüften ist. Der Einsatz von CO2-Messgeräten liegt in der Verantwortung der Schulen vor Ort.

Einsatz von mobilen Luftfiltern in Schulzimmern

Beim Einsatz von Luftfiltern sind einige Punkte zu beachten: Zum einen ist die Anschaffung geeigneter Geräte (genügend Reinigungsleistung) sowie deren regelmässige Wartung (Austausch der Filter) mit ziemlich hohen Kosten verbunden, zum anderen verbessern sie die CO2- Situation nicht, das heisst, es muss trotzdem regelmässig gelüftet werden. Weiter sind auch Faktoren wie Energieverbrauch, Platzbedarf im Schulzimmer oder Lärmemissionen zu beachten. Auch der Einsatz mobiler Luftfilter liegt für die Volksschulen in der Verantwortung der Schulen vor Ort.

Wie sollen sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulareal verhalten? (Stand: 29.10.2021)

Die Schülerinnen und Schüler aller Stufen können sich weitgehend normal im Klassenverband, auf dem Schulareal und auf dem Schulweg verhalten und bewegen. Sie müssen jedoch die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. Gegenüber erwachsenen Personen haben sie wann immer möglich den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auf dem Schulareal ist auf das Teilen von Essen und Trinken zu verzichten.

Welche Schutzmassnahmen gelten für die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Verkehr und wer ist dafür verantwortlich? (Stand: 28.06.2021)

Wenn Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg öffentliche Verkehrsmittel nutzen, gelten die diesbezüglichen Schutzbestimmungen der Betreiber des öffentlichen Verkehrs. Seit dem 6. Juli 2020 gilt eine durchgehende Maskenpflicht in allen öffentlichen Transportmitteln. Personen ab 12 Jahren müssen in Zügen, Trams und Bussen wie auch in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen eine Maske tragen.

In offenen Fahrgastbereichen von Verkehrsmitteln (z. B. auf Schiffen und Sesselliften) und in Aussenbereichen von Bahnhöfen und Haltestellen wird auf eine Maskentragpflicht verzichtet.

Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Sollten in den öffentlichen Verkehrsmitteln besondere Schutzmassnahmen gelten, müssen die Eltern um deren Einhaltung besorgt sein (zum Beispiel Schutzmasken beschaffen).

Es gilt die Schulpflicht. Wenn Eltern die Kinder nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen wollen, müssen sie selber um eine Alternative besorgt sein. Wenn aufgrund der Distanz zumutbar, sollen die Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern dazu angehalten werden, zu Fuss oder mit dem Velo den Schulweg zu bewältigen.

Welchen Nachweis braucht es für eine Befreiung von der Maskentragpflicht? (Stand: 02.09.2021)

Für die Maskenbefreiung kann die Schulführung ein qualifiziertes ärztliches Attest verlangen. Dieses wird ausgestellt durch eine Ärztin, einen Arztes, eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten. Ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist. (Vgl. Medizinalberufegesetz vom 23. Juni 2006 oder Psychologieberufegesetz vom 18. März 2011)

Sach- und Rechtsatteste, wie sie im Internet zu finden sind, genügen nicht für eine Befreiung von der Maskenpflicht. Die darin enthaltenen juristischen Erwägungen halten einer vertieften rechtlichen Überprüfung nicht stand. Weder greift die vom Bund verordnete Maskentragpflicht in den Kernbereich unserer Grundrechte ein, noch verletzen die betreffenden Normen verfassungsrechtliche Regelungen. Vielmehr sieht die Bundesverfassung selber vor, dass unter bestimmten Voraussetzungen Einschränkungen der Grundrechte zulässig sind. Dies bestätigt auch ein aktuelles Gerichtsurteil des Zürcher Verwaltungsgerichts.

Ein solches "Sach- und Rechtsattest" legitimiert also nicht, sich von der Maskentragpflicht zu befreien. Demzufolge ist es weder zu akzeptieren, noch bei Vorlage gegenzuzeichnen.

Wie ist bei Widerstand gegen die Maskentragpflicht vorzugehen? (Stand: 23.12.2021)

Im Grundsatz gilt: Die Maskentragpflicht ist in den Schulen gemäss den geltenden bundesrechtlichen Regelungen und allfälliger kantonaler Weisung konsequent zu vollziehen. In Grenzfällen ist das Gespräch zu suchen, um das Verständnis für die Maskentragpflicht zu fördern, die Gründe des Widerstands zu klären und gemeinsame Wege im Umgang mit der Maskentragpflicht zu finden.

Gegenüber Lehrpersonen, die aus Prinzip das Maskentragen verweigern, kann die Anstellungsbehörde über die bestehenden arbeitsrechtlichen Massnahmen Sanktionen ergreifen, die im Extremfall in einer Personaltrennung münden. Solche Sanktionsmassnahmen sind sorgfältig anzugehen (rechtliches Gehör, angemessene Bedenkzeit, begründeter Entscheid mit Rechtsmittelbelehrung). Nicht zulässig ist das Verhängen von Bussen oder anderen strafrechtlichen Sanktionen; entsprechend sollten Vorfälle im Zusammenhang mit Verstössen gegen die Maskentragpflicht weder bei der Polizei noch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden.

Falls ein Schüler oder eine Schülerin das Maskentragen verweigert, sind gemeinsame Wege und Lösungen zu finden, in welchem Rahmen er oder sie unterrichtet werden kann, damit die Lehrpersonen und die Mitschülerinnen und Mitschüler vor einer Ansteckung geschützt bleiben.

Was gilt es bei der Beschulung von Schülerinnen oder Schülern mit einem qualifizierten ärztlichen Attest zur Maskenbefreiung zu beachten? (Stand: 10.12.2021)

Die Schule hat in dieser Situation einerseits das Bildungsrecht dieser Schülerinnen oder Schülern, andererseits den Schutz der Lehrpersonen und der Mitschülerinnen und Mitschüler vor einer Ansteckung zu gewährleisten. Die Schule respektive die Lehrpersonen sind verantwortlich für die Lernorganisation. Sie treffen geeignete organisatorische und verhältnismässige Massnahmen wie beispielsweise:

Unterricht am Einzelpult, Abstand einhalten zu den anderen Mitschülerinnen und Mitschülern respektive den Schulbänken, Trennvorrichtungen einsetzen, versetzte Pausenzeiten festlegen, Anpassung der Unterrichtsform wie beispielsweise Inputs im Plenum, Einzelarbeiten in einem Gruppenraum und ähnliches.

Wie ist mit Anfragen bezüglich der Haftung bei der Umsetzung von national oder kantonal angeordneten Coronamassnahmen umzugehen? (Stand: 17.01.2022)

Zurzeit erhalten Schulleitungen und Lehrpersonen Schreiben von Eltern, in denen Lehrpersonen / Schulen mit Haftungskonsequenzen bei der Durchsetzung von national oder kantonal angeordneten Corona-Schutzmassnahmen gedroht wird, insbesondere im Zusammenhang mit der Maskentragpflicht von Schülerinnen und Schülern. Solche Haftungsvorhalte sind aus rechtlicher Sicht völlig haltlos. Sie finden im untenstehenden PDF-Dokument die Erläuterungen des Rechtsdiensts BKS zu dieser Thematik.

Haftungsvorhalte Coronamassnahmen - Ablehnung und Empfehlung BKS (13.01.2022) (PDF, 2 Seiten, 75 KB)

Welche Hygienemassnahmen gelten für schulergänzende Betreuungsangebote? (Stand: 23.12.2021)

Wenn sich die schulergänzenden Betreuungsangebote auf dem Schulareal befinden oder nur von Schülerinnen und Schülern der Volksschule benutzt werden, gelten die gleichen Schutzmassnahmen wie im Schulbetrieb. Dazu gehört auch die Maskentragpflicht ab der 1. Primarklasse.

Für die Mahlzeitenausgabe an Schülerinnen und Schüler sollten zusätzlich zu den Schutzmassnahmen in der Schule besondere Hygienemassnahmen eingehalten werden:

  • Keine Essensselbstbedienung, ebenfalls keine eigene Besteckbedienung
  • Möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebende Essen (zum Beispiel Plexiglasscheiben).
  • Das bedienende Personal trägt eine Gesichtsmaske.
  • Das Konsumieren von Speisen oder Getränken erfolgt sitzend. Die Mindestabstände sind wenn möglich einzuhalten.

Falls diese Massnahmen nicht umsetzbar sind, sollte in Erwägung gezogen werden, dass die Kinder für einen gewissen Zeitraum Selbstverpflegung von zu Hause mitbringen.

Krankheitsfall / Verdacht auf Erkrankung

Welche Erkältungs- oder Krankheitssymptome weisen auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus hin und was ist bei einem Verdacht auf Ansteckung zu tun? (11.11.2021)

Eine Übersicht über die typischen Krankheitssymptome von Covid-19 findet sich auf der Webseite des BAG.

Weitere Informationen zum Vorgehen bei Erkältungs- und Krankheitssymptomen sind in den folgenden beiden Merkblättern zu finden. Das Vorgehen bei Personen mit Krankheitssymptomen ist abhängig von ihrem Alter:

Was ist zu tun, wenn eine Person (Schüler, Schülerin, Schulpersonal) an Covid-19 erkrankt? (29.10.2021)

Die erkrankte Person begibt sich in Isolation und wird durch das Contact Tracing Center kontaktiert. Es werden die weiteren Kontaktpersonen bestimmt und wenn angezeigt eine Quarantäne angeordnet.

www.ag.ch/conti

Meldepflicht Regelschule

Erkrankte Personen (Schüler/-innen, Lehrpersonen, Schulpersonal) sind neu direkt via Webformular dem "Team Testen" (nicht mehr der Schulaufsicht) zu melden. Bitte melden Sie Vorname / Name; Geburtsdatum; Adresse / Wohnort / Kanton; Schule / Schulhaus; Stufe / Klasse; letzter Unterrichts- oder Arbeitstag; Koordinaten Schulleitung inkl. mobile-Nummer; Bemerkung, falls bereits mehrere Fälle in gleicher Klasse und allfälliger Ansteckungsort.

Diese Meldepflicht gilt auch für Schulen, die am repetitiven Testen teilnehmen.

Textbausteine Elterninformation Covid-19 positiv getestet Lehrperson (aktualisiert am 11.01.2022) (DOCX, 1 Seite, 16 KB)

Textbausteine Elterninformation Covid-19 positiv getestet Schüler/-in (aktualisiert am 11.01.2022) (DOCX, 1 Seite, 18 KB)

Schulorganisatorische Massnahmen, wie beispielsweise die Sistierung des Präsenzunterrichts bis zum Vorliegen eines Entscheids des Teams Testen sind zwingend mit der Abteilung Volksschule, Sektion Schulaufsicht, zu besprechen (sa.volksschule@ag.ch).

Meldepflicht Sonderschule

Erkrankt eine Person (Personal oder Klienten) an Covid-19 (positiv getestet) ist die Abteilung SHW umgehend per E-Mail (corona.shw@ag.ch) zu informieren (auch an den Wochenenden).

Quarantäne

In welchen Fällen wird eine Klassenquarantäne angeordnet? (Stand: 20.01.2022)

An den Volksschulen wird grundsätzlich Präsenzunterricht erteilt. Die Schulen werden nicht generell geschlossen.

Die kantonalen Gesundheitsbehörden verfügen ab dem dritten Fall in einer Klasse innerhalb von fünf Tagen eine 5-tägige Klassenquarantäne. Diese wird nur ausgesprochen, wenn sie aufgrund des Datums der relevanten Ansteckungen (letzter Schultag der infizierten Personen) mindestens zwei ganze Schultage dauert. Kürzere Quarantänen werden nicht mehr umgesetzt. Der Präsenzunterricht wird während der Dauer der Klassenquarantäne ausgesetzt. Von der Quarantäne grundsätzlich befreit sind Personen, die ihre letzte Impfdosis vor weniger als vier Monaten erhalten haben oder vor weniger als vier Monaten genesen sind. Auch für sie findet kein Unterricht vor Ort statt.

Die Anordnung von Klassenquarantänen erfolgt durch das "Team Testen" des CONTI (Kantonsärztlicher Dienst).

Bei jedem Infektionsausbruch innerhalb einer Schule wird eine Einzelfallbeurteilung durch das Team Testen (Kantonsärztlicher Dienst) durchgeführt und allfällige individuelle oder besondere Situationen berücksichtigt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen. Es werden die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) umgesetzt.

Welche Personen müssen wann in Quarantäne? (Stand: 13.01.2022)

Kontaktquarantäne

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die mit einer am Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt standen, müssen in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst für fünf Tage in Quarantäne. Von der Kontaktquarantäne sind ausgenommen:

  • Personen, die innerhalb der letzten vier Monate vollständig geimpft wurden
  • Personen, die sich in den letzten vier Monaten von einer bereits erfolgten Ansteckung erholt haben.
  • Personen, die einen positiven Antikörpertest (Gültigkeit 90 Tage) vorweisen können.

Weitere Informationen des BAG zur Kontaktquarantäne

Reisequarantäne

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Abhängig von der Art der Reise kann es sein, dass die Person ein Einreiseformular ausfüllen, einen negativen Test oder ein Covid-19-Zertifikat vorweisen und/oder in Quarantäne gehen müssen. Die Vorgaben des Kantons Aargau bzw. des BAG sind einzuhalten.

Informationen des Kantons Aargau für Reisende

Weitere Informationen des BAG zur Reisequarantäne

Testen

Was ist bei einem positiven Selbsttest zu tun? (Stand: 29.10.2021)

Das positive Resultat des Selbsttests löst zuerst nur den Verdacht aus, dass sich die Person mit dem Coronavirus infiziert hat.

Es gilt Folgendes zu beachten: Das Testergebnis ist unmittelbar mit einem PCR-Test zu bestätigen. Dies ist möglich bei einem Arzt, einer Ärztin, in einem Testzentrum, im Spital oder in einer Apotheke. Bis das Testergebnis vorliegt, begibt sich die Person in Quarantäne.

Sofern das Ergebnis des PCR-Tests positiv ausfällt, gilt es, die Anweisungen des BAG zur Isolation zu beachten. Erst in diesem Fall ist die Schulleitung zu informieren.

Anweisungen des BAG zur Isolation

Personaleinsatz

Wer übernimmt die Testkosten für Lehrpersonen zur Erlangung eines Covid-Zertifikats? (Stand: 13.09.2021)

Die Gemeinde trägt die Kosten, wenn das Zertifikat für eine Tätigkeit im Rahmen des Berufsauftrags benötigt wird.

Können Stellvertretungen für Lehrpersonen in Quarantäne eingesetzt werden? (Stand: 05.11.2020)

Ja. Im Falle einer vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne kann die Schule eine Stellvertretung gemäss § 32 des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP) (SAR 411.210) einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Quarantäne behördlich angeordnet ist oder ob sie aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko erfolgt.

Für die Kostenübernahme durch den Kanton braucht es eine schriftliche Verfügung des CONTI. Wenn die Anordnungen zur Quarantäne nicht unmittelbar schriftlich vorliegen, so können Schulen ab dem zweiten Tag der nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung einsetzen, auch wenn die Verfügung des CONTI noch nicht vorliegt. Die Verfügung ist via ALSA nachzureichen.

Ab wann kann bei einer nicht planbaren Absenz eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden? (Stand: 15.01.2021)

Bei nicht planbaren Absenzen darf ab dem zweiten Tag nach der Meldung der Absenzenursache (Krankheit, Unfall, Geburt eigener Kinder etc., Tod oder anderes wie Quarantäne) eine bezahlte Stellvertretung eingesetzt werden.

Erhalten Lehrpersonen bezahlten Kurzurlaub bei der Pflege eigener Kinder (Krankheit)? (Stand: 10.12.2021)

Gemäss § 41 Abs. 1 lit. k der Verordnung über die Anstellung und Löhne der Lehrpersonen (VALL, SAR 411.211) erhalten Lehrpersonen für die Pflege bei Krankheit eigner Kinder einen bezahlten Kurzurlaub von bis zu 2 Tagen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann in Einzelfällen eine Erwerbsausfallentschädigung (EO) bezogen werden. Eltern haben Anspruch auf die Corona-Erwerbsausfallentschädigung, wenn sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung ihrer Kinder nicht mehr gewährleistet ist.

Voraussetzung für den Anspruch ist:

  • Eine behördlich angeordnete vorübergehende Betriebsschliessung der Schule oder des Kindergartens oder der Sondereinrichtung oder
  • Die Fremdbetreuung durch eine Privatperson entfällt, weil sie aufgrund einer Quarantäne die Betreuung des Kindes nicht wahrnehmen kann.

Wenn der Arbeitgeber während der Kinderbetreuung die Lohnfortzahlung vornimmt, kann er die Corona-Erwerbsausfallentschädigung für Ihre Mitarbeiterin oder Ihren Mitarbeiter anmelden. Die Entschädigung wird direkt dem Arbeitgeber ausbezahlt.

Weitere Informationen finden sich unter:

Informationen für Arbeitgebende | SVA Aargau (sva-ag.ch)

Können Studierende der Pädagogischen Hochschule der FHNW als Stellvertretungen eingesetzt werden? (Stand: 15.10.2020)

Ja. Aufgrund der ausserordentlichen Situation der Corona-Pandemie stehen seit März 2020 auch Studierende der PH FHNW für kurzfristige Stellvertretungseinsätze zur Verfügung. Die Studierenden wurden von der Hochschulleitung über ihre Möglichkeiten, eine Stellvertretung an der Volksschule zu übernehmen, informiert. Interessierte Studierende informieren sich auf dem Stellenportal über ihre Einsatzmöglichkeiten.

Stellenportal Schulen Aargau

Spontanbewerbungen (Initiativbewerbungen) möglich

Sie können auch eine Spontanbewerbung auf dem Stellenportal aufschalten. Unter dem Menüpunkt "Die letzten Initiativbewerbungen" sind für die Schulen dadurch auch Personen ersichtlich, die für eine Stellvertretung zur Verfügung stehen.

Was ist bei Abwesenheitsmeldungen im Zusammenhang mit Lehrpersonen, für die eine Stellvertretung beantragt wird, in ALSA zu beachten? (Stand: 09.07.2020)

Für die Abwesenheitsmeldung ist die spezifische Abwesenheitsart "Abwesenheit COVID-19" zu verwenden. Der Abwesenheitsmeldung ist das notwendige Arztzeugnis (im Krankheitsfall) oder die schriftliche Bestätigung des Kantonsärztlichen Diensts (im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne) anzufügen.

Wie ist mit Personen zu verfahren, die Angst vor einer Ansteckung geltend machen? (Stand: 28.06.2021)

Alle Personen sind verpflichtet, regulär zur Arbeit zu erscheinen. Ausnahmen:

    • Personen, die durch eine Erkrankung arbeitsunfähig sind
    • Personen, die sich in Quarantäne befinden
    • Besonders gefährdete Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können und eine ärztlich attestierte Krankheit gemäss Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats aufweisen und deren Schutz am Arbeitsplatz nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
      Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats (PDF, ab Seite 4)

Können bei grösseren Personalausfällen Überstunden angeordnet werden? (Stand: 12.03.2020)

Lehrpersonen können auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und über die Jahresarbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es die Aufgabe erfordert und soweit es im Hinblick auf Gesundheit und familienrechtliche Verpflichtungen zumutbar ist.

Finden die Praktika von Studierenden der PH FHNW weiterhin in der Schule statt? (Stand: 02.09.2021)

Solange Schule in Präsenz stattfindet, finden auch die Praktika von Studierenden der PH FHNW in den Schulen statt. Dies bedeutet: Die Praktikumsbesuche und Praktikumsgespräche werden nach wie vor im Präsenzmodus in den Schulen durchgeführt. Diese werden nur durch sinnvolle (Online-)Alternativen ersetzt, wenn Schutzkonzepte der Schulen die Besuche nicht zulassen, Reflexionsseminarleitende zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gemäss der aktuellen Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats gehören oder andere wichtige Gründe von den Mitarbeitenden geltend gemacht werden können.

Lernorganisation

Wie organisiert die Schule das Lernen der Schülerinnen und Schüler, wenn die Klasse in Quarantäne ist? (14.01.2021)

Falls eine Klasse angeordnet für längstens fünf Tage in Quarantäne geht, so können die Unterrichtsinhalte des Lehrplans kaum in gewohntem Umfang bearbeitet werden. Die Schule bietet in diesem Fall Lern- und Arbeitsmaterialien zum Üben und Festigen von bereits bekanntem Schulstoff an. Je nach Schulstufe und je nach den lokalen Begebenheiten kann auch ein Unterricht auf Distanz angeboten werden. Die Begleitung und Unterstützung wird durch die Lehrperson geregelt.

Falls Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren im Rahmen des obligatorischen Unterrichts zum Beispiel für den Besuch einer öffentlichen Einrichtung einen gültigen Covid-19-Testnachweis (bspw. 2G+ im Hallenbad) benötigen: Wer bezahlt mögliche Testkosten? (Stand: 23.12.2021)

Wenn die Bestimmungen des Betreibers einen Testnachweis vorsehen, sind die Testkosten durch die Gemeinde zu tragen.

Was gilt für den Schwimmunterricht im Hallenbad? (Stand: 23.12.2021)

Es gelten die Bestimmungen des Betreibers. In allen Fällen gilt die 2G-Zertifikatspflicht für alle Personen über 16 Jahre. Optional kann der Betreiber eine 2G+-Regelung festlegen. Allfällige Testkosten sind durch die Gemeinde zu tragen.

Darf im Unterricht gesungen werden? (Stand: 23.12.2021)

Beim Singen ist die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus besonders hoch.

Ab der 1. Klasse der Primarschule und in der Oberstufe gilt eine generelle Maskentragpflicht, auch während des Unterrichts. Singen im Unterricht (Schulzimmer), auch kurzzeitig, ist deshalb nur mit Gesichtsmaske erlaubt.

Darf in der Oberstufe das Wahlfach Chor durchgeführt werden? (Stand: 23.12.2021)

Ja, wobei folgende Punkte zu beachten sind:

  • Beim Singen ist die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus besonders hoch.
  • Im Wahlfach Chor findet in der Regel eine Durchmischung von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen statt. Deshalb sind die Hygiene- und Verhaltensregeln besonders zu beachten. Es gilt eine generelle Maskentragpflicht, auch während des Unterrichts. Singen im Chor ist deshalb nur mit Gesichtsmaske erlaubt.

Sind Singen und Chorauftritte vor Publikum erlaubt? (Stand: 02.09.2021)

Ja, dabei sind die Vorgaben für Klassen- und Schulveranstaltungen zu beachten. (Siehe FAQ zu Klassen- und Schulveranstaltungen)

Wo erhalte ich Unterstützung, wenn aufgrund von Quarantäne-Fällen temporär auf Distanz unterrichtet werden muss? (Stand: 04.11.2020)

Bei einzelnen Klassen oder Schulen kann es zu Situationen kommen, bei denen für eine begrenzte Zeit Unterricht im Distanz-Modus erforderlich ist, beispielsweise aufgrund von Quarantänefällen. Die Pädagogische Hochschule FHNW unterstützt hier mit entsprechenden Angeboten.

Zu den Spezialangeboten der Pädagogischen Hochschule FHNW

Können die Lektionen der Schulzahnprophylaxe stattfinden? (Stand: 29.10.2021)

Ja, die Lektionen der Schulzahnprophylaxe können stattfinden. Die Empfehlungen des Aargauer Kantonszahnarztes sind unter www.schulzahnprophylaxe.ch und im Schulportal unter Schulzahnpflege abrufbar. Die Schulen und die Fachkräfte der Schulzahnpflege werden gebeten, bei der Umsetzung der Lektionen die Gegebenheiten an der Schule zu berücksichtigen.

Dürfen die Schulen klassenübergreifende Aktivitäten durchführen? (Stand: 10.01.2022)

Ja, die Schulen müssen dabei beachten, dass eine klassenübergreifende Durchmischung von Schülerinnen und Schülern ein erhöhtes Risiko bezüglich der Weitergabe des Virus bedeutet.

Beurteilung, Promotion, Übertritte

Wie erfolgt die Förderung und Beurteilung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden? (Stand: 09.07.2020)

Bei Schülerinnen und Schülern, die sich in einer zehntägigen angeordneten Quarantäne befinden, ist jeweils zwischen der Schule und der Schülerin / dem Schüler beziehungsweise den Eltern zu vereinbaren, wie und in welchem Umfang die Lernziele durch die Schülerin / den Schüler bearbeitet werden und wie die Begleitung und Unterstützung durch die Lehrperson erfolgt (analog Krankheitsfall). Für diese Schülerinnen und Schüler gelten betreffend Beurteilung und Promotion wie auch betreffend Lehrplanziele die folgenden Regelungen:

  • Beim Lernen in Quarantäne können die Unterrichtsinhalte des Lehrplans kaum im gewohnten Umfang bearbeitet werden. Im Zentrum sollen die Bildungsziele und Inhalte der Kernfächer Deutsch, Mathematik und Realien sowie zusätzlich der Fremdsprachen stehen. Ergänzend sollen daneben individuell und der Situation angepasst auch Inhalte der Fächer Musik, Gestalten, Hauswirtschaft, Bewegung und Sport sowie fachübergreifende Themen in das Lernprogramm einfliessen.
  • Beim Lernen in Quarantäne ist auf promotionswirksame Leistungsbeurteilungen zu verzichten.

Lohnfortzahlung

Erhalten Lehrpersonen Lohn, wenn sie in Quarantäne sind? (Stand: 09.07.2020)

Behördlich angeordnete Quarantäne

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne – die Lehrperson hat sich über längere Zeit, ohne genügend Abstand und unwissentlich in der Nähe einer infizierten Person befunden – wird die betroffene Lehrperson vom Kantonsärztlichen Dienst (CONTI) in Quarantäne geschickt. Die Lehrperson informiert die Schulleitung und steht, solange sie gesund ist, für Aufträge der Schulleitung, die von zu Hause aus erledigt werden können, zur Verfügung. Die Lohnfortzahlung bleibt bestehen, da es sich um eine durch die Behörden angeordnete Abwesenheit handelt. Die behördlich angeordnete Quarantäne wird vom Kantonsärztlichen Dienst schriftlich bestätigt.

Selbstverschuldete Quarantäne

Im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne – die Lehrperson ist trotz Warnung des Bundesrats in ein Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko gereist und musste sich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben – muss die Lehrperson unbezahlten Urlaub beziehen, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leistet sie keine Arbeit und erhält auch keinen Lohn.

Informationen für Reisende - Kanton Aargau (ag.ch)

Was gilt bei der Einreise in die Schweiz? (Stand: 23.12.2021)

Aktuell gibt es keine Quarantänepflicht für Einreisende in die Schweiz. Weitere Informationen sind zu finden auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

Die Lehrperson befindet sich zuhause in Isolation oder Quarantäne. Ist sie somit arbeitsunfähig? (Stand: 10.01.2022)

Eine Lehrperson in Quarantäne ist nicht erkrankt und kann somit für Aufträge der Schulleitung, die zu Hause erledigt werden können, oder für Fernunterricht, beispielsweise via MS Teams, eingesetzt werden.

Bei einer Lehrperson, welche sich aufgrund einer Infektion mit Covid-19 in Isolation befindet, gilt es zu unterscheiden:

  • Kann die Lehrperson aufgrund ihrer Symptome nicht vollumfänglich arbeiten, gilt sie als arbeitsunfähig oder zumindest teilweise arbeitsunfähig.
  • Befindet sich eine Lehrperson in Isolation ohne nennenswerte Symptome (die Lehrperson fühlt sich gesund und möchte arbeiten), kann sie analog der Lehrperson in Quarantäne eingesetzt werden.

In beiden Fällen ist die Lohnfortzahlung gewährleistet.

Lehrpersonen, die aufgrund einer Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland in Quarantäne müssen, beziehen unbezahlten Urlaub, falls die Quarantäne in die Unterrichtszeit fällt. In dieser Zeit leisten sie keine Arbeit, erhalten gleichzeitig aber auch keinen Lohn.

Haben Lehrpersonen einen Lohnanspruch, wenn sie nach ihren Ferien nicht zurück in die Schweiz reisen beziehungsweise den Arbeitsort nicht erreichen können? (Stand: 04.07.2020)

Der Arbeitgeber ist nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren oder eine Rückreise verunmöglicht ist.

Haben Lehrpersonen Anspruch auf Lohn, wenn auf Grund einer Massnahme (gestützt auf das Epidemiengesetz) eine Schule geschlossen werden muss? (Stand: 19.03.2020)

Die Lohnfortzahlung bleibt in diesem Fall unverändert bestehen.

Die Lehrperson kann auf Grund ihrer Treuepflicht unter Umständen dazu verpflichtet werden, die "verpassten" Arbeitszeiten nachzuholen. Wenn immer möglich ist die Arbeitsleistung zu erbringen (zum Beispiel durch Aufbereiten von Unterrichtsmaterialien/Aufgabenstellungen oder Aufträge durch die Schulleitung).

Klassen- und Schulanlässe

Können Elterngespräche und Elternabende stattfinden? (Stand: 20.12.2021)

Ja, die Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden ist möglich und ist von der Zertifikatspflicht ausgenommen.

Bei Elterngesprächen gilt die generelle Maskentragpflicht.

Für Elternabende gilt eine maximale Teilnehmendenzahl von 50 Personen. Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln besetzt, es gilt eine Maskentragpflicht, nach Möglichkeit die Einhaltung des erforderlichen Abstands und es dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden. Die Schule muss für die Veranstaltung ein Schutzkonzept erstellen, welches auch die Erhebung der Kontaktdaten der anwesenden Personen vorsieht. Von der Maskentragpflicht ausgenommen sind auftretende Personen, namentlich Rednerinnen und Redner.

Für die Berechnung der Teilnehmendenzahl werden anwesende Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal mitgezählt.

Sind Schulanlässe mit Erwachsenen erlaubt? (Stand: 23.12.2021)

Ja. Öffentliche Schulanlässe und Veranstaltungen sind möglich.

Für Veranstaltungen in Innenräumen gilt gemäss Bundesbeschluss für alle Personen ab 16 Jahren eine 2G-Zertifikatspflicht mit Maskentragpflicht. An Aargauer Schulen gilt zudem eine Maskentragpflicht ab der 1. Klasse der Primarschule.

Speisen und Getränke dürfen an Veranstaltungen sowohl in Innenräumen als auch im Aussenbereich beziehungsweise im Freien nur sitzend konsumiert werden.

Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 300 Teilnehmenden gilt eine 3G-Zertifikatspflicht und zusätzlich ein Tanzverbot für Besucherinnen und Besucher. Bei Grossveranstaltungen ab 1000 Personen gilt zusätzlich eine allgemeine Maskentragpflicht für alle Personen ab 12 Jahren. Für Personen mit einer Mitwirkungspflicht bei der Veranstaltung werden allfällige Testkosten von der Schule übernommen.

Die Schule ist für die Kontrolle der Zertifikate zuständig.

Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen müssen im Voraus mittels Meldeformular dem Covid-19-Programm gemeldet werden. Veranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen (Grossveranstaltungen) bedürfen zudem einer kantonalen Bewilligung.

Es wird empfohlen, weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln des BAGs einzuhalten.

Können Besuchstage stattfinden? (Stand: 10.12.2021)

Ja. Die Eltern haben gesetzlich vorgeschrieben das Recht, den Unterricht ihrer Kinder zu besuchen. Deshalb kann für Besuchstage keine Zertifikatspflicht festgelegt werden. Es gilt eine allgemeine Maskentragpflicht und in Räumen eine maximale Teilnehmendenzahl von 50 Personen. Die Räume dürfen höchstens zu zwei Dritteln ausgelastet werden und nach Möglichkeit sind die Abstandsregeln einzuhalten. Speisen und Getränke dürfen keine angeboten werden. Es wird empfohlen, auf Anlässe mit grösseren Menschenansammlungen in Innenräumen und einer wechselnden Durchmischung zu verzichten.

Welche Regelungen gelten für Schulanlässe mit Verpflegung (Behördenessen, Elternkaffee etc.)? (Stand 23.12.2021)

Veranstaltungen mit Verpflegung können durchgeführt werden, unterliegen aber der 2G-Zertifikatspflicht für alle Teilnehmenden ab 16 Jahren. Speisen und Getränke dürfen sowohl in Innenräumen als auch in Aussenbereichen nur sitzend konsumiert werden.

Der Veranstalter hat mittels Schutzkonzept und der Sicherstellung der Umsetzung der Hygiene- und Verhaltensregelungen mögliche Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern.

Dürfen eintägige Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen stattfinden? (Stand: 13.09.2021)

Ja, eintägige Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen sind möglich unter Einhaltung sämtlicher geltenden Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (zum Beispiel ÖV).

Sind Besuche von Museen und kulturelle Aktivitäten für die Schulen möglich? (Stand: 23.12.2021)

Ja. Für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen (beispielsweise Theater, Museen, Zoos) gelten allerdings die Bestimmungen des Betreibers sowie in Innenräumen eine Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 1. Primarschulklasse.

Dürfen mehrtägige Schulreisen sowie Schul- und Klassenlager stattfinden? (Stand: 10.01.2022)

Der Regierungsrat folgt aufgrund der besorgniserregenden epidemiologischen Lage der Empfehlung des Bundesamts für Sport (BASPO) und des Bundesamts für Gesundheit (BAG), bis auf weiteres keine Lager mit Kindern und Jugendlichen insbesondere in Unterkünften mit Mehrbettzimmern durchzuführen. Falls dennoch Lager stattfinden, haben sämtliche Teilnehmende von Lagern unmittelbar vor der Abreise ein gültiges Covid-19- Zertifikat oder ein aktuelles von einer Fachperson ausgestelltes negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorzuweisen.

Ausserdem sind für die Durchführung mehrtägiger Schulreisen sowie Schul- und Klassenlager die Bestimmungen des Bundesrats, die Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Covid-19-Verordnung des Aargauer Regierungsrats sowie sämtlicher allgemeinen Schutzmassnahmen und Schutzkonzepte (z.B. Weisungen und Regelungen im Aufenthaltskanton, ÖV, Lagerhäuser) einzuhalten. Es ist ein Schutzkonzept zu erstellen und umzusetzen. Kann kein Covid-Zertifikat oder kein negativer Test erbracht werden, bleiben die betreffenden Personen dem Lager fern. Schülerinnen und Schüler erhalten ein Unterrichtsangebot an der Schule vor Ort.

Testdurchführung

Für die Durchführung von Tests vor und während Klassenlagern müssen sich die Organisatoren direkt an anerkannte Testanbieter (Arzt, Apotheker, Spitäler, Testzentren, usw.) wenden, um die Möglichkeiten sowie die Kostenfolgen zu klären. Mögliche Varianten sind, dass im Testzentrum Zeitfenster für die Schüler/innen reserviert werden oder ein Testanbieter die Tests an der Schule durchführt. Dem Testanbieter wird der Aufwand durch Bund/Kanton pauschal vergütet. Diese Pauschale ist nicht in jedem Fall kostendeckend.

Können Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen stattfinden? (Stand: 23.12.2021)

Konferenzen, Besprechungen und schulinterne Weiterbildungen sollen nach Möglichkeit virtuell durchgeführt werden. Ist eine Besprechung vor Ort angezeigt (beispielsweise Elterngespräche, Personalgespräche oder Fachgruppensitzungen), sind sämtliche geltenden Schutzmassnahmen wie Abstand, Hygiene, Gruppengrössen und Maskentragpflicht einzuhalten.

Für schulinterne Weiterbildungen, die nicht virtuelle durchgeführt werden können, gilt keine Zertifikatspflicht. Sie sind weiterhin nach den Schutzkonzepten vor Ort möglich.

Auskünfte zur Durchführung von schulinternen Weiterbildungen erteilt:

Armin Schmucki, Co-Leiter Ressort Schulinterne Weiterbildung und Beratung, PH FHNW (E-Mail: armin.schmucki@fhnw.ch / Tel.: 056 202 81 28)

Dieser Inhalt richtet sich an

Schulleitung, Schuladministration,