Häufige Fragen

Hier sind Antworten auf häufig gestellte Fragen in Zusammenhang mit der Einführung des neuen Aargauer Lehrplans zu finden.

Kompetenzorientierung, Aufbau

Definiert der Lehrplan verbindlich zu erreichende Kompetenzen?

Der neue Lehrplan definiert pro Kompetenz sogenannte Grundansprüche. Grundansprüche entsprechen diejenigen Kompetenzstufen, welche die Schülerinnen und Schüler spätestens bis Ende der 2. Klasse, der 6. Klasse der Primarschule sowie der 3. Klasse der Oberstufe erreichen sollen.

Die Grundansprüche in Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften orientieren sich an den nationalen Bildungsstandards der EDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren).

Müssen alle Schülerinnen und Schüler die Grundansprüche des Lehrplans erreichen?

Grundsätzlich gelten die Grundansprüche für alle Schülerinnen und Schüler. Es wird erwartet, dass sie von einem Teil der Schülerinnen und Schüler übertroffen werden. Einzelne Schülerinnen und Schüler werden die Grundansprüche nicht ohne gezielte Fördermassnahmen erreichen.

Wie bisher können die Lernziele der Schülerinnen und Schüler im Einzelfall angepasst werden.

Müssen die Schülerinnen und Schüler an allen Kompetenzstufen arbeiten?

Alle Kompetenzen in einem Zyklus gehören zum Auftrag dieses Zyklus. Es muss an allen Kompetenzstufen eines Zyklus verbindlich gearbeitet werden.

Die Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit erhalten, an den Kompetenzstufen, die über die Grundansprüche hinaus zum Auftrag des Zyklus gehören, zu arbeiten.

Gibt es Jahrgangsziele im neuen Lehrplan?

Nein. Der neue Lehrplan definiert pro Kompetenz Grundansprüche. Orientierungspunkte legen fest, welche Kompetenzstufen bis zur Mitte 2. Zyklus (Ende der 4. Klasse) und bis zur Mitte 3. Zyklus (Mitte der 8. Klasse) verbindlich bearbeitet werden müssen. Grundansprüche und Orientierungspunkte dienen damit der Lehrperson und den Lehrmittelautorinnen und -autoren als Planungs- und Orientierungshilfe.

Welche Kompetenzen bringen die Primarschülerinnen und -schüler beim Übertritt in die Oberstufe mit?

Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule haben beim Eintritt in die Oberstufe in allen Fächern die definierten Grundansprüche zu erreichen. An diese knüpfen die Kompetenzstufen der Oberstufe an

Sind die Lehrpläne der Sekundarstufe II auf den neuen Lehrplan abgestimmt?

Ja. Bei der Erarbeitung des Lehrplans 21 wurde die Sekundarstufe II miteinbezogen. Der Unterricht der Sekundarstufe II schliesst an die Kompetenzstufen des 3. Zyklus an. Lehrpersonen, die an Mittel- und Berufsmittelschulen unterrichten, können an die Kompetenzstufen anschliessen, die als Auftrag des 3. Zyklus bezeichnet sind.

Was ist spezifisch aargauisch am neuen Lehrplan?

Zusammen mit Interessen- und Anspruchsgruppen wurden neben der Stundentafel auch aargauspezifische Inhalte in den Lehrplan eingearbeitet.

  • Mit der Einführung des neuen Lehrplans wird die Deutschschweizer Basisschrift im Lehrplan aufgeführt und als verbindlich deklariert.
  • Die Unterrichtssprache im Kindergarten bleibt weiterhin Mundart.
  • Eine zusätzliche Lektion für 'Politische Bildung' in der 3. Oberstufe.
  • Schülerinnen und Schüler können aus einem Angebot von Wahl- und Wahlpflichtfächern wählen.
  • Die Fächer 'Projekte und Recherchen' und 'Geometrisch-technisches Zeichnen' werden weiterhin als Wahlpflicht- resp. Wahlfach angeboten.
  • Chor, Instrumentalunterricht und Musikgrundschule sind im Aargau bewährte Elemente der musikalischen Bildung und werden beibehalten.

Unterricht

Gibt es einen Kindergartenlehrplan?

Ja. Der Lehrplan ab dem Kindergarten bietet neun entwicklungsorientierte Zugänge an, die in den Fokus des Unterrichts gestellt werden: Körper, Gesundheit, Motorik; Wahrnehmung; Zeitliche Orientierung; Räumliche Orientierung; Zusammenhänge und Gesetzmässigkeiten; Fantasie und Kreativität; Lernen und Reflexion; Sprache und Kommunikation; Eigenständigkeit und soziales Handeln. Sie berücksichtigen die individuellen Voraussetzungen der Kinder und entsprechen der Art, wie Kinder in diesem Alter lernen. Im Laufe des Kindergartenalters lassen sich Kinder auf ein schulisch ausgerichtetes Lernen ein und erwerben die Grundlagen der Kulturtechniken. Der entwicklungsorientierte Zugang mündet nahtlos in den fächerorientierten Lehrplan der Primarschule.

Ist das Führen mehrklassiger Abteilungen an der Primarschule nach wie vor möglich?

Ja. Der neue Lehrplan bietet eine gute Voraussetzung für das Lernen unterschiedlicher Altersgruppen. Der kompetenzorientiere Lehrplan macht sowohl den fachdidaktischen Aufbau als auch den Aufbau der Kompetenzen über die Jahresklassen hinaus sichtbar. Lehrmittel bieten für den Unterricht in mehrklassigen Abteilungen eine Unterstützung.

Ist der Lehrplan den Leistungstypen angepasst?

Der neue Lehrplan formuliert keine Inhalte, sondern Kompetenzen. Mit niveauspezifischen Lernzielen, mit entsprechenden Aufgaben und den Lehrmitteln wird der Unterricht der drei Oberstufentypen dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler gerecht.

  • Realschülerinnen und -schüler erfüllen nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit in allen Fächern die Grundansprüche.
  • Sekundarschülerinnen und -schüler erfüllen nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit in den Fächern mindestens die Grundansprüche. Sie erreichen darüber hinaus viele der weiterführenden Kompetenzstufen.
  • Bezirksschülerinnen und -schüler erfüllen nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit in den Fächern alle Grundansprüche. Darüber hinaus erreichen sie auch die allermeisten weiterführenden Kompetenzstufen

Was bedeutet der neue Lehrplan für Kinder und Jugendliche mit komplexen Behinderungen?

Damit der Lehrplan auch bei Kindern mit komplexen Behinderungen als verbindlicher Rahmen zur Anwendung kommt, wurden sogenannte Befähigungsbereiche zum Lehrplan ausgearbeitet, die den Aufbau von Kompetenzen erst ermöglichen. Befähigung fokussiert auf die Entwicklung der Potenziale und Bereitschaften der Schülerin oder des Schülers mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen und zu entwickeln, mit vielfältigen sozialen Situationen umgehen zu können und dabei bedeutsame Beziehungen zu anderen Menschen eingehen zu können.

Zur Seite "Verstärkte Massnahmen für Behinderte"

Was bedeutet der neue Lehrplan für Privatschulen und die private Schulung?

Für die Privatschulen und die private Schulung gilt der neue Aargauer Lehrplan. Für die Schulpflicht gelten die Bestimmungen im Schulgesetz und der Verordnung Volksschule.

Haben die Schülerinnen und Schüler genügend Zeit, um die geforderten Kompetenzen zu erarbeiten?

Ja. Die in der Stundentafel vorgesehenen Wochen- und Jahreslektionen genügen für die Erarbeitung der entsprechenden Kompetenzen im Lehrplan. Ein Teil der gesamten Unterrichtszeit bleibt für Schulprojekte, Sporttage, Schulreisen oder lokale Anlässe zur Verfügung.

Gibt es verbindliche Vorgaben zum Schwimmunterricht?

Für den Schwimmunterricht gelten wie bisher verpflichtend zu erreichende Minimalanforderungen für die Primarschule und die Oberstufe. Die Anforderungen sind gegenüber heute etwas reduziert.

Gibt es eine Durchführungspflicht für Wahl- und Wahlpflichtfächer?

Wahl- und Wahlpflichtfächer müssen angeboten werden. Kommen Wahlpflichtfächer aufgrund geringer Nachfrage nicht zustande, dann ist zu prüfen, ob interessierte Schülerinnen und Schüler das Wahlpflichtfach an einer anderen öffentlichen Schule in der Region besuchen können.

In welchem Fach werden die Anliegen der bisherigen Klassenlehrerstunde behandelt?

Für die Erfüllung des Auftrags einer Klassenlehrperson steht in der Stundentafel keine Lektion zur Verfügung. Bestimmungen zur Aufgabe der Klassenlehrperson sind in §38b VALL (Verordnung über die Anstellung und Löhne der Lehrpersonen) geregelt und mit 60 Stunden pro Schuljahr entlohnt.

Im Fach "Ethik, Religionen, Gemeinschaft" (ERG) erarbeiten Schülerinnen und Schüler Kompetenzen zu "Ich und die Gemeinschaft - Leben und Zusammenleben gestalten". Eine Zusammenarbeit der Klassenlehrperson mit der Fachlehrperson ERG ist daher sinnvoll.

Organisation, Fächer

Kann ein Vollpensum am Kindergarten unterrichtet werden?

Das Unterrichtspensum ist abhängig von der Grösse der Abteilung sowie dem Anstellungsvertrag. Für ein Vollpensum werden 28 Jahreslektionen eingesetzt, eine Lektion davon wird für die Arbeit als Klassenlehrperson ausserhalb der Unterrichtszeit eingesetzt.

In der altersgemischten Kindergartenabteilung werden, inklusive Halbklassenunterricht, in der Regel 24 Lektionen unterrichtet. Für die Empfangs- und Verabschiedungszeit können maximal zwei Lektionen eingesetzt werden; 1 Lektion entspricht dabei 90 Minuten Arbeitszeit.

Eine weitere Jahreslektion aus dem Ressourcenkontingent der Schule kann nach lokalem Bedarf im Berufsfeld "Unterricht und Klasse" oder im Berufsfeld "Schule" eingesetzt werden.

Kann mit der neuen Ressourcensteuerung und dem neuen Lehrplan die Anzahl Pflichtlektionen im Fremdsprachenunterricht reduziert werden?

Der Fremdsprachenunterricht in Lerngruppen mit weniger als sechs Schülerinnen und Schülern der gleichen Klasse darf um eine Wochenlektion reduziert werden.

Mit welchem Lehrmittel arbeitet man im Französischunterricht an der Primarschule?

Im Schuljahr 2020/21 werden in der 6. Klasse vier Lektionen unterrichtet, damit der Kompetenzaufbau in Französisch kontinuierlich weiter geführt werden kann. Das Lehrmittel "envol prélude" wird deshalb bis Schuljahr 2021/22 in der 6. Klasse Primarschule beibehalten. Das gilt auch für den Unterricht in altersgemischten Abteilungen: Die 5. Klasse arbeitet während dem Schuljahr 2020/21 mit "dis donc! 5", die 6. Klasse mit "envol prélude".

Eine entsprechende Hilfe dazu, welche Aspekte gemeinsam und welche getrennt unterrichtet werden können, ist auf folgender Seite zu finden:

Unterricht > Lehrplan & Lehrmittel > Neuer Lehrplan > Sprachen > Französisch

Wie ist die Bedingung "3 aus 5" für die Wahlpflichtfächer der 3. Real im Wochenstundenplan umzusetzen?

Das Prinzip ist im Stundenplan der 3. Real umsetzbar, auch wenn alle Schülerinnen und Schüler eine andere Fächerkombination wählen. Die Wahlpflichtfächer sollen nicht parallel gesetzt werden. Damit kompakte Schülerstundenpläne entstehen sind Doppellektionen in TTG, BG und PR vorzugsweise am Nachmittag nach der grossen Pause anzusetzen, Fremdsprachen in der ersten und letzten Morgenlektion verteilt über die Woche.

Wie wird "Räume, Zeiten, Gesellschaften" unterrichtet?

Im neuen Lehrplan sind die Einzelfächer "Geografie" und "Geschichte" dem Fach "Räume, Zeiten, Gesellschaften" zugeordnet. Damit zukünftig sowohl die neu ausgebildeten Lehrpersonen als auch bisherige Lehrpersonen den Unterricht im Fach "Räume, Zeiten, Gesellschaften" ihrer Ausbildung, ihren Fähigkeiten und Qualifikationen entsprechend eingesetzt werden können, kann "Räume, Zeiten, Gesellschaften" als Fach oder in Einzelfächern erteilt werden.

Die Schulführung entscheidet, ob "Räume, Zeiten, Gesellschaften" als Fach oder in Einzelfächern unterrichtet wird. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Lehrplanziele in "Räume, Zeiten, Gesellschaften" erreichen.

Wie wird "Natur und Technik" unterrichtet?

Das Fach "Natur und Technik" wird von der 1. bis 3. Klasse der Oberstufe in allen drei Leistungstypen unterrichtet. Im Fachlehrplan "Natur und Technik" werden die Einzelfächer "Biologie", "Physik", "Chemie" und "Technik" verknüpft. Die Kompetenzen sind jeweils einem Einzelfach oder mehreren zugeordnet. Der Unterricht in "Natur und Technik" kann als Fach oder in Einzelfächern erteilt werden.

Die Schulführung entscheidet, ob "Natur und Technik" als Fach oder in Einzelfächern unterrichtet wird. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Lehrplanziele in "Natur und Technik" erreichen.

Was ist zu beachten, wenn "Räume, Zeiten, Gesellschaften" und "Natur und Technik" in Einzelfächern unterrichtet werden?

Werden NT und RZG in Einzelfächern unterrichtet, dann ist jedes Einzelfach (Biologie, Chemie, Physik bzw. Geografie, Geschichte) während des Semesters zu unterrichten und im Zwischenbericht und Jahreszeugnis mit einer entsprechenden Note zu beurteilen. Die Schule vor Ort entscheidet, mit wie vielen Wochenlektionen die Einzelfächer innerhalb eines Semesters unterrichtet werden (z.B. 1 Wochenlektion Geografie, 2 Wochenlektionen Geschichte). Über das ganze Schuljahr gesehen sind die für den Fachbereich zur Verfügung stehenden Lektionen (3 Lektionen für NT und 3 Lektionen für RZG) gleichmässig auf die Einzelfächer zu verteilen, d.h., am Ende eines Schuljahrs müssen die Schülerinnen und Schüler durchschnittlich jeweils 1 Wochenlektion Biologie, Chemie und Physik sowie jeweils 1,5 Wochenlektionen Geografie und Geschichte erhalten haben.

Was gilt es bei der Verteilung der Fächer oder Einzelfächer im Jahresverlauf zu beachten?

Die Anzahl Wochenlektionen der Stundentafel ist innerhalb eines Semesters einzuhalten. Die Rhythmisierung und Kontinuität des Lernprozesses sind für den Kompetenzaufbau und das Lernen wichtig. Gestaffelte Lerneinheiten haben einen hohe Lernwirkung.

Die gleichmässige Verteilung erleichtert zudem die Durchlässigkeit; es entstehen beim Schulortswechsel keine grossen Lücken.

Welche Bedeutung hat die "Politische Bildung" im neuen Lehrplan?

Mit dem neuen Lehrplan ist "Politische Bildung" explizit Unterrichtsgegenstand für die Volksschule. "Politische Bildung" ist fächerübergreifend vom Kindergarten bis in die Oberstufe angelegt.

In der 3. Oberstufe (Real-, Sekundar- und Bezirksschule) ist für "Politische Bildung" eine zusätzliche Lektion vorgesehen.

Wie unterscheiden sich "Ethik, Religionen, Gemeinschaft" und der konfessionelle/kirchliche Religionsunterricht?

Wie bisher gelten die Bestimmungen gemäss § 72 Schulgesetz. Im Gegensatz zum Fach "Ethik, Religionen, Gemeinschaft" ist der konfessionelle/kirchliche Religionsunterricht nicht Teil des Lehrplans und der Stundentafel. Der konfessionelle/kirchliche Religionsunterricht ergänzt das Fach "Ethik, Religionen, Gemeinschaft".

Wird die "Musikgrundschule" weiterhin angeboten?

Ja. Der Musikunterricht in der 1. und 2. Primarklasse setzt sich weiterhin aus einer Lektion "Musik" und einer Lektion "Musikgrundschule" (MuGru) zusammen. Der neue Lehrplan "Musik" beinhaltet Lernziele, die sowohl für den Musikunterricht als auch für MuGru gelten. Dementsprechend gibt es keinen speziell für MuGru ausgearbeiteten Lehrplan. MuGru ermöglicht, Kindern den ganzheitlichen Weg zur Musik zu eröffnen.

Kann der Unterricht in "Bewegung und Sport" wöchentlich alternierend in zwei respektive vier Lektionen erteilt werden?

Nein. Für den Unterricht in "Bewegung und Sport" (BS) sind drei Lektionen Sport pro Woche bindend. Die Mindestanzahl an Lektionen pro Woche, die gemäss Bundesgesetz über die Förderung von Bewegung und Sport (Art. 12 Abs. 4) vorgegeben ist, muss eingehalten werden.

Ist es möglich in der 2. Oberstufe den WAH-Unterricht semesterweise in Halbklassen zu organisieren?

Nein. Die Wochenlektionen sind über ein Semester regelmässig zu verteilen.

Im Zwischenbericht wird der Leistungsstand des 1. Semesters ausgewiesen. Er dient den Lernenden und den Eltern als Orientierung über das Leistungsprofil und zeigt auf, in welchen Bereichen im Hinblick auf eine erfolgreiche Jahrespromotion allenfalls noch Anstrengungen unternommen werden müssen.

Können die Wahl- und Wahlpflichtfächer klassen- und stufengemischt angeboten werden?

Bei der Bildung von Sportabteilungen oder Lerngruppen der Wahl- bzw. Wahlpflichtfächer ist eine Durchmischung möglich. Den unterschiedlichen Ansprüchen der Klassen- und Leistungstypen ist Rechnung zu tragen. Die Beurteilung erfolgt gemäss den Grundansprüchen des Lehrplans.

Muss das "Lokale Freifach" angeboten werden?

Nein. Es gibt keine Angebotspflicht für die Schulen.

Kann ein "Lokales Freifach" auch für interessierte Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen der Oberstufe geöffnet werden?

Nein. In der Stundentafel des neuen Lehrplans ist das "Freifach lokal" an den ersten Oberstufenklassen nicht vorgesehen. Eine Ausschreibung für Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse der Oberstufe ist nicht möglich.

Ist es an der 3. Klasse der Sekundar- und Bezirksschule möglich, dass die Jugendlichen die Wahlpflichtfächer auch als Wahlfächer belegen?

Nein. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Sekundar- und Bezirksschule entscheiden sich für eines der drei Wahlpflichtfächer Textiles und Technisches Gestalten, Bildnerisches Gestalten oder Projekte & Recherchen. Als Wahlfächer stehen ihnen gemäss Stundentafel die Wahlfächer Latein (nur Bezirksschule), Italienisch, Geometrisch-technisches Zeichnen, Chor, Instrumentalunterricht zur Wahl sowie die lokal angebotenen Freifächer.

Wer kann die neuen Fächer unterrichten?

Grundsätzlich sind alle Lehrpersonen für die neuen Fächer einsetzbar, welche über eine stufenadäquate pädagogische Ausbildung verfügen. Die Schulführung stellt die Lehrpersonen nach ihren Kompetenzen und Präferenzen an.

Lehrpersonen, die ihre Kompetenzen erweitern möchten, steht eine Reihe von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an der PH FHNW zur Verfügung; Weiterbildungsangebote zum neuen Lehrplan sind für Lehrpersonen in Anstellung kostenlos.

Beurteilen

Erfolgt im Zwischenbericht und Jahreszeugnis weiterhin eine Beurteilung mit Noten?

Ja. Die Beurteilung im Zwischenbericht und Jahreszeugnis bleibt vom Prinzip her unverändert. Die Beurteilung im Zwischenbericht und Jahreszeugnis erfolgt von der 2. Klasse der Primarschule bis in die 3. Klasse der Oberstufe wie bis anhin mit Noten (Jahreszeugnis) bzw. in Worten und mit Noten (Zwischenbericht).

Wie wirkt sich die Kompetenzorientierung im Lehrplan auf die Beurteilungspraxis aus?

Mit dem neuen Lehrplan erfolgt keine grundsätzliche Änderung der Beurteilungspraxis. Mit der Kompetenzorientierung wird aber die Anwendungs- und Handlungsorientierung von Lern- und Prüfungsaufgaben wichtiger und die formative Beurteilung gewinnt allgemein an Bedeutung. Damit werden vermehrt auch prozess- und produktorientierte Beurteilungsformen (Dokumentation, Lerntagebuch, Portfolio, Vortrag etc.) zu einem wichtigen Teil der Beurteilung.

Das Departement BKS stellt eine Handreichung zum Beurteilen (PDF, 35 Seiten, 126 KB) zur Verfügung.

Wie können die im Lehrplan formulierten Kompetenzen im Unterricht beurteilt werden?

Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler wird auch auf Grundlage des neuen Lehrplans nach denselben Prinzipien wie bis anhin erfolgen:

  • Von den allgemein formulierten Lernzielen (Kompetenzstufen) im Lehrplan werden via Lehrmittel und Semesterplanung konkrete Unterrichtsziele abgeleitet.
  • Diese Unterrichtsziele stellen je nach Leistungstyp unterschiedlich hohe Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler (unterschiedliche Didaktik und Methoden, unterschiedlich anspruchsvolle Aufgabenstellungen).
  • Das Erreichen der Unterrichtsziele ist Grundlage für die Beurteilung.

Werden die Beurteilungsinstrumente angepasst?

Ja. Bei den Beurteilungsinstrumenten werden hauptsächlich formale Anpassungen vorgenommen. Der Einschätzungsbogen Kindergarten wird an die Systematik und den Inhalt des neuen Lehrplans angeglichen. Im Zwischenbericht und Jahreszeugnis der Primarschule und Oberstufe werden die Fachbezeichnungen des neuen Lehrplans übernommen.

Wird das LehrerOffice aufgrund der Einführung des neuen Aargauer Lehrplans angepasst?

Die Funktionalitäten im LehrerOffice bleiben dieselben.

Anpassungen ergeben sich nur insofern, dass die neuen Fächer und Einzelfächer sowie die angepassten Instrumente (Einschätzungsbogen Kindergarten, Zwischenbericht, Jahreszeugnis) ab dem Schuljahr 2020/21 im LehrerOffice hinterlegt werden.

Aus- und Weiterbildung

Welche Voraussetzungen zum Besuch der Weiterbildung "Französisch Primar" braucht es?

Basierend auf einer methodisch.-didaktischen Weiterbildung können Lehrpersonen eine Unterrichtsbefähigung für den Kanton Aargau erlangen. Voraussetzung für den Besuch der Weiterbildung sind ein Lehrdiplom sowie das sprachliche GER-Kompetenzniveau B2.

Wann soll ein Lohnabzug gemacht werden?

Für Lehrpersonen, welche nicht über eine für die Funktion massgebende Qualifikation verfügen, erfolgt für eine Übergangszeit von 5 Jahren ein Lohnabzug von 5%. Grundsätzlich erfüllen diejenigen Lehrpersonen die Qualifikation, die über eine EDK-anerkannte Stufen-Ausbildung verfügen. Die Lehrdiplome geben Auskunft über die Studieninhalte und damit auch über ihre Einsatzmöglichkeiten.

Können Lehrpersonen Fächer unterrichten für welche sie keine Lehrbefähigung haben?

Alle Lehrpersonen, die eine neue oder eine bisherige EDK-anerkannte Lehrpersonenausbildung haben, sind auf der entsprechenden Stufe (Kindergarten, Primarschule oder Oberstufe) einsetzbar.

Lehrpersonen, welche Fächer unterrichten möchten, für die sie keine Lehrbefähigung haben, können ein berufsbegleitendes Facherweiterungsstudium an der Pädagogischen Hochschule FHNW ergreifen.

Die PH FHNW offeriert zudem ein breites Angebot verschiedener Weiterbildungsformate zur Erweiterung der fachlichen, pädagogischen, didaktischen und persönlichen Kompetenzen.

Können Lehrpersonen mit Monofachausbildung in "Textilem Werken", "Werken" oder "Hauswirtschaft" weiterhin unterrichten?

Seit 2004 werden keine Monofachlehrpersonen mehr ausgebildet. Seit August 2007 sind Lehrpersonen im Schuldienst, die "Hauswirtschaft", "Textiles Werken" oder "Werken" als Teil ihrer Ausbildung mitbringen.

Monofachlehrpersonen können gemäss ihren Fähigkeiten und der Stufenausbildung auch im Unterricht nach neuem Lehrplan eingesetzt werden. Der Kanton Aargau hat in den letzten Jahren Anreize für ein berufsbegleitendes Studium geschaffen und sich an den Aus- und Weiterbildungskosten beteiligt. Viele Lehrpersonen haben diese Chance ergriffen und umfangreiche Aus- und Weiterbildungen in Angriff genommen. Mit dem neuen Weiterbildungsprogramm stehen Angebote zur Verfügung, um fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenzen im Hinblick auf den neuen Lehrplan zu erweitern.

Wer beurteilt, ob eine Qualifikation oder Ausbildung zur Erteilung eines Faches genügt?

Die Verantwortung trägt die Schulführung vor Ort. Für eine Anstellung als Lehrperson in einem bestimmten Fach ist neben einer pädagogischen Eignung eine fachliche und methodisch-didaktische Qualifikation Voraussetzung.

Wie bereiten sich Lehrpersonen auf den Unterricht mit dem neuen Lehrplan vor?

Absolventinnen und Absolventen der Pädagogischen Hochschulen sind so ausgebildet, dass sie mit dem neuen Lehrplan unterrichten können. Die Studiengänge der Pädagogischen Hochschulen sind mit Blick auf den neuen Lehrplan bereits angepasst worden.

Lehrpersonen, welche sich für den Unterricht mit dem neuen Lehrplan weiterbilden möchten, bietet die Pädagogische Hochschule FHNW eine breite Palette von verschiedenen Weiterbildungen zu fachlichen, fachdidaktischen und überfachlichen Themen des kompetenzorientierten Unterrichtens an. Diese Weiterbildungen können in der Regel unentgeltlich besucht werden. Ergänzend dazu werden fachdidaktische Kurzberatungen sowie weiterführende Qualifikationen angeboten. Diese Angebote werden laufend weiterentwickelt. Das Weiterbildungsprogramm für das kommende Schuljahr wird jeweils im Herbst des Vorjahres erscheinen.

Können Weiterbildungsveranstaltungen während der Unterrichtszeit absolviert werden?

An sämtlichen Aargauer Schulen sind Weiterbildungsveranstaltungen grundsätzlich während der unterrichtsfreien Zeit zu absolvieren. Damit wird sichergestellt, dass der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler gemäss Stundenplan stattfindet.

Damit die Schulen einen erhöhten Weiterbildungsbedarf im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Aargauer Lehrplans optimal ausgleichen können, dürfen sie unter bestimmten Bedingungen insgesamt vier schulfreie Weiterbildungstage ab 2018/19 bis Ende Schuljahr 2022/23 verteilt beziehen.

Welche Weiterbildungsangebote gibt es für Lehrpersonen in den neuen Fächern?

Die PH FHNW hat im Auftrag des Departements BKS eine reichhaltige Palette an Kursen, Modulen und Zertifikatsweiterbildungen bis zu Erweiterungsstudien zusammengestellt, die der Vorbereitung auf den Unterricht mit dem neuen Lehrplan dienen. Das Angebot ist auf Aargauer Lehrpersonen und die neuen Fächer ausgerichtet. Die Weiterbildungs- und Beratungsangebote finden sich auf der Internetseite der PH FHNWDas Linkziel ist nicht barrierefrei. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an unsere allgemeine Auskunft: Telefon 062 835 35 35, Montag bis Freitag, 07:30 - 17:00 Uhr..

Lehrmittel und Unterstützung

Sind die Lehrmittel auch in Zukunft verbindlich?

Der Kanton wird weiterhin verbindliche und alternativ-verbindliche Lehrmittel definieren. Im Kanton Aargau gibt es derzeit drei Statuskategorien für Lehrmittel: Verbindliche, alternativ-verbindliche und empfohlene Lehrmittel.

Stehen bei der Einführung des Lehrplans geeignete Lehrmittel zur Verfügung?

Ja. Die meisten heutigen Lehrmittel mit Status verbindlich oder alternativ-verbindlich sind mit dem neuen Lehrplan kompatibel. In den neu gestalteten Fächern wie 'Natur und Technik', 'Räume, Zeiten, Gesellschaften', 'Wirtschaft, Arbeit, Haushalt' oder 'Medien und Informatik' werden bis zur Einführung des neuen Lehrplans geeignete Lehrmittel zur Verfügung stehen.

Es ist nicht sinnvoll, alle neuen Lehrmittel gleichzeitig im Unterricht einzuführen. Die Beschaffung ist im Schulbudget gestaffelt einzuplanen. Informationen zum Stand der kantonalen Lehrmittelplanung sind im Schulportal unter "Unterricht"> "Neuer Aargauer Lehrplan" zu finden.

Gibt es ein neues Französisch-Lehrmittel, wenn der Beginn von Französisch auf die 5. Klasse der Primarschule verschoben wird?

Ja. Als obligatorisches Lehrmittel für die Primarstufe wird ab Schuljahr 2020/21 "dis donc! 5/6" eingesetzt. 2020 werden die ersten Weiterbildungsangebote der PH FHNW zum neuen Lehrmittel besucht werden können.

ABER: Im Schuljahr 2020/21 werden in der 6. Klasse vier Lektionen unterrichtet, damit der Kompetenzaufbau in Französisch kontinuierlich weiter geführt werden kann. Das Lehrmittel "envol" wird wie bisher in der 6. Primar beibehalten.

Stundentafel, Ressourcen

Wie kann ein Vollpensum am Kindergarten unterrichtet werden?

Für ein Vollpensum werden in der Regel 28 Jahreslektionen eingesetzt, eine Lektion davon wird für die Arbeit als Klassenlehrperson verwendet. In einer Abteilung mittlerer Grösse werden 24 Lektionen unterrichtet, die Rahmenbedingungen (Anzahl Pflichtlektionen, altersgemischte Abteilung) sind einzuhalten. Für die Empfangs- und Verabschiedungszeit können maximal zwei Lektionen eingesetzt werden.

Somit bleibt eine Jahreslektion zum Beispiel für

  • den Lerngruppenunterricht,
  • das gemeinsame Unterrichten/Teamteaching z.B. in Bewegung und Sport,
  • den Unterricht in Deutsch als Zweitsprache an einer anderen Abteilung oder
  • eine zusätzliche Aufgabe im Berufsfeld "Schule", z.B. als Mitglied einer Steuergruppe und/oder in pädagogischer Spezialfunktion wie PICTS, Begabtenförderung, Soziales Lernen etc.

Welche Infrastruktur braucht es für "Medien und Informatik"?

Die digitale Infrastruktur und die technischen Supportleistungen in den Schulen sind wie bisher Sache der Gemeinden. Die Schulen im Aargau haben in den vergangenen Jahren diese Bereiche kontinuierlich ausgebaut und aktualisiert. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Die digitale Ausstattung der Schulen hat sich an den im Lehrplan formulierten Bildungszielen von "Medien und Informatik" zu orientieren.

Zur Unterstützung hat das Departement BKS eine Handreichung für Behörden und Schulen erarbeitet. Die Handreichung ist im Schulportal unter Unterricht > Lehrplan & Lehrmittel > Neuer Lehrplan > Medien und Informatik zu finden.

Wie ist die neue Stundentafel entstanden?

Der Deutschschweizer Lehrplan wurde unter anderem auf Grundlage des "Fachberichts Stundentafel" (D-EDK 2007-14) entwickelt.

Im Zeitraum März bis August 2017 wurde unter Einbezug der wichtigsten Anspruchs- und Interessengruppen aus Schule, Politik und Wirtschaft die Aargauer Stundentafel auf Basis des Stundentafelvorschlags der D-EDK erarbeitet. Am 27. Juni 2018 hat der Aargauer Regierungsrat die neue Stundentafel verabschiedet.

Ist die Einführung des neuen Lehrplans mit Kosten für Gemeinden verbunden?

Die Gemeinden haben für die Kosten der Lehrmittel aufzukommen. Eine gezielte Staffelung für Budgetierung und Anschaffungen neuer Lehrmittel ist durch die Gemeinden rechtzeitig zu planen.

Der Ausbau und die Erneuerung der digitalen Infrastruktur in den Schulen bringen wie bisher Kosten für die Gemeinden mit sich.

Die Gemeinden beteiligen sich wie bisher anteilsmässig an den Lohnkosten der Lehrpersonen.

Ist es möglich, mehr oder weniger Pflichtlektionen als in der Stundentafel vorgesehen sind zu erteilen?

Nein. Die Anzahl an Pflichtlektionen in der Stundentafel ist verbindlich einzuhalten.

Welche Stundentafel, welcher Lehrplan gilt für die Einschulungsklasse (EK)?

Schülerinnen und Schüler, welche in die Einschulungsklasse eintreten, werden während zwei Jahren in allen Fächern nach Lehrplan und Stundentafel der 1. Klasse unterrichtet.

Umsetzung

Wann gilt der neue Lehrplan und die Stundentafel?

Auf das Schuljahr 2020/21 wird der neue Aargauer Lehrplan Volksschule eingeführt. Lehrplan und Stundentefeln werden gestaffelt eingeführt.

  • Ab Schuljahr 2020/21 tritt er im Kindergarten und in allen Klassen der Primarschule sowie den ersten Klassen der Oberstufe in Kraft.
  • Für die zweiten Oberstufenklassen tritt er ein Jahr später in Kraft.
  • Für die dritten Oberstufenklassen sowie den Sonderformen des Abschlussjahres (WJ, BWJ und IBK) starten der Unterricht nach neuem Lehrplan und Stundentafel ab Schuljahr 2022/23.

Gibt es Übergangsstundentafeln?

Nein. Eine Ausnahme bilden die Französischlektionen in der 6. Klasse im Schuljahr 2020/21: Im Schuljahr der Einführung des neuen Lehrplans haben Sechstklässlerinnen und Sechstklässler wie bisher 4 Lektionen Französisch.

Kann eine Schule von der gestaffelten Einführung des neuen Aargauer Lehrplans abweichen?

Nein. Die gestaffelte Einführung erfolgt zeitgleich und flächendeckend in der gesamten Aargauer Volksschule. Die Sonderformen des 3. OberstufenJahres (WJ, BWJ und IBK) beginnen mit dem neuen Lehrplan ab Schuljahr 2022/23.

Wann stellen mehrklassig geführte Kleinklassen der Oberstufe auf den neuen Aargauer Lehrplan Volksschule um?

In mehrklassig geführten Kleinklassen der Oberstufe erfolgt die Umstellung auf den neuen Lehrplan per Schuljahr 2020/21.

Zu welchem Zeitpunkt werden die Regionalen Integrationskurse (RIK) nach neuem Lehrplan unterrichten?

In den mehrklassig geführten Regionalen Integrationskursen erfolgt die Umstellung auf den neuen Lehrplan per Schuljahr 2020/21.

Wer ist verantwortlich für die Umsetzung?

Verantwortlich für die Umsetzung ist die Schulführung.

Sind Blockzeiten verbindlich einzurichten?

Nein. Blockzeiten sind nicht zwingend. Mit der neuen Stundentafel, insbesondere in der 1. und 2. Klasse der Primarschule, können Blockzeiten neu ohne eine zusätzliche Finanzierung durch die Gemeinden eingerichtet werden.

Welche Bedeutung kommt der Schulraumplanung zu?

Grundsätzlich wird mit der Einführung des neuen Lehrplans die Schulraumplanung nicht anders gehandhabt, als der bisherigen Praxis entsprechend. Um adäquaten Schulraum zu schaffen, orientiert sich die Ausrüstung der Räume am Lehrplan. Vor allem bezüglich Neu- oder Umbauprojekten ergeben sich Überlegungen, wie zukünftige Schulräume zu planen und zu realisieren sind. Das Departement BKS stellt eine Handreichung für Schulbauten zur Verfügung.

Wie werden die Erziehungsberechtigten informiert?

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Schule vor Ort, die Erziehungsberechtigten rechtzeitig und gezielt über den Lehrplan und die lokalen Schritte der Umsetzung ins Bild zu setzen.

Eltern können sich auf der kantonalen Website ag.ch/bks informieren, welche laufend aktualisiert wird. Allgemeine Informationen zum Lehrplan 21 finden die Erziehungsberechtigten auf lehrplan.ch und den neuen Aargauer Lehrplan können sie jetzt schon auf ag.lehrplan.ch einsehen. Zur Information der Eltern durch die Schule stellt das BKS einen Folder mit den wichtigsten Informationen zum neuen Lehrplan sowie eine Power-Point-Vorlage für Elternabende zur Verfügung.

Rechtliche Grundlagen

Dieser Inhalt richtet sich an

Schulleitung, Schuladministration,